Renntag in Mariendorf am 16. Juni 2013: Familien-Renntag-König gesucht

 

In den zwölf Mariendorfer Prüfungen geht es für die Aktiven um 39.000 Euro Preisgeld. Das 1. Rennen wird bereits um 13.48 Uhr gestartet. Auf die Besucher wartet jede Menge Spaß.

Berlin-Mariendorf, 16. Juni 2013 (Beginn 13 Uhr). Nicht nur die Sulkyfahrer und ihre Pferde sind am Sonntag (erster Start schon um 13.48 Uhr!) auf der Derby-Bahn gefordert – auch alle Kinder können beweisen, ob sie es drauf haben. Denn der große Kaiser’s Familien-Renntag bietet nicht nur ein erstklassiges sportliches Programm, sondern Herausforderungen für die kleinsten Besucher – vor allem die Kletterkünstler unter ihnen. An Sammys’s Super Sandwich Kletterbrot können sich die Kids bis auf schwindelige acht Meter Höhe hinaufhangeln. Und an einer gigantischen Coca-Cola-Flasche wird sich ebenfalls zeigen, wer der Meister unter ihnen ist.

Apropos Sandwich: Knurrende Mägen wird es am Kaiser’s-Renntag mit Sicherheit nicht geben. Denn neben den vielen Kids-Attraktionen wie einer riesigen Hüpfburg, Clown Kaily sowie kostenlosem Ponyreiten und Kinderschminken sorgt die in Deutschland mit rund 550 Filialen und 17.000 Mitarbeitern vertretene Supermarktkette dafür, dass niemand hungrig vom Platz geht. An den vielen im Zuschauerbereich aufgebauten Ständen wird es leckere Speisen, Eisspezialitäten sowie heiße und kalte Getränke geben. Das alles ganz nach dem Motto: Große Portionen, aber kleiner Preis.

Den mächtigsten Appetit werden natürlich die Fahrer und Stallbesitzer mitbringen, denn für die 116 antretenden Sulkygespanne geht es um insgesamt 39.000 Euro Preisgeld. Von dieser Summe entfallen 10.000 Euro auf das Master-Rennen 4, das als siebente Tagesprüfung ausgetragen wird. Vier der zwölf Teilnehmer sind in dem 2.000-Meter-Bänderstartrennen an der Grundmarke aufgestellt und dass Daydream (Dennis Spangenberg), Miss Chablis (Michael Nimczyk), Britany (Daniel Dähn) sowie die bis vor kurzem noch in Ungarn trainierte und über einen sensationellen 12,3-Rekord verfügende Andorra Gold (Daniel Wagner) allesamt nur Außenseiterrollen übernehmen, beweist die hohe Qualität dieses Masters.

Denn die prominentesten Namen tummeln sich allesamt im zweiten Band. Cosmic Love entwaffnet ihre Konkurrenten für gewöhnlich nicht mit allumfassender Nächstenliebe, sondern mit knallharter Tempoarbeit. Pia Platzers Stute läuft in der Form ihres Lebens und gewann vier ihrer fünf Saisonauftritte. Sie wird diesmal in Vertretung des am Österreichischen Derby teilnehmenden Gerd Biendl vom Straubinger Bahnchampion Christoph Schwarz gesteuert. Der 37-Jährige hat bisher nur einmal, nämlich im September 2012, die Leine von Cosmic Love in die Hände genommen – und natürlich sprang sofort ein Sieg dabei heraus. Für den in starker Form agierenden Berufsfahrer und sein Pferd wird die Aufgabe trotzdem anspruchsvoll, denn sie fordern eine Kontrahentin heraus, die an die Stätte ihres größten Triumphes zurückkehrt. Die Stutenderby-Siegerin What a Feeling wird von Roland Hülskath präsentiert und erzielte ihren 1:12,1-Rekord vor zwei Wochen im schwedischen Färjestad. Es ist die Bestmarke im Feld.

Doch neben Cosmic Love und What a Feeling gibt es weitere Starter, die das Zeug zum Hauptdarsteller haben. El Conchita bildet mit Thomas Panschow seit langem ein Dreamteam und glänzt immer wieder mit ihrem unglaublichen Speed. Die von Josef Franzl vorgestellte Indra Comtesse – beim Stuten-Derby Runner-up zu What a Feeling – blickt zwar auf eine unglückliche Saison 2012 zurück, doch die aus der noblen Ina Comtesse (147.116 Euro Gewinnsumme) stammende Traberlady fertigte bei ihrem Jahresdebüt einen renommierten Kontrahenten wie Graf Steding mit viereinhalb Längen Vorsprung ab. Sollten einer dieser Mitfavoriten patzen, wird die zuverlässige Britt Newport (Jesse ter Borgh) zur Stelle sein. Die vierbeinigen Damen dürften also Vortritt genießen, während die einzigen beiden Herren beim Masters, nämlich Zappadeo (ThorstenTietz) und Michigan Venus (Wim Paal), momentan nur sehr schwer auszurechnen sind.

Hülskath, Nimczyk, Franzl, Paal, Panschow, Tietz, Schwarz ... nicht nur die Aufzählung der zuvor genannten exquisiten Traber, sondern auch die Präsenz der fahrerischen Größen bei dem Mariendorfer Gipfeltreffen ist beeindruckend. Die meisten dieser Topprofis sind natürlich auch im 11. Rennen mit dabei, wenn es um die mit 7.000 Euro dotierte Kaiser’s Trophy geht, den Trial I des Criteriums der Vierjährigen. Dass viel „Musike“ in der Partie steckt, garantieren neben Funky Man (Martin Altmann) noch drei weitere frische Sieger. Rob Roy (Herbert Eisenmann), Janus R.A. (Daniel Wagner) und Super Love Boy (Josef Franzl) treten mit aktuellen Erfolgen an. Doch es wäre ein Fehler, den Kreis der chancenreichen Pferde so eng zu ziehen.

Denn obwohl er in dieser Saison noch keinen einzigen Start bestritt, gilt vor allem Pasi di Girifalco als Geheimfavorit. „Ich habe von diesem Pferd eine riesige Meinung und fürchte die Aufgabe nicht“, schwärmt sein Trainer und Fahrer Jens Bergmann von dem in Italien gezüchteten Dream-Vacation-Sohn, der glattgehend noch nie geschlagen war. Cas Kievitshof (Roland Hülskath) und Vicomtesse (Wim Paal) gehören ebenso in die Rechnung. Der Trial ist also eine völlig offene Angelegenheit – ähnlich wie der als 3. Rennen ausgetragene Stutenlauf um 3.500 Euro Preisgeld, in dem die noch unbezwungene Lasbek-Stute Hippie (Kornelius Kluth) gegen Lanea (Christoph Schwarz), Hiva (Michael Nimczyk), Claudia (Jochen Holzschuh), Tara Hall (Roland Hülskath) und Pastille SAS (Wim Paal) noch längst nicht zuhause ist.                            

Unsere Tipps:

1.Giggi – Rufus Simoni – Russel Sambuca

2.Fridericus – Disney As – Cat’s Woman

3.Hippie – Lanea – Claudia

4.Chatain – Magic Live Diamant – Be Scott

5.ZZ Top – Tuareg – Crazy for you – Really

6.Trible Laser – Lantino – Abatona

7.Cosmic Love – What a Feeling – Michigan Venus

8.Shark Attack – Contucky Newport – Hainang

9.Allison Light – Kentucky Diamond – Rapinello

10.Rhinestone – Helios – Klasido

11.Pasi di Girifalco – Cas Kievitshof – Super Love Boy

12.Envie de Paris – Gentleman As – Bavaria Blue