S&G Goldstadt Cup 2011: Der Samstag

S&G Goldstadt Cup 2011: Der Samstag

 

„Rennreiter“ Denis Lynch fegte am schnellsten über den Hans-Günter-Winkler-Platz:

Sieg im zweiten Springen der Youngster-Tour

(mps) Mit 12 Jahren lehrte ihn sein Großvater das Reiten, bis zum Alter von 18 Jahren ritt er Hindernisrennen – „und diese Vergangenheit als Rennreiter merkt man ihm noch an“, wie Ansager Michael Krieger nach dem Siegesritt konstatierte. In fehlerfreien 59.72 Sekunden fegte der Weltranglisten-Vierte Denis Lynch am Samstag beim 12. S&G Goldstadt Cup über den 390 Meter langen Parcours mit elf Hindernissen und 13 Sprüngen auf dem Hans-Günter-Winkler-Platz. Der Ire sicherte sich so auf Crocant, einem achtjährigen Holsteiner Wallach, den Preis der Creditreform Pforzheim, die zweite Prüfung der Youngster Tour. Zum Auftakt der Tour für sieben- und achtjährige Pferde war der 35-Jährige am Freitag – ebenfalls auf Crocant – lediglich auf dem 25. Platz gelandet.

 

Zweiter dieses Springens für Nachwuchspferde wurde der Franzose Roger-Yves Bost im Sattel von Quartz de la Lande, der mit seiner Zeit von 61.31 Sekunden ohne Abwurf lange Zeit in Führung gelegen hatte. Der Mannschafts-Weltmeister von Stockholm 1990 war mit seinem sieben Jahre jungen Fuchswallach in der ersten Youngster-Prüfung 23. geworden, hatte sich aber am Freitagnachmittag mit seinem Sieg in der ersten Prüfung der Großen Tour schadlos gehalten. Auf dem dritten Platz landete der Weltcup-Sieger von 2007, Beat Mändli aus der Schweiz. Auf Webster, einem achtjährigen, in den Niederlanden gezogenen Wallach, blieb die Uhr nach 63.42 Sekunden ohne Fehler stehen – nach dem zweiten Platz im Youngster-Springen am Freitag eine Bestätigung dieser hervorragenden Platzierung.

 

„Bosti“ zum Zweiten in der Großen Tour:

Roger-Yves Bost gewinnt den Preis der Sparkasse Pforzheim Calw

(mps) Zum zweiten Mal erklang beim 12. S&G Goldstadt Cup auf dem Pforzheimer Buckenberg die Marseillaise: Am Samstagnachmittag wurde sie wiederum für den Franzosen Roger-Yves Bost gespielt, der nach seinem Sieg am Freitag in der Großen Tour nun auch den Preis der Sparkasse Pforzheim Calw für sich entscheiden konnte. Der Mannschafts-Weltmeister von 1990 war bei strahlendem Sonnenschein im Stechen der 13 „Nuller“ aus dem Umlauf in erneut fehlerfreien 41.42 Sekunden am schnellsten und sicherte sich auf der zehnjährigen Stute Nifrane de Kreisker nicht nur 5.500 Euro Preisgeld, sondern auch noch 50 wertvolle Punkte für die Rolex Weltrangliste.

 

Auf dem zweiten Platz dieser zweiten Qualifikation zum Großen Preis der S&G Automobil AG am Sonntag landete die gebürtige Brasilianerin Luciana Diniz, die mittlerweile für Portugal reitet. Sie kam mit dem 12 Jahre alten belgischen Schimmelhengst Winningmood ohne Abwurf in 43.74 Sekunden der Siegerzeit noch am nächsten. Sie freute sich über 4.400 Euro Preisgeld und immerhin 45 Weltranglistenzähler. Der „Shooting-Star“ der Hallensaison, die Schwedin Angelica Augustsson, hatte die elfjährige Stute Mic Mac du Tillatrd gesattelt, mit der sie im Weltcupspringen in Göteborg siegreich geblieben war. In Pforzheim blieb sie im Stechen ebenfalls fehlerfrei und war nach 45.44 Sekunden im Ziel – 3.400 Euro Preisgeld und 40 Punkte fürs Rolex Ranking waren der verdiente Lohn.

 

Aller guten Dinge sind drei: Hans-Dieter Dreher holt sich

 

mit dem Preis der Pforzheimer Zeitung schon seinen dritten Sieg

 

(mps) Der Verleger der Pforzheimer Zeitung, Albert Esslinger-Kiefer, nahm am Samstagabend persönlich die Siegerehrung vor und konnte mit dem Eimeldinger Hans-Dieter Dreher einem (Süd-)Badener zum Erfolg im zweiten Springen der Mittleren Tour gratulieren – im Preis der Pforzheimer Zeitung. Auf der neunjährigen Oldenburger Stute Lolita N blieb der für den Stall RV Dreiländereck reitende Dreher beim 12. S&G Goldstadt Cup im Zwei-Phasen-Springen fehlerfrei und war nach 31.65 Sekunden in Phase 2 im Ziel. Lediglich vier Hundertstel Rückstand brachte Oliver Lemmer (Lohmar) mit Louisa, einer elf Jahre alten Schimmelstute mit Holsteiner Brand (0/31.69), den zweiten Platz ein. Wiederum nur elf Hundertstel zurück, durfte sich der Niederländer Gert-Jan Bruggink als Dritter feiern lassen. Im Sattel des 14-jährigen Oldenburger Wallachs Cash Junior war er ohne Abwurf nach 31.80 Sekunden in Phase 2 „zuhause“.

 

Sieg für Simone Wettstein – aber kein Goldbarren im Gold Cup

(mps) Gold, Geld, Weltranglistenpunkte und ein E-Bike: Am späten Samstagabend ging es beim 12. S&G Goldstadt Cup im Preis der E-Bikes um den Gold Cup. Der Sieger dieses Speed-Springens mit seit 2009 identischem Parcours sollte, wenn er die Siegerzeit von Jörne Sprehe (Fürth) von 2010 – 55.78 Sekunden – unterbieten würde, zum Preisgeld von 2.000 Euro und einem E-Bike im Wert von 3.500 Euro noch einen Goldbarren im Wert von 1.500 Euro erhalten.

Doch dies gelang nicht: Zwar gab die 38-jährige Schweizerin Simone Wettstein auf ihrer Stute Celerina II gehörig Gas und gewann mit 56.98 Sekunden die Prüfung, doch das „Sahnehäubchen“ in Form des Goldbarrens blieb ihr versagt. Da diese Prüfung aber auch für die Rolex Rankings zählte, konnte sie immerhin noch 50 Weltranglistenpunkte verbuchen.

Zweiter wurde der Ägypter Karim El Zoghby mit Anemone’s Vicky, einer in den Niederlanden gezogenen neunjährigen Stute, in fehlerfreien 59.03 Sekunden – für ihn gab es 4.400 Euro Preisgeld und noch 45 Zähler. Auf dem dritten Rang landete Felix Haßmann (Lienen), der die ebenfalls neunjährige Holsteiner-Stute Horse Gym’s Kira gesattelt hatte (0/59.52) und sich über 3.400 Euro sowie 40 Weltranglistenpunkte freuen durfte.

 

Der 12. S&G Goldstadt Cup im Internet: www.goldstadt-cup.de

Pressestelle S&G Goldstadt Cup Pforzheim: Telefon 07231 4195800

Hartmut Binder, MPS – Gesellschaft für Marketing- und Presseservice mbH

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