Preis der Besten in Warendorf 2013: Quadrillen statt Vielseitigkeit

Warendorf (fn-press). 40 Jahre alt ist die Idee des „Preises der Besten“ als Standortbestimmung für den Reiternachwuchs zu Beginn der Saison. Auch in diesem Jahr ermitteln vom 10. bis 12. Mai die besten Nachwuchsreiter in Dressur und Springen in den Altersklassen Junge Reiter (U21), Junioren (U18), Ponyreiter (U16) und Children (U14) ihre „Besten“ in Warendorf. Nicht dabei sind im Jubiläumsjahr allerdings die Vielseitigkeitsreiter. An ihrer Stelle bereichern am Sonntag, 12. Mai, Deutschlands beste Formationsreiter das Traditionsturnier in Warendorf. Im Rahmen des Deutschen Quadrillenchampionats messen sie sich in den Kategorien „Klassische Quadrille“ und „Themenquadrille“.

Im Jahr 1973 machten die Dressurreiter den Anfang mit ihrem Leistungsvergleich zu Beginn der Saison. Zwölf Jahre folgten die Springreiter und wählten das Gelände des Bundesleistungszentrums (BLZ) Reiten in Warendorf als dauerhaften Austragungsort. Ab 2002 komplettierten die Vielseitigkeitsreiter den Leistungsvergleich der jungen Talente. Zehn mal traten die Junioren und Jungen Reiter in Warendorf in einer Vielseitigkeitsprüfung Klasse M gegeneinander an. In diesem Jahr gehen sie erstmals wieder getrennte Wege. Eine Woche vor dem „Preis der Besten“ treffen sie sich bei der internationalen Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC2*) in Everswinkel, nur wenige Kilometer von Warendorf entfernt. Dort bietet sich dem ein oder anderen noch die Gelegenheit, das nötige internationale Qualifikationsergebnis für den Start bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Bad Harzburg (7. bis 9. Juni) zu erzielen. Um internationale Erfahrung geht es auch bei den Ponyvielseitigkeitsreitern, die bereits zum zweiten Mal ihren Besten im Rahmen eines CCI1* in Marbach ermitteln (10. bis 12. Mai).          Hb

Weitere Informationen unter www.preisderbesten.de