Reiter aus 16 Nationen beim 12. S&G Goldstadt Cup auf dem Buckenberg

Reiter aus 16 Nationen beim 12. S&G Goldstadt Cup auf dem Buckenberg

Lynch, Lansink, Dubbeldam, Nieberg, Mändli, Bost,Voorn

Zahlreiche Sattelcracks in Pforzheim – Weltranglistenpunkte in vier Prüfungen

 

 80 Reiterinnen und Reiter aus 16 Nationen mit rund 300 Pferden

 

Auch der 12. S&G Goldstadt Cup vom 19. bis 22. Mai 2011 in Pforzheim ist einmal mehr Treffpunkt der internationalen Top-Reiter aus aller Herren Länder. „Die Besetzung ist wieder hervorragend“, freut sich „Reitsportlegende“ Hans Günter Winkler. Der erfolgreichste Springreiter aller Zeiten, der fünf olympische Goldmedaillen gewann, ist in Pforzheim als Sportlicher Leiter nicht nur für die Ausschreibung und die Verpflichtung der Teilnehmer zuständig, sondern auch für die Vermarktung des Turniers. Zwei der ehemaligen Sieger im Großen Preis der S&G Automobil Aktiengesellschaft, der 2004 siegreiche, zweimalige Mannschafts-Olympiasieger Lars Nieberg (Homberg/Ohm) und der Ägypter Abdel Said (2009), wollen versuchen, sich zum zweiten Mal in die Siegerliste einzutragen, was bisher noch keinem gelungen ist. Doch die Konkurrenz ist groß und stark: Mit dem Iren Denis Lynch sattelt zum Beispiel der aktuelle Weltranglisten-Vierte auf dem Buckenberg. Außerdem kommt Olympiasieger Jeroen Dubbeldam (Niederlande) in die Goldstadt, der Ende April beim Weltcup-Finale in Leipzig Dritter wurde. Auf der Nennungsliste stehen jedoch noch zahlreiche weitere Sattelcracks der Weltklasse. Jos Lansink (Belgien), Weltmeister 2006, Mannschafts-Olympiasieger 1992, Team-Europameister 1991 und Weltcup-Sieger 1994. Oder die beiden niederländischen Mannschafts-Europameister 2007 in Mannheim, Vincent Voorn und Albert Zoer ebenso wie ihre Landsmänner Leopold van Asten und Gert-Jan Bruggink. Der Mannschafts-Olympiasieger 2004 in Athen, Peter Wylde (USA) hat ebenso gemeldet wie Beat Mändli, 2007 in Las Vegas Weltcupsieger, und der französische Mannschafts-Weltmeister von 1990, Roger-Yves Bost. Zum zweiten Mal startet mit Patrick Nisbett auch ein Reiter von den Bermudas in Pforzheim. Deutsche ein Quartett aus Baden-Württemberg gegen die internationalen Elite. Viele Mitglieder der verschiedenen Kader der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) reisen zum Teil zum wiederholten Mal in die Goldstadt, zum Beispiel die Nationenpreisreiter Andreas Knippling (Zülpich-Merzenich), Franz-Josef „Peppi“ Dahlmann (Sendenhorst), Toni Haßmann (Lienen), Max Kühner (München), Markus Renzel (Oer-Erkenschick) oder Mario Stevens (Molbergen). Pia-Luise Aufrecht stammt aus Affalterbach, lebt jetzt aber in den Niederlanden und wurde 2010 Sechste im Großen Preis von Pforzheim. Doch nicht nur internationale Spitzenreiter satteln in Pforzheim, auch die Reiter-Elite aus Baden-Württemberg kann sich hier präsentieren. Eine Startgenehmigung erhielten der fünfmalige Hallenchampion Timo Beck (RV Stall Hanauerland), Hans-Dieter Dreher (RV Dreiländereck), Markus Kölz (Burkhardtshof) und Armin Schäfer (Mannheim).

Lukratives Preisgeld, wertvolle Weltranglistenpunkte und ein Mercedes B 160. Die elf internationalen Springprüfungen sind mit insgesamt 161.000 Euro dotiert. Der Sieger im Großen Preis der S&G Automobil AG am Sonntag kann in einem Mercedes-Pkw B 160 im Wert von 25.500 Euro nach Hause fahren. Große Anziehungskraft auf die Spitzenreiter haben zudem die begehrten und wertvollen Weltranglistenpunkte, die es bei dem Pferdesport-Highlight des Pforzheimer Reiterverein (PfRV) in vier Prüfungen zu holen gibt. In drei dieser Prüfungen erwartet den jeweiligen Sieger als besondere „Dreingabe“ je ein Elektro-Bike. Neben der Großen Tour und der Mittleren Tour bietet die Youngster-Tour die Gelegenheit, nicht nur die Top-Pferde zu satteln, sondern auch die sieben- und achtjährigen Nachwuchspferde. Der S&G Goldstadt Cup bietet also den Aktiven exzellente Möglichkeiten, sowohl ihre Spitzenpferde als auch junge Pferde oder solche aus der „zweiten Garde“ ihrem Alter und ihren Fähigkeiten entsprechend einzusetzen. Seit 2009 gehen neben den internationalen Cracks auch Amateur-Springreiter an den Start.

Neben den internationalen Amateurprüfungen, die auf drei verschiedenen Levels geritten werden, ist jetzt erstmals der Amateur-Springreiterclub Deutschland e.V. mit drei Prüfungen der schweren Klasse auf dem Hans-Günter-Winkler-Platz. Um sportlich ambitionierten Amateuren reizvolle Startmöglichkeiten zu bieten, wurde 1997 der Amateur - Springreiterclub Deutschland e.V. gegründet. Begeisterte Springreiter, die aufgrund ihres Berufes nur in ihrer Freizeit ihrem Hobby nachgehen können, haben so die Möglichkeit, sich in Prüfungen der schweren Klasse auf den großen Plätzen der Republik miteinander zu messen. Jährlich finden auf zwölf bis 15 besonders reizvollen Turnierplätzen Qualifikationsprüfungen der Klasse S statt. In einer Rangliste mit speziellem Punktesystem werden die besten 25 Reiter einer jeden Serie ermittelt. Sie treten am Saisonende im Rahmen eines Internationalen Turniers zum Finale an.

„Ohne die Unterstützung aus der Wirtschaft, allen voran Titelsponsor S&G Automobil Aktiengesellschaft, der Sparkasse Pforzheim Calw, den Schmuckwelten Pforzheim, der Pforzheimer Zeitung, der Bardusch GmbH & Co. KG und dem Gestüt Dobel, wäre das Turnier undenkbar“, sagt Hans Günter Winkler. Zusammen mit seinem Freund Carl Fritz Bardusch ist „HGW“ Initiator des S&G Goldstadt Cup, zusammen sind sie „stolz darauf, dass uns die Sponsoren und Partner auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Treue halten und zum Turnier stehen“. Ein besonderes Anliegen ist Winkler zudem der Dank an die unzähligen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

„Eintritt frei“ am Donnerstag und Freitag, fünf Euro am Wochenende

 Einmal mehr präsentiert sich der S&G Goldstadt Cup überaus zuschauer- und vor allem familienfreundlich: Der Eintritt am Donnerstag und Freitag ist frei, am Samstag und Sonntag kostet die Karte für jeden Besucher ab 12 Jahren einheitlich lediglich fünf Euro! Neben den zahlreichen Highlights auf dem perfekten Sandplatz bietet der Reitsport-Event auch ein attraktives Rahmenprogramm und wird damit zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt. Ein reichhaltiges Angebot kulinarischer Genüsse sorgt ebenso für Abwechslung wie die Möglichkeit zum Bummeln und Shoppen im Ausstellerpark rund um den Turnierplatz. Ponyreiten garantiert Spaß für die kleinen Besucherinnen und Besucher. Wie schon in den Vorjahren, verspricht auch diesmal wieder die Verlosung einer Seereise auf dem Clubschiff AIDA Spannung abseits des Turniergeschehens. Das Pforzheimer Reisebüro hat – gemeinsam mit AIDA Cruises – eine viertägige Kurzreise im Herbst in einer Zwei-Bett-Balkonkabine inklusive Flug für zwei Personen im Wert von über 2.000 Euro gestiftet. Lose sind an allen Turniertagen an der Ehrenpreisstelle am Turnierplatz erhältlich, die Ziehung des Gewinner-Coupons erfolgt am Sonntagnachmittag. Attraktion „Goldliner“ der Schmuckwelten

Shuttle für die Zuschauer

Ein Erlebnis der besonderen Art wird interessierten Zuschauern am Samstag und Sonntag geboten: Jeweils zwischen 12 und 17 Uhr übernimmt der „Goldliner“ der Schmuckwelten den Shuttle zwischen Leopoldplatz und dem „Buckenberg“ (Haltestelle „Im Altgefäll“). Dieser „Goldene Bus“ ist ein weltweit einzigartiges Projekt. Das 1957 gebaute, historische Fahrzeug mit einer Kilometerleistung von rund zwei Millionen wurde grundlegend restauriert, mit rund 4.000 Feingoldblättchen (22 Karat orangegold) vergoldet und fährt seit März 2009 durch die Region. Er hat 125 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 96 km/h.

Durch optimale Bedingungen für Pferde, Reiter und Pfleger hat sich der S&G Goldstadt Cup in den letzten elf Jahren einen hervorragenden Namen in der nationalen und internationalen Reiterszene erworben. Der allwettertaugliche Springplatz, vor zehn Jahren mit großer Unterstützung der Stadt Pforzheim, des Badischen Sportbundes, zahlreicher Sponsoren und nicht zuletzt durch das Engagement von Hans Günter Winkler entstanden, garantiert Springsport auf höchstem Niveau und kann selbst nach sintflutartigen Regenfällen in kürzester Zeit wieder genutzt werden – wie 2009 eindrucksvoll bewiesen. Nichts desto trotz wurde der Platz für die diesjährige Veranstaltung neu aufgearbeitet, um beste Bedingungen zu gewährleisten. Die familiäre Atmosphäre sowie die professionelle Organisation sind weitere Gründe, warum Reiter und Pfleger gleichermaßen Jahr für Jahr gerne nach Pforzheim kommen. Der PfRV mit seinem Vorsitzenden Christian Kraus und die Turnierorganisatoren investierten in der Vergangenheit stets auch in die Infrastruktur. 2006 wurde die neue, feste Sparkassen-Tribüne auf der Längsseite des Platzes gebaut, 2007 deren Überdachung.

2008 feierte ein neuer Reitplatz, der als Abreiteplatz genutzt und gleiche Bodenverhältnisse bietet wie der Hans-Günter - Winkler-Platz, seine Premiere. Neu in diesem Jahr ist, dass die Stallungen auf dem Areal der Firma Klingel errichtet werden. „Wir sind sehr dankbar, dass die Firma Klingel uns hier unterstützt, sonst hätte das Turnier nicht stattfinden können“, ist Fritzi Speidel-Zachmann vom Veranstalterteam mehr als erleichtert.

Bisherige Sieger im Großen Preis der S&G Automobil AG

2000     Kurt Maier                  GER       Leopard

2001     Hugo Simon                  AUT      Explosiv

2002     Caroline Müller             GER      Kyraleen

2003     Markus Beerbaum             GER      Leena

2004     Lars Nieberg                GER      Lucie

2005     Alois Pollmann-Schweckhorst GER      Candy

2006     Markus Fuchs                SUI      La Toya

2007     Carsten-Otto Nagel          GER      Corradina

2008     Franke Sloothaak            GER      Legurio

2009     Abdel Said                  EGY       Avenir

2010     Christian Ahlmann           GER      Calvados

Der 12. S&G Goldstadt Cup im Internet: www.goldstadt-cup.de