Rio 2016: Deutsche Pferde stellen den größten Anteil in Para-Equestrian

Rio de Janeiro/BRA (fn-press). Wie bei den Olympischen Spielen sind auch bei den Paralympics in Rio de Janeiro Pferde aus deutscher Zucht mit einem Anteil von 45 Prozent in hohem Maße vertreten. Insgesamt sind 76 Pferde aus 29 Nationen am Start, 14 Nationen stellen jeweils eine Mannschaft.

Die Hannoveraner stellen dabei die größte Gruppe. Dank des nachgerückten Romeo Royal der deutschen Grade II-Reiterin Claudia Schmidt sind in Rio 16 Hannoveraner am Start. Sechs Pferde stellt der Oldenburger Zuchtverband, drei kommen aus Westfalen. Jeweils zwei Pferde kommen aus dem Rheinland und dem Zuchtgebiet Rheinland-Pfalz-Saar. Mit je einem Pferd sind der Trakehner und Holsteiner Zuchtverband vertreten, außerdem ein Baden-Württemberger, ein Bayer und ein Pferd aus Sachsen-Thüringen. Insgesamt stellt die deutsche Pferdezucht 34 von 76 Pferden.

Komplett mit deutschen Pferde beritten ist die deutsche Mannschaft. Elke Philipp (Treuchtlingen) tritt mit dem Hannoveraner Regaliz (v. Rubinero – Davignon I) an, Alina Rosenberg (Konstanz) mit dem Oldenburger Nea’s Daboun (v. Dressage Royal – Placido), Claudia Schmidt (Darmstadt) mit dem Hannoveraner Romeo Royal (v. Royal Diamond – Glueckspilz), Carolin Schnarre (Osnabrück) mit dem Hannoveraner Del Rusch (v. Del Piero – World Cup I) und Steffen Zeibig (Arnsdorf) mit der Hannoveraner Stute Feel Good. Ebenfalls deutsche Pferde gesattelt hat das Trio aus Singapur, weitgehend deutsch beritten sind außerdem die Mannschaften aus Österreich und den USA. Ferner treten viele Einzelreiter mit Pferden aus deutscher Zucht an, so die Para-Dressurreiter aus Finnland, Irland, Mexiko, Südafrika, der Slovakei und aus dem erstmals bei Paralympics vertretenen Uruguay.

Der höchste Anteil nicht-deutscher Pferde kommt aus den Niederlanden. 14 stammen aus den Niederlanden (KWPN), elf aus Dänemark (DWB) sowie jeweils zwei aus Schweden (SWB), Belgien (BWP) und Polen (PZHK).