Reitsport: ‚German Friendships’ – Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen bergeistert

„Je länger man dabei ist, je größer ist die Bewunderung für dieses Turnier“. 

(HPV). Die „German Friendships“ auf dem Bexterhof in Herford waren ein Erfolg. Zum Auftakt begeisterte das J. J. Darboven „Top-Ten-Training“ die jungen Teilnehmer und in der „Thomas Henry Champions Trophy“ sah man mit Denis Lynch einen würdigen Triumphator. An den darauf folgenden Tagen wurden in den verschiedenen Prüfungen gute sportliche  Leistungen gezeigt – und die eine oder andere Party sorgte für die entsprechende Abwechslung. Last but not least, auch der Wettergott spielte mit und bescherte dem Veranstalter ab Wochenmitte „Blauer Himmel, Sonnenschein“ und angenehme Temperaturen.

Begeistert zeigte sich auch die Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen.  Die CDU-Politikerin, die zum vierten Mal Schirmherrin der Veranstaltung war, sagte: „Je länger man dabei ist, je größer ist die Bewunderung für diese Veranstaltung. Es ist erstaunlich wie viel Freundschaften, die auf diesem Turnier geschlossen wurden, noch halten. Über 80 Prozent der Teilnehmer bestätigen, dass man auch weiterhin Kontakt mit dem Partner von den Friendships habe. Außerdem haben nicht wenige der ehemaligen Teilnehmer den Sprung zu den großen internationalen Turnieren geschafft.“

Sattsam zufrieden war ebenfalls Lars Meyer zu Bexten, der in diesem Jahr die Turnierleitung von seinem Vater Ulrich übernommen hat. „Wir alle können sehr zufrieden sein mit den Friendships 2015. Alles ist optimal und unfallfrei verlaufen. Wir haben in diesem Jahr kleine Veränderungen und Ergänzungen vorgenommen und außerdem unser Team etwas vergrößert. Aber keine Bange eines bleibt bestehen, unser bewährtes Konzept ‚Friendships not Championships’ und die Anzahl der Teilnehmer. An dieser Stelle meinen Dank – und der meiner Eltern – für die gute Zusammenarbeit. Ebenso an alle Helfer und Freunde die im Hindergrund großartiges geleistet haben.

Zum ersten Mal bei den Friendships in Herford war Cornelia Poletto. Sie begleitete als Mutter ihre 13-jährige Tochter Paolo Maria. Die Sterne-Köchin aus Hamburg war ebenso begeistert. Sie sagte: „Ich stamme aus einer Reiterfamilie. Was unseren Kindern aber hier geboten wird ist einfach erstklassig. Die Ausschreibung mit der Teambildung fördert Freundschaften, aber auch den Zusammenhalt unter allen Teilnehmern. Einfach ideal.“ Übrigens: auch Cornelia Poletto bringt sich nun mit ein. Die im ca. 40 Kilometer von Herford entfernten Hövelhof aufgewachsene „Spitzenköchin“ wurde zur Botschafterin der German Friendships ernannt.

Bei den Junioren hatte nach der Siegerrunde beim internationalen Teamspringen die 15-jährige Laura Hetzel, aus Goch am Niederrhein, mit „Mary Poppins“ und die Kolumbierin Sofia Vicaria, die im Sattel von „Zimperia“ saß, die Nasen vorn. Das Duo verwies Vanessa Maubach (GER, Detmold) mit „Cassiopeia“ und Jasmine Dennison (Australien), die „Lacapo“ aufgezäumt hatte, auf den Silberrang. Pheline Ahlmann (GER, Hanerau) mit „Zaminta“ und Thomas Triggol (Südafrika) mit „Lavita“ mussten sich mit dem dritten Platz begnügen.

In der Abteilung Children/Kinder siegte die Kombination Anna Christ (GER, Kaltenherberge) auf „Colett“ zusammen mit der US-Amerikanerin Sophia Siegel auf „Luca Toni“. Rang zwei  belegten Josef Johann Keppelhoff-Niewert (Velen) auf „Cimba“ und Azizow Temur (Usbekistan), der „Lukas-Statement“ gesattelt hatte. Den Bronzerang sicherten sich im Endklassement Anna Schröder (GER, Ahrensburg) auf „Aport“ sowie Eugenia Garcia Izaguirre (Mexiko) auf „Hof Schretstaslles Unbelievable“.

Foto von © HPV: von links – Turnierleiter Lars Meyer zu Bexten, Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen, Sterneköchin Cornelia Poletto und Ulrich Meyer zu Bexten