Schneller als die Polizei erlaubt

 


Schneller als die Polizei erlaubt

 

Daniel Goehrke führt mit seinem Vierbeinerstolz Meringo Star die Saisonwertung an.

Doch am Montag stehen Beide vor einer kaum lösbaren Aufgabe

 

Er hat allen Grund, auf sein Pferd stolz zu sein. „Meringo Star kann an einem guten Tag selbst außergewöhnliche Gegner schlagen“, strahlt Daniel Goehrke über den zehnjährigen Wallach, der in der Form seines Lebens läuft und die bundesdeutsche Traber-Siegstatistik (Stand 12. Oktober) mit zehn Saisonerfolgen anführt. Doch eines ist sicher – am Montag muss der Braune in Mariendorf tatsächlich einen verdammt guten Tag erwischen, wenn er erneut auf die Ehrenrunde gehen will. Denn Meringo Star steht vor der wohl schwierigsten Aufgabe seiner bisherigen Rennlaufbahn.

Es ist schon ein kleines Wunder: Der Wallach war nach vielen Verletzungen bereits als Reitpferd ausgemustert. „Doch dann habe ich gespürt, dass er es noch einmal wissen will“, sagt der 38-jährige Goehrke im Rückblick. Der gebürtige Berliner, der zusammen mit seiner Frau Nicole (34) seit einiger Zeit im brandenburgischen Ort Schenkenberg lebt und dort auch seit kleines, aus drei Pferden bestehendes Lot trainiert, ist im Hauptberuf ganz nah am Zentrum der Macht. Denn Goehrke arbeitet als Angestellter der Bundespolizei im Ordnungsdienst des Bundeskanzleramts. Auch seine Frau ist Polizistin. Kennengelernt haben sich die Beiden – wie könnte es anders sein – bei der Reiterstaffel.

Gegen den Seriensieger Neandertal waren Goehrke und Meringo Star zuletzt schneller unterwegs, als es die Polizei erlaubt und hatten keinerlei Mühe, den hohen Favoriten gnadenlos abzufertigen. Doch nun müssen sie noch eine Schippe drauflegen. Denn das als sechste Tagesprüfung ausgetragene internationale Bänderstartrennen hat es in sich – ein Traber-Krimi, wie ihn sich jeder Mariendorf-Fan wünscht. Lediglich für Bronco Be (Fred König) und Metal Firecracker (Benjamin Hagen) bestehen kaum Siegchancen. Doch die anderen acht Teilnehmer werden das wettende Publikum mächtig ins Grübeln bringen. Denn keinen dieser Starter darf man vom Wettschein streichen.

Wie könnte sich also der Rennverlauf entwickeln? Byron (Heinz Wewering) musste nach seiner Charlie-Mills-Heldentat zwar ein wenig zurückstecken. Doch bei seinem kürzlichen vierten Platz wurde der unterwegs unauffällige Hengst auf den letzten Metern noch einmal höllisch schnell und es ist vorstellbar, dass der Blitzstarter aus dem ersten Band heraus sofort die Führung übernimmt. Mit Hamiro Sebarg (Daniel Wagner), Pisepampel (Manfred Zwiener) und vor allem Sweet Sunny King (Günter Schiefelbein) sind unmittelbar neben Byron drei Pferde aufgestellt, die ihre Stärken am liebsten aus dem Feld heraus ausspielen.

Und wie ordnet man die drei frischen Sieger ein, die ebenfalls von der 2.000-Meter-Grundmarke aus ins Rennen gehen? Der normalerweise in Moskau trainierte und in Mariendorf noch unbezwungene US-Hengst Sven (Alexandr Nesyaev) muss diesmal endgültig die Karten aufdecken. Es ist durchaus möglich, dass dem muskulösen Vierjährigen, der erstmals in einer deutlich höherer Gewinnsummenklasse antritt, ganz kräftig die Flügel gestutzt werden. Auch Meringo Star nützen alle Meriten rein gar nichts. Mit der Startnummer zwei ist der Wallach zwar optimal bedient, aber die ersten Meter sind bekanntlich nicht seine Stärke und seine gewohnten Angriffe in äußerer Spur werden die Gegner auf dem Schlusskilometer kaum dulden wollen.

Mehr Gefahr geht daher von Zovilja aus. Die schwedische Stute absolvierte in ihrem Leben bisher achtundneunzig Starts und ging dabei dreizehnmal auf die Siegerparade. Der letzte volle Erfolg in ihrer Heimat – nämlich auf der Rennpiste in Örebro – datiert zwar auf den Juni 2010 zurück. Doch mit dem Wechsel in die Obhut von Seth Ronland platzte endgültig der Knoten und Zovilja lief zweimal hintereinander über die Gegner hinweg, ohne überhaupt Notiz von ihnen zu nehmen. Das wird sich ein zwanzig Meter schlechter gestellter Konkurrent am Montag aber kaum gefallen lassen: Der „trabende Geldschrank“ Springfield griff bei seinen bisher achtzehn Mariendorfer Starts vierzehnmal lukrative Prämien ab. Der selbst mit dreizehn Jahren immer noch brandgefährliche Wallach wird erstmalig von Michael Nimczyk gesteuert.

Die Prämienausspielung um Wettgutscheine im Gesamtwert von 1.000 Euro erstreckt sich über die Rennen 1-9. Treffen Sie einfach einen der ersten neun Sieger mit mindestens zehn Euro Einsatz und Sie erhalten Ihr Prämienlos! Unser Zweierwetten-Gewinnspiel für Bahnbesucher um 500 Euro gibt es im 7. Rennen. Mit zusätzlichen Siegjackpots in Höhe von jeweils 1.000 Euro sind das 3. und das 10. Rennen ausgestattet. Im 8. Rennen gibt es außerdem einen Daily-Double-Jackpot in Höhe von 1.000 Euro!!

 

Achtung Überraschungsjackpots!! Beachten Sie die Bahndurchsagen und Monitoreinblendungen!!

Unsere Tipps:

     

  1. Yoran Frisia – Pedro MH – Xari Man
  2. Anastacia – Swedish Titan – Crazy for you
  3. Hotliner – Just Like You – Oggi Corner
  4. Sugar – Waikato – Scenario
  5. Rania – Kick back – Zidane Flevo – Babilo Bes
  6. Byron – Zovilja – Sweet Sunny King
  7. Love Story HH – Orangerie – Signum HS
  8. Elton – Caesar Hammonia – Voulez Vous Corner
  9. High Speed As – Chardonnet – Milva Kavenga
  10. Ens Caviar’s Sun – Crown Store – Foto Finish
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