Pferdesport – News vom 15. November 2011

 

 

Pferdesport – News vom 15. November 2011

 

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Laura Klaphake qualifiziert

In Oldenburg qualifizierte sich die noch nicht ganz Volljährige für das Finale der Master League in Frankfurt/Main am 18. Dezember dieses Jahres.

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Kaspar Funke nicht ganz zufrieden

Der Turnierchef und Organisator der Internationalen Oldenburger Pferdetage hat sein Ziel nicht ganz erreicht. Es kamen statt der angestrebten 22.000 nur 20.000 Zuschauer zu den Internationalen Oldenburger Pferdetagen. Das sind 5.000 Besucher pro Turniertag.

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27. Stuttgart German Masters: Teilnehmer

Am 16. November geht es los in der Hans-Martin-Schleyer-Halle. In den fünf Disziplinen Springen, Dressur, Fahrsport, Vielseitigkeitsreiten und Voltigieren werden sich fast zweihundert Starter aus nahezu 30 Nationen mit fast vierhundert Pferden messen. A Start sind u.a. Weltmeister Philippe Le Jeune aus Belgien und Europameister Rolf-Göran Bengtsson aus Schweden. Aus Deutschland ist so ziemlich alles am Start, was bei Welt- und Europameisterschaft am Start war. 15 von 20 Reitern der aktuellen Weltrangliste sind in Stuttgart dabei. Höhepunkt ist der Große Preis von Stuttgart am Sonntag.

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Großer Preis von Wien 2011:Sieg für Mändli

Beat Mändli aus der Schweiz holte sich auf Louis den Großen Preis von Wien 2011 vor seinem eidgenössischen Kollegen Pius Schwizer auf Carlina. Dritte wurde Meredith Michaels-Beerbaum auf Checkmate. Der GP war mit insgesamt 85.000 Euro dotiert.

 

 

Ergebnisliste Grosser Preis von Wien 2011:

1             Beat Mändli (SUI), Louis-0/41,69s

2             Pius Schwizer (SUI), Carlina-0/42,66s

3             Meredith Michaels-Beerbaum (GER), Checkmate-0/42,95s

4             Denis Lynch (IRL), Contifex-0/44,89s

5             Marc Houtzager (NED), Sterrehof's Voltaire-0/45,44s

6             Simone Wettstein (SUI), Cash and Go-0/49,09s

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Vierkampf Kreisreiterverband Coesfeld 2011

In der Klasse A siegte nach den Disziplinen Schwimmen, Laufen, Dressur und Springen die Mannschaft RV Lüdinghausen II vor RV Nottuln und RV Seppenrade (Gastgeber). In der Klasse E gewann das Team vom RV Billerbeck vor dem RV Nottuln und den Pferdefreunden Stevertal aus Olfen.

In der A-Einzelwertung siegte Leonie Schürmann vom RV Lüdinghausen vor der Vereinskameradin Eva Resing. Die Einzelwertung Klasse E ging an Marie Schürmann vom Team Nottuln II vor Pia Fricke von der Mannschaft Lüdinghausen III. Im nächsten Jahr findet der Wettbewerb beim RV Lüdinghausen statt.

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Hallenturnier RV Oelde-Geisterholz

Jonas Scholz aus Sendenhorst war der Gewinner des Turniers. Er allein holte sechs Schleifen in Dressur und Springen in den Klassen E und A. Sieger im A*-Stilspringen wurde Thomas Eikenkötter. Im E-Stilspringen mit Stechen holte sich Franziska Warnecke die Goldene Schleife. René Sonntag vom RFV Warendorf siegte auf im L-Stilspringen sowie im L-Springen mit Siegerrunde. Ann-Kathrin Frenkel vom gleichen Verein siegte im A**-Stilspringen.  Petra Fahlenbreder vom RV Oelde siegte im A**-Springen.

Kathrin Uthmann holte gleich zweimal Gold in der Dressur (L und A).

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RV Dreiländereck Vereinsmeisterschaften in Weil am Rhein

13 Prüfungen mit fast einhundert Teilnehmern standen auf dem Programm. Es siegten ua. Patricia Haug auf Arrantas, Celina Horb auf Joice, Matthias Gysin auf Collego, Karin Siebold mit Whopper, und Marion Dreher mit Cristallo.

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Die Stuttgarter German Masters und Hicksteads Tod

In der Bietigheimer Zeitung spricht Stuttgarts Reitturnier-Direktor Gotthilf Riexinger davon, dass so etwas immer wieder passieren kann. In seinem Arbeitsleben  blieb ihm ein Vorfall dieser Art bis jetzt erspart. Ihm gehe das Thema „an die Nieren“. Für die reiterliche Szene umschreibt er die Bedeutung mit „fürchterlich“.

In Stuttgart ist bis jetzt noch nie ein Tier so schwer verletzt worden. Riexinger befürchtet auch keine Demonstrationen oder Aktionen von Tierschützern in diesem Zusammenhang. Zumal auch die mittlerweile ungern gesehenen Mächtigkeitsspringen nicht mehr auf dem Programm stehen. Riexinger freut sich nun auf den Großen Preis und erhofft sich „Rückenwind für unsere deutschen  Dressurreiter“, die nach seiner Meinung „immer wieder als Verlierer der letzten zwei Jahre dargestellt werden“.