Pferdesport – News vom 31.01.2013 mit Dressur, Pferdezucht, Pferderennen, Pferdesteuer und Totilas

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Ludger Beerbaum: Bundestrainer? „Oh Gott!“

In einem Interview mit der BILD-Zeitung wurde Ludger Beerbaum gefragt, ob er mal Bundestrainer würde werden wollen. Das schloss er mit den Worten aus: „Oh Gott!“ Ihm wäre der Job zu langweilig, ließ er wissen.

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Lausanne: Stephen Clarke (GBR) ist FEI Dressage Judge General

Stephen Clarke war bei den Olympischen Spielen in London der Präsident der Ground Jury und wurde nun einstimmig zum FEI Dressage Judge General gewählt.

Die Wahl fand anlässlich der jährlichen Tagung der 5*-Richter in Paris am 22. Januar statt. Clarke übernimmt das Amt von Ghislain Fouarge (NED), der nach seiner zweijährigen Amtszeit nicht wieder kandidierte.

Foto von Kit Houghton: Stephen Clarke

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Landesgestüt Moritzburg in Sachsen:

 

 

Diskussion über Ausgaben

Der Agrarminister von Thüringen Jürgen Reinholz (CDU) verteidigte die Ausgaben für das Landesgestüt in Moritzburg. Er hält die Förderung Pferdezucht als Kulturgut für ebenso wichtig wie die Förderung von Theatern. Die thüringische FDP und SPD sehen das anders und halten die Ausgaben für nicht notwendig.

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Vorpommern: Pferdeschänder noch nicht gefasst

Nachdem vor mehr als drei Wochen in Elmenhorst (Vorpommern-Rügen) eine Stute von einem Pferdeschänder angegriffen wurde, fehlt von dem Täter noch jede Spur. Das Tier wurde mit einem Messer und einem stumpfen Gegenstand verletzt. Bereits vor einem halben Jahr kam es zu einem ähnlichen Vorfall in dem etwa 20 km entfernt gelegenen Ort Katzenow.

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Trabrennen: Ein Promi weniger

Wie verschiedene Medien berichten, hat Moderator Frederic Meisner dem Trabrennsport Good Bye gesagt. Meisner war über 30 Jahre lang erfolgreicher Besitzer und Züchter von Trabern. Nach seinem Dafürhalten hätten die Verantwortlichen im deutschen Trabrennsport nichts für dessen Attraktivität getan.

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Bad Sooden-Allendorf:

 

 

Schleppende Bezahlung der Pferdesteuer

Bis heute müssen die Pferdebesitzer in Bad Sooden-Allendorf ihre Pferdesteuer bezahlen. Wer diese nicht bezahlt, kann laut Satzung der Kommune mit einem Bußgeld bis zu 5.000 Euro belangt werden. Geplant ist allerdings wohl nur ein Bußgeld von 200 Euro, was der Höhe der Pferdesteuer entsprechen würde. Dazu kommen noch Verwaltungsgebühren von etwa 30 Euro. Die Zahlungseingänge verlaufen sehr schleppend, war aus der Stadtverwaltung zu hören...

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Totilas: Sport ja, Zucht nein

Wie der NDR berichtet, wird Hengst Totilas im Februar nicht bei den Hengstschauen in Vechta zu sehen sein. Die Besitzer erneuerten ihr Vorhaben, Totilas für den Sport vorzubereiten und ihn nicht für die Zucht einzusetzen. Nachdem ja eigentlich die Teilnahme in Frankfurt im Dezember auf dem Festhallenturnier geplant war und dann wieder abgesagt wurde, soll nun das nächste sportliche Ziel erst im August die EM in Dänemark sein.

In den nächsten Tagen sollen die Ergebnisse eines Gutachtens zur Haltung von Totilas vorliegen, welches die gerichtliche Entscheidungsgrundlage in einem Verfahren gegen die Halter des Pferdes sein soll. Das Verfahren wurde von der Tierschutzorganisation PETA angestrebt.

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