Sensation: Deutsche Nachwuchsspringreiter gewinnen alle vier Nationenpreise in Wierden

Deutsche Teams dominieren Dutch Youngster Festival

Wierden/NED (fn-press). Eine kleine Sensation gelang den deutschen Nachwuchsspringreitern beim Dutch Youngster Festival in Wierden. Nach den Jungen Reitern konnten auch die übrigen drei deutschen Teams die Nationenpreise ihrer Altersklasse für sich entscheiden.

Mit weißer Weste beendeten die U14-Springreiter (Children) ihr „Länderspiel“. Zwar musste sich Tobias Kuhlage (Havixbeck) mit Last Night Lacar jeweils vier Strafpunkte in den beiden Umläufen anrechnen lassen, doch seinen Mitstreitern Britt Roth (Freimersheim) mit Casblanca, Hannes Ahlmann (Reher) mit Leoncaballo und Schlussreiterin Beeke Carstensen (Sollwitt) mit Chin Champ gelang jeweils die Doppel-Null. „Das ist das erste Mal. Mit null Strafpunkten haben wir noch nie gewonnen, seit ich Bundestrainer bin“, freute sich Eberhard Seemann über das gute Abschneiden seiner Children-Mannschaft. Zweite von insgesamt acht teilnehmenden Teams wurde die italienische „Squadra Azzurra“ mit vier Strafpunkten vor der Equipe Tricolore aus Frankreich mit einem Endstand von fünf Strafpunkten.

Bereits zuvor hatten die Ponyreiter von Bundestrainer Peter Teeuwen ihrerseits das Starterfeld im Pony-Nationenpreis dominiert. Bereits vor dem Start von Schlussreiter Enno Klaphake (Steinfeld) mit Nikolina im zweiten Umlauf stand der Sieg der deutschen Mannschaft fest, so dass der Preis-der-Besten-Sieger auf den Start verzichten konnte. Mit einem Endstand von nur vier Strafpunkten verwiesen er und seine Teamkollegen Max Haunhorst (Hagen) mit Pico (null in beiden Umläufen), Carla Schumacher (Bottrop) mit High Dream N (5/0) und Leonie Böckmann (Lastrup) mit Magic Cornflakes (0/0) das Team aus Frankreich mit 13 Strafpunkten sowie die Mannschaft von Gastgeber Niederlande mit 18 Strafpunkten auf die Plätze.

Der Riesenerfolg der deutschen Nachwuchsreiter wurde komplettiert durch den Sieg des Junioren-Teams. Nach dem ersten Umlauf sah es mit nur einer Nullrunde von Schlussreiterin Leonie Krieg (Villingen-Schwenningen) mit Champerlo zwar noch nicht ganz danach aus. Doch beim zweiten Versuch konnte nicht nur Krieg ihren fehlerfreien Ritt wiederholen, auch Philipp Houston mit Kannella und Theresa Ripke (Steinfeld) mit Calmado kamen dieses Mal ohne Strafpunkt ins Ziel. Lediglich Teike Carstensen (Sollwitt) und Cara Mia mussten erneut einen Abwurf in Kauf nehmen. Dies bedeutete einen Endstand von acht Strafpunkten und damit Platz eins fürs deutsche Team. Den zweiten Platz teilten sich mit jeweils zwölf Strafpunkten die Mannschaften aus Großbritannien und den Niederlanden.