ReiterVerein Swakopmund: Baubeginn für neue Vielseitigkeitsstrecke

Als wenn die Jungs und Mädels in Swakopmund nicht schon genug zu tun hätten mit ihren vielen Turnieren und der demnächst anstehenden Trainingsreise nach Deutschland in den Landkreis Märkisch-Oderland im Osten Brandenburgs. Nein, jetzt muss auch noch Namibias zweite Geländestrecke gebaut werden, damit auf dieser dann das erste Eventing – Highlight auf namibischem Boden nach FEI-Regeln gestartet werden kann. Mit dem Turnier soll es im Mai 2014 losgehen.

Doch vorher muss auf dem 20 ha großen Areal noch kräftig gebaut werden. Nachdem alle bürokratischen Sprünge überwunden waren, rückte schweres Gerät an. Unter der Aufsicht und Mitwirkung von Andrew Griffith, David Evans sowie Christina Klingspor wird der Plan in die Tat umgesetzt. Der rührige Organisator Holger Kleyenstüber vom RV Swakopmund ist mit seiner Mannschaft gerade dabei, die notwendigen Hindernisse zu bauen. Über 60 sind es und gut zwei Dutzend werden für das Turnier im Mai 2014 gebraucht. Das ist ein hartes Stück Arbeit und kostet auch eine Kleinigkeit. Veranschlagt wurden seitens des RVS etwa 500.000 Namibia-Dollar. Das entspricht etwa 40.000 Euro und ist eine Menge Holz (im wahrsten Sinne des Wortes). Gesucht werden in Swakopmund also noch Sponsoren, die sich an den Baukosten beteiligen, aber auch Spender von Holz sind gern gesehen. Die Zeit drängt bereits ein wenig, denn schon Ende Oktober (25. – 27.) soll das namibische Championat in der Vielseitigkeit auf der neuen Anlage über die Bühne gehen.

Kleyenstüber verspricht sich von der neuen Strecke, deren Hindernisse aus den nachgebildeten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen Swakopmunds und der Umgebung bestehen sollen, einen Auftrieb für die heimische Tourismuswirtschaft. Mit einem echten und in Afrika eher seltenen FEI-Eventing-Turnier bestehen da durchaus gute Chancen. Bleibt also nur zu hoffen, dass sich die Sponsoren einfinden und den RVS bei seinem Vorhaben unterstützen.