S&G Goldstadt Cup 2011: Die Höhepunkte vom Sonntag - Leon Thijssen gewinnt den Grand Prix

S&G Goldstadt Cup 2011: Die Höhepunkte vom Sonntag

Leon Thijssen gewinnt den Grand Prix

 

 

Oliver Lemmer und Quintus schnellste im Stechen:

Sieg im Youngster-Finale um den Preis des Gestüts Dobel

(mps) Fast ein zweiter Umlauf war am Sonntagvormittag beim 12. S&G Goldstadt Cup das Stechen im Finale der Youngster Tour um den Preis des Gestüts Dobel. Gleich 18 der gestarteten 46 Reiterinnen und Reiter absolvierten den Normal-Parcours mit elf Hindernissen und 14 Sprüngen fehlerfrei. Im Jump-Off mit acht Sprüngen gelang dann noch einmal 13 Teilnehmern eine Null-Runde. Schnellster war am Ende Oliver Lemmer (Lohmar) auf dem achtjährigen Oldenburger Wallach Quintus in 33.79 Sekunden vor dem Niederländer Gert-Jan Bruggink, der als zweiter Starter mit 36.36 Sekunden lange Zeit die Führung innehatte und den sieben Jahre alten Wallach Primeval Dejavu ritt. Auf dem dritten Rang folgte sein Landsmann Gerco Schröder im Sattel von Eurocommerce Callahan, einem achtjährigen Hannoveraner Hengst (35.69).

 

Pforzheim hat einen guten Ruf in der internationalen Reiterwelt

(mps) „International so hervorragend besetzt war der S&G Goldstadt Cup noch nie – im Ausland spricht sich die Qualität unseres Turniers immer mehr herum“, betont Hans Günter Winkler und zieht ein „mehr als positives Fazit“ der 12. Auflage des S&G Goldstadt Cup, „wir haben über die vier Tage ausgezeichneten Springsport gesehen“. Die Reitsportlegende ist als Sportlicher Leiter in Pforzheim eine Institution und nennt gute Gründe, warum 2011 rund 80 Reiterinnen und Reiter aus 16 Nationen auf dem Buckenberg sattelten: „Wir machen ein Turnier von Reitern für Reiter, bieten gute Startmöglichkeiten auch für junge Pferde, und in vier Prüfungen sind Weltranglistenpunkte zu holen.“ Sein Freund und Mitinitiator bei der „Turniergründung“ im Jahr 2000, Carl F. Bardusch, ergänzt: „Mit insgesamt 161.000 Euro in den elf internationalen Prüfungen ist unser Drei-Sterne-CSI sehr attraktiv dotiert, und der Sieger im Großen Preis der S&G Automobil Aktiengesellschaft darf sich über einen Mercedes-Benz B 160 freuen.“ Mit seiner Firma Bardusch Textil-Mietdienste ist er auch einer der Hauptsponsoren des Turniers und unterstreicht, „dass wir uns in all den Jahren immer auf unsere Sponsoren und Partner verlassen konnten – dafür sind wir sehr dankbar, denn ohne Unterstützung aus der Wirtschaft ist eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht durchführbar“.

 

Von den Sattelcracks überaus geschätzt wird auch die familiäre Atmosphäre in Pforzheim. „Etwa 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen mit viel Einsatz dafür, dass alles rund läuft“, lobt der Vorsitzende des Pforzheimer Reitervereins, Christian Kraus. „Unser Team hat viel Spaß und ist bestens eingespielt, jeder weiß, was zu tun ist.“ Dank des herrlichen Frühsommerwetters – nur am Donnerstagnachmittag sorgte nach der ersten Prüfung ein starkes Gewitter für eine Verzögerung des weiteren Zeitplans – kamen in diesem Jahr „wesentlich mehr Zuschauer auf den Buckenberg – vor allem am Freitag und Samstag“, resümiert Fritzi Speidel-Zachmann, die Geschäftsführerin der Turnier-GmbH. Sie zeigt sich zudem von der Premiere des Amateur-Springreiterclubs Deutschland e.V. sehr angetan, der sich mit drei Prüfungen der schweren Klasse auf dem Hans-Günter-Winkler-Platz präsentierte: „Pforzheim ist die dritte Station in der Qualifikation zur Amateur-Springreiter-Trophy 2012.“

 

Ansgar Schmidt vor Tochter und Vater Weiland:

In der Qualifikation zur Amateur-Springreiter-Trophy 2012 nicht zu schlagen

(mps) Premiere in Pforzheim: Der Amateur-Springreiterclub Deutschland e.V. präsentierte sich im Rahmen des 12. S&G Goldstadt Cups mit drei Prüfungen der schweren Klasse auf dem Hans-Günter-Winkler-Platz. Nach Brakel und Bad Homburg ist Pforzheim die dritte Station auf dem Weg ins Finale der Amateur-Springreiter-Trophy 2012. Am Sonntag sattelten 25 Reiterinnen und Reiter in der Qualifikationsprüfung der Klasse S* mit Siegerrunde.

Der 490 Meter lange Kurs wies elf Hindernisse mit 13 Sprüngen auf und wurde von acht Amateuren ohne Abwurf bewältigt. In der Siegerrunde setzte sich schließlich Ansgar Schmidt ((RV Montabaur-Horressen) durch, der auf Union Jack in fehlerfreien 43.11 Sekunden die schnellste Zeit hinlegte. Zweite wurde Birgit Weiland (RV Mannheim) mit Morgane du Ry (0/45.13) vor ihrem Vater Dr. Hermann Weiland (RV Mannheim) im Sattel von Tres Certain (0/46.87).

 

 

Encore Roger-Yves Bost: Sieg im Preis der SCHMUCKWELTEN

war schon der dritte Erfolg des Franzosen auf dem Buckenberg

(mps) Zum dritten Mal erklang beim 12. S&G Goldstadt Cup in Pforzheim am Sonntag bei einer Siegerehrung die Marseillaise, denn  zum dritten Mal konnte sich Roger-Yves Bost als Sieger feiern lassen. Nach seinen Erfolgen in der Großen Tour am Freitag (Preis der Bardusch Textil-Mietdienste) und Samstag (Preis der Sparkasse Pforzheim Calw war der Franzose  auch im Stechen um den Preis der SCHMUCKWELTEN Pforzheim – dem Finale der Mittleren Tour – der Schnellster der acht Teilnehmer und erreichte nach fehlerfreien 42.77 Sekunden auf seinem zehnjährigen Hengst Nippon d’Elle das Ziel. Sein „Lohn“: 2.000 Euro Preisgeld, ein Elektro-Bike im Wert von 3.500 Euro sowie 50 Punkte für die Rolex-Weltrangliste.

Mit fast zwei Sekunden Rückstand kam der Niederländer Gerco Schröder im Sattel von Eurocommerce Vigaro, einem in den Niederlanden gezogenen neunjährigen Hengst (0/44.88). Dafür gab es 4.44 Euro und 45 Weltranglistenpunkte. Cassio Rivetti (Ukraine) und Böckmanns Lazio, ein elfjähriger westfälischer Hengst wurden Dritte (0/45.22) – 3.400 Euro und 40 Punkte für die Rolex Rankings.

 

Tyson boxte sich im Stechen durch:

Der Niederländer Leon Thijssen gewinnt in Pforzheim den Großen Preis der S&G Automobil AG

(mps) Er strahlte mit der Sonne um die Wette: Erstmals setzte sich mit Leon Thijssen im Großen Preis der S&G Automobil Aktiengesellschaft ein Niederländer durch. Der 43-Jährige blieb am Sonntag zum Abschluss des 12. S&G Goldstadt Cup im Stechen der elf Fehlerfreien aus dem Umlauf im Sattel seines Hengstes Tyson auch im Jump-Off ohne Abwurf, und am Ende leuchteten an der Anzeigetafel „41.86 Sekunden“ und „Platz 1“ auf. Dafür gab es einen Mercedes-Benz-Pkw B 160 im Wert von 25.500 Euro sowie 80 Punkte für die Rolex-Weltrangliste – „ich bin zum ersten Mal in Pforzheim und habe gleich den Großen Preis gewonnen, das ist alles super!“ Für Cian O’Connor und seinen Hannoveraner Wallach Temple Road stoppte die Uhr nach 42.13 Sekunden, der Ire freute sich über 13.000 Euro Preisgeld und 70 Ranking-Points. Ebenfalls keinen Abwurf hatte Beat Mändli auf dem Oldenburger Wallach Louis zu verzeichnen (42.22), dafür erhielt der Schweizer 9.500 Euro sowie 60 Punkte.

 

Der 12. S&G Goldstadt Cup im Internet: www.goldstadt-cup.de

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