Pferdezucht-News: Bundeskaltblutschau 2013-NRW stellt Bundessieger bei den Hengsten und Stuten in Berlin

Im Rahmen der „Grünen Woche in Berlin fand vom 18. bis 20. Januar 2013 auch die 7. Bundeskaltblutschau der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) statt. An den ersten drei Messetagen wurden die Bundessieger unter den „Dicken auserwählt. In verschiedenen Schauwettbewerben, deren Abschluss die Prämierung von insgesamt acht Bundessiegern - jeweils vier Stuten und Hengste - vorsieht, präsentierten sich die Rassen Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Süddeutsches Kaltblut, Schleswiger Kaltblut und Schwarzwälder Kaltblut.

Schon traditionell ist die Teilnahme des Westfälischen Pferdestammbuchs und des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts Warendorf mit der in Deutschland verbreitetsten Kaltblutrasse, dem Rheinisch-Deutschen Kaltblut.

In acht verschiedenen Schauwettbewerben wurden die teilnehmenden Pferde einzeln auf der Dreiecksbahn im Stand, Schritt und Trab gemustert und anschließend vor den Augen der Zuschauer im Ring rangiert. Für jede teilnehmenden Rasse wird je ein Bundessiegerhengst und eine Bundessiegerstute ermittelt.

Bundessieger bei den Hengsten der Rasse Rheinisch-Deutsches Kaltblut wurde der Siegerhengst der Kaltblutkörung 2007, Hartmut v. Hoppeditz/Hanfried (Z.: Hannelore Koch, Nümbrecht). Der Siegerhengst der Körung 2011, Martell v. Markant/Hermann (Z.: Annette Schürmann, Billerbeck) erreichte den Rang des Reserve-Siegerhengstes. Beiden des in Besitz des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts Warendorf stehenden Hengste wurde außerdem die FN-Bundesprämie verliehen.

Den NRW-Triumpf perfekt machte die Reserve-Siegerstute der Eliteschau von 2009, Nala v. Nelson/Astor (Z.: Gerhard Rosemeier, Detmold, Bes.: Paul u. Stefan Winkelmann, Lüdinghausen). Sie wurde zur Bundessiegerin bei den rheinisch-deutschen Kaltblutstuten gekürt. (M.B.)

Foto von: Grüne Woche Berlin