Pferdesport – News vom 19.04.2012 mit Pferdesteuer, Springreiten, Fahrsport

 

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Hinrich Romeike wechselt den Sattel

Der zweifache Olympia-Sieger Hinrich Romeike aus Nübbel in Schleswig-Holstein kann ja bekanntlich nicht in London starten und hat den Vielseitigkeitstraum mit Olympiamedaille für dieses Jahr aufgegeben. Trotzdem bleibt der norddeutsche Zahnarzt aktiv im Pferdesport und geht neue Wege. Laut Sport1 erwägt er beim Deutschen Derby in Hamburg Klein-Flottbek einen Start beim Speed-Derby. Übrigens will auch Ingrid Klimke in diesem Wettbewerb starten.

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2. Reitturnier Wollersleben:

Besucherrekord

Der Reitclub Wollersleben verzeichnete auf seinem zweiten Turnierfast 800 Starts und an die 300 Pferde. Das nationale Turnier kann bei seiner zweiten Ausgabe quasi fast noch aus dem Stand auf knapp 6.000 Zuschauer verweisen. Die Reitanlage auf dem Pferdehof Jungermann-Schultz in Wollersleben bot an den Turniertagen Wettbewerbe bis zur Klasse S – und das gleich mehrfach. Am Start waren viele deutsche Spitzenreiter – ein Grund sind sicher die relativ hohen Siegprämien.

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Fahrsport in Neu-Isenburg:

Hessische Meisterschaft der jungen Fahrer

Beim Reit- und Fahrverein Neu-Isenburg e.V. gibt es reichlich zu tun. Am 26. Mai beginnen im Rahmen der Neu-Isenburg Classics die Hessischen Meisterschaften der Jungen Fahrer. Die Wettbewerbe dienen auch als Sichtungstermin für die Europameisterschaften der Jungen Fahrer. An den Drei Eichen sind auch Qualifikationsprüfungen für das Bundeschampionat in Warendorf ausgeschrieben.

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Pferdesteuer:

Gute Nachrichten aus Remscheid

In Remscheid wird es vorerst keine Pferdesteuer geben. Nachdem die CDU sich bereits im Vorfeld erster Beratungen zum Thema eindeutig gegen das Vorhaben positionierte, hat nun auch die Ratsmehrheit von SPD, FDP und Grünen verlauten lassen, dass sie das Vorhaben ablehnt. In Remscheid kam es zu massiven Protesten von Reitern und Hofbesitzern. Vor dem Rathaus in Remscheid demonstrierten mehr als 1.000 Betroffene und Sympathisanten.

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Wirbel um Redefin:

Kritik nimmt zu

Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) und Tilmann Schweisfurth, der Präsident des Landesrechnungshofes liegen im Streit. Backhaus beschuldigt den Landesrechnungshof, die Arbeiten am Gestüt in Redefin durch seine Prüfungen verzögert zu haben. Dadurch seien die Kosten gestiegen. Schweisfurth widersprach umgehend und sieht ein falsches Geschäftsmodell als Grund für die Finanzprobleme in Redefin. Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern sehen im Gestüt ein „Fass ohne Boden“ und hätten die Zuwendungen an das Landgestüt am liebsten gänzlich abgeschafft.

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