Pferdezucht: Rekordauktion auf dem Klosterhof Medingen

Dexter und Prof. Bernd Heicke

Reitpferde und Fohlen zu Spitzenpreisen verkauft

(Bad Bevensen) Mit einem sensationellen Ergebnis sowohl bei den Reitpferden mit einem Durchschnittspreis von 77.000 Euro, als auch bei den Fohlen mit einem Durchschnitt von 17.500 Euro endete die 27. Elite im Herbst auf dem Klosterhof Medingen. Der Klosterhof beeindruckt in jedem Auktionsjahr mit Qualität und hervorragenden Preisen für die Aussteller - das Jahr 2016 macht da keine Ausnahme: Mit 330.000 Euro markierte der Oldenburger Wallach Dexter die Preisspitze der Herbstauktion in Bad Bevensen. Mit sensationellen 120.000 Euro war das Hengstfohlen Backstage die Preisspitze der Fohlenkollektion. Die 27. Herbstauktion schloss am Samstagabend mit dem besten Ergebnis aller bisherigen Auktionen.

Exquisite Reitpferde

Bei den Reitpferden setzte einmal mehr De Niro besondere Akzente. Gleich die Katalog Nr. 1, Dexter, ein vierjähriger Rappe von De Niro – Canaster wurde für 330.000 Euro an einen renommierten Dressurstall  in Rheinland-Pfalz zugeschlagen. Die Katalog Nr. 6, Didavi von De Niro – Wolkentanz erhielt den Zuschlag bei 110.000 Euro, Katalog Nr. 10, Hot Shot, der gleich zweimal das De Niro-Blut im Pedigree führt, ging für 280.000  Euro an einen Dressurstall in Holland. Ein weiteres Highlight setzte die hochnoble Feuerspiel-Latimer Tochter Feldrose: für den Zuschlagspreis von 270.000 Euro wird die Katalog Nr. 13 ihre Box bei einer Grand Prix Reiterin aus Stade beziehen.

Insgesamt erzielte die Herbstauktion für 22 Reitpferde einen Gesamterlös von 1.536.000 Euro und einen herausragenden Durchschnittspreis von 77.000 Euro! Ergebnis sorgfältiger Auswahl für die Kollektion, präziser Vorbereitung und umfassender Beratung und Service durch den Klosterhof Medingen.

Hengstfohlen Backstage von Borsalino überragt alle

Die Fohlenauktion begann ebenfalls mit einem Paukenschlag: Der Westfälische Siegerhengst Borsalino feierte sein Auktionsdebüt und zwar mit gleich zwei Fohlen zu Spitzenpreisen. Zum einen mit der Katalog Nr. 25, Bitter Lemon, der für 70.000 Euro an Neukunden aus Dänemark verkauft wurde. Zum anderen mit dem teuersten Hengstfohlen der Kollektion: Für 120.000 Euro geht der Borsalino – De Niro – Caprimond – Sohn Backstage (Kat. Nr. 38) an eine Hengstaufzüchterin in Niedersachsen. Backstage ist der Sohn der Stute Wega Weissera von De Niro und hat mütterlicherseits den Elite Hengst Caprimond zum Großvater. Wie die Preisspitze der Reitpferde,  stammt auch Backstage aus der Zucht des belgischen Stalles Pure Equestrian VOF. Dort dürften nach der Auktion die Champagnerkorken geknallt haben. Die 10 angebotenen Fohlen des Borsalino erzielten den herausragenden Durchschnittspreis von 29.200 Euro.

Auch die Fohlen des Bronzemedaillengewinners der WM der Jungen Dressurpferde, Quantensprung, waren erneut äußerst begehrt und erzielten Spitzenpreise, der Durchschnittspreis der 12 verkauften Quantensprung-Nachkommen lag bei 14.800 Euro. Darunter die Katalog Nr. 34, Quintano von Quantensprung – Hotline, der für 50.000 Euro nach Kanada verkauft wurde und das überragende Stutfohlen Nr. 47 Quite Gold von Quantensprung - Rubinero, das für 20.000 Euro ebenfalls in einem Kanadischen Dressurstall aufwächst.

Insgesamt wurde für die Hälfte der angebotenen Fohlen Preise im 5-stelligen Bereich erzielt. Der Gesamterlös betrug 660.000 Euro für die Fohlenkollektion und der Durchschnittspreis - wichtiger Indikator für den Fohlenmarkt - kletterte auf 17.500 Euro. Damit ist die Herbstauktion des Klosterhofes Medingen erneut ihrem Ruf, ein Marktplatz für Spitzenqualität zu sein, gerecht geworden. Der Klosterhof gratuliert und bedankt sich bei allen Züchtern, Ausstellern und Kunden für diesen herausragenden Erfolg!

Kunden aus Deutschland, Kanada, den USA, Dänemark, Großbritannien, Spanien, Luxemburg und den Niederlanden waren bei der 27. Elite im Herbst zu Gast. 

Preisspitze Dexter und der neue Besitzer machen sich bekannt: Prof Bernd Heicke (Gestüt Fohlenhof, Haßloch) ersteigerte den Wallach auf dem Klosterhof Medingen. (Foto: Kiki Beelitz)