Pferdetheater beim RFV Madlitz-Vorwerk: Pferde-Geschichte wurde geschrieben…

 

Also wenn man nach dem Plakat geht, hätte es eine gaaaanz große Nummer werden müssen. Und es sei natürlich jedem gestattet, ein wenig zu übertreiben; so geschehen am letzten Samstag in Madlitz-Vorwerk – einem kleinen Ort irgendwo so etwa 15 km östlich von Frankfurt/Oder. Der Reit- und Fahrverein Madlitz-Vorwerk e. V. rief zum Pferdetheater auf Axels Pferdehof. Und es war natürlich kein Theater, sondern sozusagen ganz großes Kino! Erzählt wurde nämlich die Geschichte von Leonie und Maurice mit dem Titel Die Suche nach dem Glück“. Darin ging es um zwei Kinder, die den Pferdesport für sich entdeckten. Die Kinder des 33-köpfigen Vereins im Alter von 4 bis 16 Jahren waren die echten Schauspieler zur Geschichte und spielten auf, hinter, neben oder auch nur beim Pferd die vorgelesene Handlung der Geschichte nach.

Mitgespielt haben im Pferdetheater:  Leonie und Maurice Ebelt, Mandy und Marcel Pelikowsky, Stefan Zijlstra, Lara-Sophie Thäns, Max Lieske, Tamira Stepke, Laura Marklein, Chiara Achilles, Maja Gebauer, Milena Rösner, Helena von Stünzner und Isabell Frisch.

 

Und weil die Geschichte ganz schön lang war, viel erzählt und gezeigt wurde, gab es auch eine kleine Pause zwischendurch. Außerdem trommelte das „Young Projekt“ des Heimatvereins Görzig. Für vier neue Vereinskinder gab es als Begrüßungsgeschenk das Buch "Basispass Pferdekunde". So etwas schafft auch nicht jeder Verein und ist lobenswert.

Aber die Veranstaltung war keine Eintagsfliege. Bereits am 13. Oktober dieses Jahres steigt der 2. Vereinsreitertag für den Nachwuchs. Die Großen sind ja schon im Turniersport aktiv. Marcel Pelikowsky kann man im Oderbruch u. a. schon mal mit seinem Pony-Zweispänner und den beiden Maschinen Fury und Fritz auf dem Platz oder im Gelände beobachten. Claudia Fengler und Romero sind in der Vielseitigkeit aktiv und Mandy Pelikowsky sieht man auch schon ab und zu auf einem Turnier – um nur einige zu nennen.

Da hat sich also etwas entwickelt und ist hoffentlich nicht mehr aufzuhalten…

 

Die Fotos sind von Angelique Rebentisch – www.photobyangelique.de

HIER gibt es Infos zu Axels Pferdehof.

Für alle, die die Vorstellung und das Pferdetheater des RFV Madlitz-Vorwerk und damit die Geschichte verpasst haben, sei sie hier noch einmal erzählt:

Die Mitglieder des RFV Madlitz-Vorwerk 2011 e.V. wünscht allen Zuschauern einen wunderschönen guten Tag hier auf Axel`s Pferdehof in Alt Madlitz.

Wir freuen uns heute unser 1. Pferdetheater „Die Suche nach dem Glück“ präsentieren zu können.

Die Geschichte hierzu wurde von uns selbst geschrieben und wie man später noch bemerken wird, sind Handlung und Personen nicht frei erfunden.

Der überwiegende Teil der menschlichen Darsteller sind unsere Vereinskinder im Alter von 4 bis 16 Jahren.

Aufgrund der Ferien- und Urlaubszeit gab es im Vorfeld nur eine Generalprobe. Sollte es also zu kleinen Pannen und Verzögerungen kommen, möge man uns dies verzeihen.

Die Aufführung erfolgt in 2 Teilen. Dazwischen freuen wir uns auf den Auftritt von Young Projekt aus Görzig und die Begrüßung von 4 neuen Vereinskindern, welchen wir ihr Begrüßungsgeschenk überreichen möchten. Außerdem besteht die Möglichkeit zum kostenlosen Ponyreiten.

Der 2. Teil wird so gegen 16:00 Uhr beginnen und im Anschluss daran haben wir eine kleine Kinderdisco und kostenloses Ponyreiten sowie Fahrten mit der Ponykutsche vorgesehen, bis wir dann später zum gemütlichen Teil, der Schlagerparty mit „open end“ übergehen.

Auch für das leibliche Wohl ist wieder reichlich gesorgt. Es gibt Kaffee, Kuchen, herzhafte Speisen und Getränke.

Aber jetzt wünschen wir euch und uns viel Spaß bei unserem Pferdetheater.

 

Bekanntlich liegt ja das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde. Also lasst uns Leonie und Maurice auf dem Weg zu ihrem Glück: dem Pferdesport begleiten.

Leonie und Maurice sind Kinder, wie es sicher viele gibt. Sie lieben alle Tiere, aber ganz besonders Pferde.

Die Eltern möchten den Kindern eine Freude bereiten und besuchen mit ihnen ein Reit- und Fahrturnier irgendwo in Brandenburg.

Schon bei der Ankunft auf dem Parkplatz sind Leonie und Maurice erstaunt über die vielen Autos mit Pferdeanhängern.

Und überall werden Pferde auf- und abgeladen, was die Kinder sehr interessant finden. Denn die Pferde gehen vorwärts auf den Hänger, aber müssen diesen rückwärts wieder verlassen. Zum Umdrehen ist kein Platz.

Und wie viele verschiedene Pferde es gibt: große und kleine, dicke und dünne, dunkle und helle und sogar bunte Pferde.

Auf dem Turnierplatz angekommen, sucht die Familie sich ein schönes Plätzchen, von dem aus sie alles verfolgen können.

 

Die ersten Prüfungen, die Leonie und Maurice verfolgen, sind Dressuren.

Die Dressur wird auf einem Dressurviereck einzeln oder in kleinen Gruppen geritten. Die Dressuraufgabe besteht aus einer bestimmten Anzahl von Bahnfiguren, die in einer bestimmten Reihenfolge gezeigt werden. Das Pferd bewegt sich dabei in den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp. Bewertet werden der Sitz und die Hilfegebung des Reiters, die Bewegung und die Rittigkeit des Pferdes sowie die Korrektheit der Ausführung der verlangten Lektionen.

„Als nächsten sehen wir im Dressurviereck Flash geritten von Mandy vom RFV MV 2011.“ Klingeling

Die Kinder sind begeistert und fragen sich, wie man als Reiter das Pferd dazu bekommt, sich so zu bewegen. Ganz gespannt verfolgen sie die weiteren Dressuren und die anschließende Siegerehrung.

 

Erstaunt sehen Leonie und Maurice ein großes, dickes Pferd mit einer Kutsche neben dem Dressurviereck.

„Im Dressurviereck sehen wir jetzt Max gefahren von Stefan vom RFV MV 2011.“

Maurice und Leonie wussten gar nicht, dass man mit Kutschen auch auf Turnieren starten kann. Bisher kannten sie nur Kutschfahrten von der Kita. Völlig fasziniert verfolgen sie die weiteren Dressurfahrten und die anschließende Siegerehrung.

Auf einmal geht Seltsames auf dem dem Platz vor sich. Da tragen Leute Ständer und Stangen herum und bauen diese kreuz und quer auf dem Platz verteilt zusammen. Auch ein Pferd mit Reiter ist auf dem Platz zu sehen. Leonie und Maurice fragen sich, was das wohl werden soll.

Nachdem die Leute den Platz verlassen haben, ertönt die Stimme des Turniersprechers:

„Zur Springprüfung der Klasse A sehen wir im Parcours Romero geritten von Claudia vom RFV MV 2011.“

Bei den Springprüfungen müssen Reiter und Pferd die aufgestellten Hindernisse in einer vorgegebenen Reihenfolge und einer Mindestzeit überwinden. Jede gefallene Stange und jede Zeitüberschreitung bringt Strafpunkte ein, die sich auf das Ergebnis auswirken.

Mit großen Augen verfolgen Leonie und Maurice auch die einzelnen Springprüfungen und die anschließende Siegerehrung.

Als die Sprünge wieder abgebaut werden, denken beide das war `s.

 

Doch da stupst Maurice Leonie an: „Ey, guck mal da.“ und zeigt auf den Platz, wo nun Kegelpaare verteilt werden und auf jeden Kegel ein Tennisball gelegt wird. Und da erscheint auch eine Kutsche auf dem Platz. Beide wundern sich. Wozu soll das denn wieder gut sein?

Nachdem die Kegelpaare aufgestellt sind und die Parcours-Mannschaft den Platz verlassen hat, hört man den Sprecher sagen:

„Im Parcours sehen wir nun zum Hindernisfahren Max gefahren von Stefan vom RFV MV 2011.“

Beim Hindernisfahren müssen die aufgestellten Kegelpaare in einer vorgegebenen Reihenfolge durchfahren werden. Auch hier gibt es eine Mindestzeit und Strafpunkte für jeden gefallenen Ball bzw. Kegel und für überschrittene Zeit. Es folgen noch zahlreiche Gespanne und die Siegerehrung, bevor der Turniertag zu Ende geht.

Die Kinder sind überwältigt von den Möglichkeiten, die der Pferdesport bietet. Beide können sich auf der Heimfahrt gar nicht beruhigen.

Und nachdem die Kinder auch Tage später nur noch vom Reiten und Fahren reden, beschließen die Eltern einen Reiterhof zu suchen, wo man beides erlernen kann.

Allerdings gestaltet sich die Suche schwierig, denn schon auf dem ersten Hof kann nur geritten werden: aber bitte keine Kinder.

Nach einigen Tagen besuchen sie einen weiteren Reiterhof. Hier kann sowohl geritten, als auch gefahren werden. Aber die Kinder sind noch zu klein. Es gibt keine Ponys und sie sollen in ein paar Jahren, wenn sie größer sind, wiederkommen.

Bevor die Eltern die Suche aufgeben wollen, besuchen sie einen letzten Hof. Hier treffen sie auf zwei Frauen, die gerade von einem Ausritt zurückkehren.

Die Kinder und ihre Eltern kommen mit den beiden ins Gespräch. Dabei erfahren sie, dass Katrin und Ina ihre Pferde Fancy und Lucky auf dem Hof zur Pension zu stehen haben.

Was Leonie brennend interessiert: warum beide Pferde unterschiedliche Sättel haben?

Ihr wird erklärt, dass der Sattel mit dem Griff, auch Horn genannt, ein Westernsattel ist und eigentlich für die Arbeit von Cowboys, zum Beispiel beim Kühetreiben, benutzt wird.

 

Maurice möchte unbedingt wissen, ob die beiden Frauen auch auf Turnieren reiten.

Katrin und Ina erzählen ihm, dass sie nur in ihrer Freizeit gemeinsam ausreiten. Aber es soll hier auf dem Hof viele Kinder geben, denen das Reiten und Fahren beigebracht wird. Und einige der Kinder nehmen sogar schon an Turnieren teil. Leonie und Maurice sind begeistert und möchten am liebsten sofort loslegen.

Da entdecken die beiden Frauen den Hofbesitzer und bringen die Familie zu ihm. Mit dem Hofbesitzer können sie nun alles weitere besprechen und ein erster Termin ist schnell vereinbart.

Maurice und Leonie können ihre erste Ponystunde kaum erwarten.

Endlich ist es soweit: Leonie und Maurice haben ihre erste Ponystunde. Aufgeregt und voller Erwartung betreten sie den Pferdehof. Was sie heute wohl alles lernen werden?

Aber was ist das? Das Pferd Chica ist ja so groß, das kann doch kein Pony sein! Doch! Chica ist nicht größer als 1,48 m und zählt damit noch zu den Ponys. Nach einer kurzen Einweisung im Umgang mit dem Pferd lernen die Kinder gemeinsam mit Max und Lara, wie man ein Pferd putzt und aufzäumt und anschließend wird Ihnen gezeigt, wie ein Pferd geführt wird. Das ist gar nicht so einfach ist, wenn man noch so klein ist. Aber alle haben den Dreh bald heraus.

Nun folgen erste Übungen auf dem Pferd. Hier werden einzelne Figuren, die vom Voltigieren stammen, geturnt. Diese Übungen schulen körperliche und motorische Fertigkeiten, wie z.B. Haltung, Gleichgewicht und Konzentration. Die Kindern haben viel Spaß dabei. Sie gewöhnen sich schnell an die Bewegungen des Pferdes und verlieren ihr Angst vorm Herunterfallen. Bald können einige der Übungen sogar freihändig geturnt werden.

 

Maurice und Leonie haben fleißig trainiert und nach ein paar weiteren Ponystunden ist es dann soweit: Es geht an die Longe. An der Longe wird in den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp der sichere Sitz auf dem Sattel trainiert. Es handelt sich hier um Einzelunterricht auf einem zuverlässigen Pferd, das an der Longe im Kreis um den Reitlehrer geht. Der Reitanfänger lernt neben den Grundtechniken des Reitens auch Vertrauen zu dem Pferd aufzubauen sowie ein Gefühl für die Bewegungen zu entwickeln. An der Longe kann der Reiter ohne Zügel reiten und sich voll auf seinen Sitz und die Balance konzentrieren. Begonnen wird im Schritt mit dem richtigen Sitz.

Das Becken rutscht in den tiefsten Punkt des Sattels und die Beine sinken locker nach unten. Der Oberkörper ist gerade aufgerichtet. Der Kopf wird entspannt hochgenommen und der Blick ist geradeaus gerichtet. Die Oberarme sind entspannt und liegen leicht am Oberkörper des Reiters an. Die Füße ruhen parallel zum Pferdekörper. Der Absatz ist der tiefste Punkt des Reiters. Ob man richtig sitzt, merkt man. Der richtige Sitz fühlt sich stabil und sicher an und ist nicht anstrengend.

Dann folgt das Leichttraben. Beim Leichtraben soll das Aufstehen und Hinsetzen im Takt des Trabes erfolgen, wobei das Aufstehen durch den Wurf des Pferdes leichter ist, als das langsame Hinsetzen in den Sattel, welches Kraft in Hüft-, Knie- und Fußgelenk erfordert. Das Leichttraben dient der Entlastung des Pferderückens.

Als nächstes wird das Aussitzen im Trab geübt. Hier bleibt der Reiter im Sattel sitzen. Pferderücken und Reiterrücken schwingen im gleichen Takt. Das Aussitzen dient auch der Vorbereitung beim Übergang zur schnellsten Gangart des Pferdes, dem Galopp.

Wenn der Reiter in der Lage ist, im Schritt und Trab freihändig zu reiten, wird auch der Galopp geübt. Auch hierbei bleibt der Reiter im Sattel sitzen und schwingt mit den Bewegungen des Pferdes mit.

Die meisten Reiter empfinden den Galopp als schönste Gangart des Pferdes.

Leonie und Maurice haben nun schon sehr viel gelernt und geübt. Mit Spaß, guter Laune und jeder Menge Ehrgeiz geht es nun am Führzügel weiter. Sie machen erste Versuche, das Pferd mit den Zügeln in der Hand alleine zu lenken. Wichtig ist dabei eine ruhige Handhaltung, denn das Pferdemaul ist sehr empfindlich.

Zur ihrer Sicherheit werden sie noch am Strick geführt, denn Reiten sieht einfacher aus, als es ist.

Es erfordert schon viel Konzentration. Man muss auf seinen Sitz achten und gleichzeitig dem Pferd mit Hilfe von Gewicht, Schenkeln und Zügel sagen, was es tun soll. Sobald das im Schritt gut klappt, kann auch schon mal getrabt werden.

Oh je, das ist eine ganz schön wackelige Angelegenheit. Leichttraben, Hände ruhig halten und auch noch die Richtung vorgeben. Das muss noch viel geübt werden. In den folgenden Stunden lernen Maurice und Leonie gemeinsam mit anderen Kinder verschiedene Bahnfiguren im Schritt, Trab und Galopp zu reiten. Nun wissen sie auch, wozu die Buchstaben am Rand des Dressurvierecks stehen. Sie kennzeichnen Bahnpunkte, die den Ort der gerittenen Bahnfigur bestimmen und erleichtern so die Orientierung im Dressurviereck und der gerittenen Aufgabe.

Leonie hat fleißig geübt und nimmt an einem einfachen Reiterwettbewerb teil. Dabei handelt es sich um eine Dressurprüfung für den Reiternachwuchs, die in einer Abteilung, also einer kleinen Gruppe nach Anweisung des Richters geritten wird. Bei einem einfachen Reiterwettbewerb werden Balance und Losgelassenheit des reiterlichen Sitzes, die Ansätze zur gefühlvollen Hilfengebung, die Beherrschung des Pferdes bzw. Ponys und der Gesamteindruck bewertet.

Neben dem Sieger und den Platzierten erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde für seine erfolgreiche Teilnahme.

Aber Maurice möchte doch so gern auch Kutsche fahren und nimmt Fahrstunden. Er lernt wie man die Pferde aufschirrt und anspannt. Die ersten Fahrversuche sind etwas wackelig und das Geradeausfahren ist gar nicht so einfach wie gedacht. Aber schon bald klappt es ganz gut und er kann die ersten Bahnfiguren fahren. Auf Fahrturnieren wird im Allgemeinen ein-, zwei- oder vierspännig gefahren. Die meisten Turniere bestehen aus Prüfungen in den Disziplinen Dressur, Geländefahren und Hindernisfahren. Diese können einzeln gewertet werden, es gibt jedoch auch Prüfungen, bei denen der Gesamtsieger das Gespann mit den besten Resultaten aller drei Teilprüfungen ist.

Wenn Maurice weiter fleißig trainiert, wird er sicher bald an der ersten Dressurprüfung teilnehmen können.

 

Nachdem Leonie schon erste Erfolge in Dressurprüfungen erzielen konnte, möchte sie nun endlich auch das Springen lernen. Sie trainiert fleißig und die ersten Springversuche können sich sehen lassen. Bei einem Wettstreit auf ihrem Pferdehof, zeigt Leonie in einem Caprillitest, was Sie mit dem Pferd schon alles kann. Dieser Wettbewerb besteht aus einer Dressuraufgabe kombiniert mit kleinen Sprüngen. Im Vordergrund steht hierbei die harmonische Vorstellung von Pferd und Reiter.

In diesem Wettbewerb können sich Reiter mit Pferden unterschiedlichster Rassen messen und unter Beweis stellen, dass ihre Pferde an den Hilfen stehen und typische Aufgaben, die auch beim Ausreiten im Gelände abgefragt werden, wie z.B. das Reiten unterschiedlicher Tempi und das Überwinden kleiner Hindernisse, bewältigen können.

Als sich der Wettstreit dem Ende neigt, sind alle Reiter, Fahrer, Helfer und Trainer glücklich über den gelungenen Tag. Bei einer Schlagerparty am Abend lassen sie gemeinsam das Erlebte Revue passieren und die Gespräche dauern bis lang in die Nacht.

 

Auch im Stall kehrt keine Ruhe ein. Es hört sich an, als ob auch die Pferde sich unterhalten:

Fritz fragt Fury:

„Wie fandest du heute Maurice an den Leinen?“

„Naja, so gut wie Marcel ist er noch nicht, aber wenn wir ihm ein bisschen helfen, dann wird das schon.“

Nebenan hört man Flash und Eddy:

„Na, Flash! Die Leonie macht sich doch schon ganz gut, oder?“

„Ja, wenn sie weiter so fleißig trainiert, dann werden wir bestimmt noch viel Erfolg miteinander haben.“

Die Pferde unterhalten sich noch lange über die Reit- und Fahrkinder, bis Chica meint:

„Jetzt lasst uns aber endlich schlafen! Morgen geht das Training weiter!“

Ende - Text von Irina Pelikowsky in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des RFV Madlitz-Vorwerk