Reining in Givrins: Sarah Connor siegt vor Michael Schumacher und Riccardo Patrese

Givrins/Schweiz (Hans-Peter Viemann). - Vor einem Monat erfreute Sarah Connor auf der Gerry-Weber-Open-Fashion-Night, im Rahmen des ATP-Tennis-Turniers im ostwestfälischen Halle, mit ihrem Auftritt ein internationales Publikum. Am vergangenen Wochenende zeigte die Neu-Brünette jetzt ihr Können im Sattel des Quarter Horses „Cruisin In Starstyle“ auf Corinna Schumachers CS Ranch im schweizerischen Givrins; der Hengst stammt aus dem Turnierstall Ludwig Quarter Horses und steht im Besitz von Christian Hagen und Bastian Kuffler.

Sarah Connor, die vom WM-Fünften 2010 Grischa Ludwig (Bitz) gecoacht wurde, startete in der „Celebrity-Reining“ auf den CS-Classics am Genfer-See zusammen mit dem siebenfachen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher und mit Riccardo Patrese (Italien); der Ex-Formel-1-Pilot kam seinerzeit auf 256 Starts in der Königsklasse des automobilen Rennsports; außerdem starteten Gaetan Vigneron, er berichtete regelmäßig für den belgischen TV-Sender RTBF von den Grand-Prix-Strecken, sowie sein deutscher Kollege Andreas Troll, der in Zusammenfassungen über die Rennen in der ARD informiert.

Strahlende Siegerin war Sarah Connor auf Cruisin In Starstyle vor Michael Schumacher, der Gunners Enterprise gesattelt hatte, sowie Riccardo Patrese, der im Sattel von Hickory Vintage saß und von Volker Schmitt betreut wurde. Die weitere Reihenfolge lautete: 4. Andreas Troll mit PS Esplendisos, 5. Gaetan Vigneron mit Docs Lil Gun. Schon beim ersten Training (Warm-up) am Vormittag zeichnete sich ab, dass es auf einen Zweikampf zwischen dem Titelverteidiger Michael Schumacher und der „Promi-Dame“ Sarah Connor hinauslaufen würde. Am Nachmittag stand dann der Wettbewerb auf einer sehr gut besuchten Veranstaltung auf dem Programmplan. Der Zweikampf wurde zur Gewissheit: die Pop- und Soulsängerin sowie Songschreiberin sicherte sich mit einer 237 den Sieg und verwies den Hausherrn auf den Silberrang. „Wer hat denn eigentlich gewonnen?“ fragte sie Michael Schumacher nach ihrem Lauf und war erstaunt als dieser antwortete: „Du, mit einem halben Punkt Vorsprung.“

Auf ihrem Weg zum Triumph konnte Sarah Connor auch ein etwas zu kleiner, da geliehener, Cowboyhut nicht stoppen. Rechts die Zügel, und mit der linken Hand hielt sie den Hut tapfer fest. Erst als Michael Schumacher ihr zurief: „Schmeiß den Hut doch einfach weg!“, flog die Kopfbedeckung auf die Zuschauer-Tribüne. Es löste sich die sichtbare Anspannung der Reiterin, und ein überraschter Besucher freute sich über ein schönes Souvenir. „Der Cowboyhut war nicht billig“, bemerkte dazu der Besitzer, Bernd Rädle. Grischa Ludwig zollte indes der Reiterin ein dickes Lob: „Sarah war reiterlich vorbelastet und hat in Berlin trainiert. Es fiel ihr somit auch leicht, meine Tipps umzusetzen. Sie hat einen tollen Lauf – trotz ihres Missgeschicks – gezeigt und auch verdient gewonnen.“

Foto von HPV: Freude nach dem Sieg: Sarah Connor und Grischa Ludwig