Pferdesport – News vom 10. Januar 2013 mit Pferderennen, Pferdesteuer und Hugo Simons E.T.

 

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Ehrung für Carolin Zell

Das Goldene  Reitabzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung erhielt im Rahmen des Turniers in Gahlen am letzten Wochenende Carolin Zell. Die 21jährige Reiterin ist damit nach Ursula Nachbarschulte die zweite Sportlerin des RV Lippe-Bruch Gahlen, der diese Ehre zukommt. Carolin Zell machte die zehn Sieg bei S-Springen vor einiger Zeit bei den Rheinischen Meisterschaften voll und konnte daraufhin das Abzeichen beantragen.

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Zu Ende: Quarantäne in Köln

Die am 01. Okotober 2012 in Köln auf der Galopprennbahn verhängte Quarantäne wurde mit Wirkung zum 03. Januar dieses Jahres wie geplant aufgehoben. Das gilt auch für die einen Kilometer große Bannmeile um die Rennbahn herum. Damit sind die Pferde wieder für den Rennsport zugelassen. Und unsere Stute Danedream kann ihren Weg nach Japan zu ihrem neuen Besitzer antreten.

Die Quarantäne war im letzten Herbst durchgesetzt worden, nachdem ein Pferd in Köln positiv auf eine Art infektöse Anemie getestet worden war.

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Pferdesteuer in Schleswig-Holstein: Preetz Vorreiter?

Die Pferdesteuer macht auch vor dem nördlichsten, deutschen Bundesland nicht halt. Im holsteinischen Preetz, etwa 5 km südöstlich von Kiel gelegen, denkt man im Stadtparlament laut über die Pferdesteuer nach. Anfang Dezember beschlossen die Parlamentarier die Prüfung zur Einführung der Steuer. Die einstmals vom Pferdesportverband Schleswig-Holstein als „pferdefreundliche Region“ Preetz-Land steht nun im Mittelpunkt der Kritik seitens der Pferde- und Hofbesitzer.

Am 06. Februar tagt der zuständige Haupt- und Finanzausschuss, der die Pferdesteuer ins Rollen bringen kann. Dazu soll vorher Kontakt mit der hessischen Kommune Bad Sooden-Allendorf aufgenommen werden, um in Erfahrung zu bringen, wie man rechtlich sicher vorgeht.

Bürgermeister und Verwaltungschef Schneider musste indessen feststellen, dass nach Bekanntwerden des Vorhabens der Stadtverordneten Image und Ansehen der vom Tourismus abhängigen Kommune stark gelitten hat. Schneider denkt nun laut und schriftlich darüber nach, ob die Einführung der Pferdesteuer überhaupt sinnvoll ist.

Unterdessen hat sich auch der Landessportverband Schleswig-Holstein gegen die Pferdesteuer ausgespochen.

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Hugo Simon: E.T. ist tot!

Eines der berühmtesten und erfolgreichsten Springpferde aller Zeiten ist nicht mehr. Wie die österreichische Zeitung „Krone“ berichtet, musste das Springpferd mit 27 Jahren wegen Altersschwäche auf der Reitanlage Weisenheim am Sand eingeschläfert werden. E. T. war Sieger in Hamburg und Aachen holte Weltcup-Siege und EM-Silber. Insgesamt fast vierzig Grand Prix-Titel konnte E. T. erringen. Seine Gewinnsumme betrug mehr als 3,5 Millionen Euro.

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