Reitsport: Sportlich wertvoll und spannend - Löwen Classics Braunschweig 2016

Die US-Amerikanerin Reed Kessler zählte 2015 zum Aufgebot bei den Löwen Classics. (Foto: Jürgen Stroscher)

Aus bislang 14 Nationen kommt das Teilnehmerfeld für die Löwen Classics vom 11. - 14. Februar 2016 und birgt prominente Namen wie zum Beispiel Christian Ahlmann (Marl) und Marco Kutscher (Bad Essen), sowie eine Reihe ausländischer Springsportpromis. Darunter der Italiener Emanuele Gaudiano, der die Weltcup-Etappe in London gewann, Schwedens Henrik von Eckermann, aber auch die Niederländer Marc Houtzager (Olympia-Silber 2012) und Albert Zoer (WM-Gold 2006).

Feines deutsches Aufgebot

Aus dem aktuellen Championatskader der Springreiter haben sich die deutsche Erfolgsamazone Janne Friederike Meyer (Hamburg) und Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) für die Löwen Classics in Braunschweigs Volkswagen Halle angesagt. Meyer wurde vor wenigen Tagen wieder in den A- bzw. Olympiakader berufen, Patrick Stühlmeyer gehört erstmals zum Olympiakader. Mit Denis Nielsen (Lastrup) kommt der Deutsche Meister nach Braunschweig, mit Nisse Lüneburg (Hetlingen) der zweimalige Derbysieger und mit Lars Nieberg (Münster) ein zweimaliger Mannschafts-Olympiasieger. Nieberg begann das Sportjahr gerade erst mit dem Sieg im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG in Schwerin.

Junge deutsche Elite

Perfekt wird die Konkurrenz in den internationalen Springprüfungen durch die Einbindung der „nächsten Generation“, also durch die guten jungen deutschen Reiter, zu denen neben Patrick Stühlmeyer und Denis Nielsen auch Jan Wernke (Holdorf), Alexander Hinz (Diepholz), Katrin Eckermann (Füchtorf) und Andreas Kreuzer (Borgholzhausen) zählen. Kreuzer ist eines von zwei jungen deutschen Testimonials der DKB.

Sportliche Bedeutung

Die internationalen Springen der Löwen Classics haben sportliches Gewicht. Braunschweigs internationales Turnier zählt zu den wenigen Vier-Sterne-Events in Deutschland und birgt insgesamt vier weltranglistenrelevante Springen mit dem Preis der Volkswagen AG am Freitag, dem VEOLIA Championat am Samstagnachmittag, dem Preis der Deutschen Kreditbank AG am Samstagabend und dem absoluten Höhepunkt, dem Großen Preis von Volkswagen am Sonntag. Allein im CSI4* wird ein Preisgeld von rund 205.000 Euro ausgeschüttet. Hinzu kommen die internationale Youngster-Tour für Nachwuchspferde und das CSI der internationalen Amateure, so dass die Löwen Classics mit 213.500 Euro Preisgeld allein im Gesamtkomplex CSI aufwarten.