Politik bekennt sich zu Paderborn Challenge - Bürgermeister sieht sichere Zukunft des Turniers

Michael Dreier mit Veranstalter Volker Wulff und Meinolf Päsch

Zum 14. Mal startete am gestrigen Donnerstag die Paderborn Challenge, das internationale Springturnier auf Drei-Sterne-Niveau auf dem Schützenplatz. Traditionell lädt die Turniergemeinschaft Paderborn und Region e.V. (TuPaRe) dann zum Empfang. Es treffen sich Freunde und Sponsoren des Turniers, Teilnehmer sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus der Region Ostwestfalen-Lippe, so war auch der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier als Redner geladen. Ein Geheimnis ist es nicht, dass die Paderborn Challenge nach dem Rückzug des Titelsponsors nach wie vor Wege und Lösungen sucht, diese Lücke langfristig zu schließen. Die letztes Jahr ins Leben gerufene Initiative „Programm 4.40“ sollte einen Beitrag leisten, neue Sponsoren zu generieren. „Wir mussten feststellen, dass das neue Sponsorenprogramm 4.40 die Erwartungen nur zum Teil erfüllt“, erklärte TuPaRe-Vorstandsmitglied Meinolf Päsch. „Das gesetzte Ziel haben wir noch nicht erreicht. Ohne weitere tatkräftige Unterstützung von Unternehmen und Dienstleistern in Paderborn und Region, gepaart mit positiver ‚Begleitmusik‘ von Bürgermeistern, Politik und Verwaltung gibt es nach unserer Einschätzung keine nachhaltige Garantie für den Bestand dieses Reitturniers.“ Der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier reagierte prompt in seiner Begrüßungsrede: „Das Turnier ist eine Stärkung für unsere Stadt und die Region, wir profitieren sehr davon und dafür danke ich dem Veranstalterteam.“ Dreier stellte zudem klar, dass die Stadt Paderborn ihrer Challenge weiter den Rücken stärken will, an der Veranstaltung festhält und kündigte für den Fortbestand Schulterschluss an: „Ziel muss es sein, neue Kooperationen für das Turnier zu schließen, damit dieses wichtige Event für Paderborn erhalten bleibt. Dazu lade ich herzlich zu einem runden Tisch ins Rathaus ein, und ich bin mir sicher, dass es mit der Paderborn Challenge weitergeht. Ich betrachte die Zukunft des Turniers als gesichert.“ Worte, die bei Turnierchef Volker Wulff als wichtiges Signal gewertet werden, denn er ist der klaren Meinung, dass die Paderborn Challenge nur durch Fortschritt weiter existieren kann und hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt: der vierte Stern muss her! „Wenn wir das gemeinsam angehen und Schulter an Schulter stehen, werden wir noch viele tolle Turniere auf dem Schützenplatz erleben.“

Paderborns Bürgermeister Michael Dreier mit Veranstalter Volker Wulff und Meinolf Päsch (TuPaRe) beim Empfang im Rahmen der Paderborn Challenge (v.l.) - Foto: Thomas Hellmann