Pferdezucht: Damenwahl bei DSP Staatsprämienschau in Prussendorf

Prussendorf - Das Sachsen-anhaltinische Landgestüt verwandelte sich wieder zum Laufsteg der schönsten und besten Pferdedamen des Landes. Über 90 drei- bis sechsjährige Stuten der Rasse Deutsches Sportpferd und sieben Trakehner Stuten bewarben sich um den begehrten Titel „Staatsprämienstute". Gerichtet wurde wie gewohnt getrennt nach Dressur-, Spring- und Trakehner-Abstammung.

Siegerin der dressurbetont gezogenen Deutschen Sportpferde-Stuten wurde Editha von Elfado/T.–Damon Hill–Montezuma. Sie wurde vom Gestüt Radegast von Ralph und Carsten  Vogel,  Radegast, gezogen und präsentiert. Knapp auf dem zweiten Platz folgte die Rappstute Pioletta von Fürstenball–Sandro Hit–Brentano II – eine weitere Vertreterin der berühmten P-Familie aus dem Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse). Rang drei sicherte sich die von Lutz Jaap, Gumtow OT Friedheim, gezogene und ausgestellte De Niro–Samba Hit I–Paradiesvogel-Tochter Deena.

An der Spitze der 31 vorgestellten springbetont gezogenen Stuten rangierte in diesem Jahr Cascada, eine dreijährige Tochter des Neustädter Landbeschälers Casskeni II aus einer Mutter von Azarro–Kurant. Gezogen wurde sie von Herbert Lichtenberg aus Oderaue. Platz zwei ging an die bereits fünfjährige Diarado–Kolibri–Beaujolais/T.-Tochter Diarada aus der Zucht der Sportpferde GbR Klüsener, Wörmlitz. Platz drei erreichte die Stute Calais von Contagio–Landadel–Frühlingsball. Sie wurde im Jahr 2010 im Gestüt Wäldershausen, Homberg/Ohm, geboren und wurde vom Pferdehof Schwittersdorf aus Salzatal vorgestellt.

Bis zum Alter von sechs Jahren hatten die Stuten auf der vom Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt organisierten Veranstaltung die Chance, bei einem Eintragungsergebnis von mind. 7,5 Punkten und einer Stutenleistungsprüfung von mind. 7,0 Punkten die Staatsprämienanwartschaft zu erreichen. Das Ergebnis der Vorstellung auf der Staatsprämienschau wird summiert, so dass sich das Gesamtergebnis wiederum aus der Division der Summe durch drei ergibt und 7,5 Punkte oder besser für den Titel der Staatsprämie ergeben muss.

Fotos von Björn Schroeder