PfingstTurnier Wiesbaden 2015: Deutscher Championatskader Springen vollständig im Parcours

Auf der Pressekonferenz des 79. Internationalen Wiesbadener PfingstTurniers hatte Bundestrainer Otto Becker stolz verkündet, dass der „gesamte Championatskader in Wiesbaden an den Start gehen wird – mit der einzigen Ausnahme Ludger Beerbaum“. Nach dem Hamburger Derby-Wochenende steht fest: Auch der viermalige Olympiasieger aus Riesenbeck wird zu Pfingsten in den Schlosspark reisen. Dreimal schon hat er den Großen Preis gewonnen: 1996 mit Ratina Z, 2002 mit Champion du Lys und 2011 mit Chaman. Drei Siege im Schlosspark, das hat sonst bisher nur Alwin Schockemöhle geschafft – 1961, 1969 und 1970.

Derbysieger kommt auch

Christian Glienewinkel aus Celle kann es selbst kaum fassen: Er ist Altenpfleger, der abends nach dem Job in den Sattel steigt und er hat beim 86. Spring-Derby in Hamburg die Weltelite in den Schatten gestellt. Mit der einzigen Nullfehlerrunde hat er am Sonntag im Sattel von Aircare das Deutsche Spring-Derby in Hamburg gewonnen und damit auch die zweite Etappe der DKB-Riders Tour. 20 Punkte für das Tour-Konto – das macht Lust auf mehr und so hat der Derby-Sieger spontan auch für die dritte Etappe der DKB-Rider Tour genannt: das Wiesbadener PfingstTurnier. Und den Derby-Drittplatzierten, André Plath aus Timmendorf, bringt Glienewinkel gleich mit in den Schlosspark.

Bild: Ludger Beerbaum – dreimal hat er schon den Großen Preis im Schlosspark gewonnen, in diesem Jahr will er seine vierte Chance ergreifen. (Foto: WRFC/Toffi)