Pferdesport – News mit Westernreiten, Springreiten, Pferdezucht, Olympia und Pferderennen

 

+++

Tierschützer: Bullenreiten ist eine Qual

Vierzig Jahre alt ist der Erlebnispark Fort Fun in Bestwig im Sauerland. Zu diesem Anlass gibt es ein zünftiges Bullen- und Westernreiten. Das aber wollen Tierschützer verhindern und protestierten gegen die Veranstaltung. Das Umweltministerium in Nordrhein-Westfalen prüft nun, ob das Reiten von Bullen und Pferden im Stile des Wilden Westens unter Tierschutzaspekten zulässig ist. Tierschützer sprechen davon, dass die Bullen durch ein Rodeo lächerlich gemacht werden. Bei den Pferden geht es um den Einsatz des Flankengurtes, der im Bereich der Hüften Druck ausübt, um so ein Buckeln zu erreichen.

+++

Reitturnier Spangenberg: Stromann gewinnt erstes wichtiges Springen

Amke Stromann aus Eiterfeld in der Nähe von Fulda gewann in Spangenberg das Auftaktspringen. Stromann gewann auf der Partner Pferd Anfang des Jahres die German Horse Pellets Tour und empfahl sich so für die Wettbewerbe des Wochenendes. Im Parcours beim CSI*** war sie mit dem 13-jährigen Wallach Sundance und setzte sich gegen eine 96-er Konkurrenz durch. Sie blieb fehlerfrei und war 0,35 sec schneller als Toni Haßmann (Lienen/58,71) auf Gustavsson und Michael Most vom  RFV Guxhagen/Dörnhagen mit Candida.

+++

Marbach: Internationale Araberschau Bairactar Memorial

In Marbach werden seit vielen Jahren Araber gezüchtet. Das Haupt- und Landgestüt gilt als die älteste Zucht von Vollblutarabern außerhalb der arabischen Halbinsel. An diesem Wochenende findet nun in Marbach auf dem Gestütsgelände die internationale Bairactar Memorial Araberschau statt. Zum Programm gehören Distanzritte, Dressurprüfungen, Shows und Fohlenschau.

+++

Olympia London 2012: Österreich ist ausgerüstet

Die Teilnehmer der Mannschaft aus Österreich für die olympischen und auch paralympischen Reiterwettbewerbe sind vollständig ausgerüstet. Gewählt wurden eher schlichtere und einfache Fraben. Es herrschen je nach Bekleidungsstück rot, dunkelblau, weiß und schwarz vor. Die Kleidung kommt eher schlicht daher. Der Hersteller ist ERIMA. Die Olympiabekleidung für Österreich kostet für alle Teilnehmer zusammen fast eine Million Euro.

+++

Rotterdam: Deutschland holt Nationenpreis

De deutschen Springreiter sind vor Olympia gut drauf und zeigten in Rotterdam einmal mehr, wo es in ein paar Wochen lang gehen könnte. Deutschland holte mit insgesamt lediglich vier Strafpunkten vor Schweden mit fünf Minuszählern und Frankreich mit deren zehn. Bundestrainer Otto Becker war es denn auch zufrieden und strahlte olympischen Optimismus aus.

Zum Team gehörten Ludger Beerbaum/Gotha, Marco Kutscher/Cornet Obolensky, Philipp Weishaupt/Monte Bellini und Marcus Ehning/Copin van de Broy. Der Gastgeber aus den Niederlanden kam am Ende auf den siebenten Rang.

+++

Mönchengladbach: Pferderennen nach Unwetterschäden abgesagt

Vorgestern kam es in Mönchengladbach im Stadtteil Neuwerk zu großen Schäden an Gebäuden und Einrichtungen durch unwetterartige Regenfälle und Sturmböen. Davon betroffen war auch die Trabrennbahn in Neuwerk unweit des Flughafens von Mönchengladbach. Auf dem Gelände der Rennbahn wurde ein gutes Dutzend Dächer in Mitleidenschaft gezogen. Die Pferderennen im Juli mussten abgesagt werden. Es besteht Einsturzgefahr.

+++

Pferderennen in Ascot: Modepolizei ist wahr geworden

Bei den Pferderennen in Ascot ist der Albtraum für die modeverrückten Engländer wahr geworden. Wie bereits im Frühjahr angekündigt, kam eine Art Modepolizei zum Einsatz. Der strenge und königlich erwünschte Dresscode wird seit Jahren mit Füßen getreten und wurde sehr frei interpretiert. Schon vorher wurde die Bekleidungsvorschrift in einem 16-seitigen Schreiben für alle Zuschauer verbindlich geregelt. Dazu gehören u. a. bedeckte Knie und Hüte mit einem Durchmesser von wenigstens etwa zehn Zentimetern – Spaghettiträger gehen gar nicht. Am Eingang zum Rennbahngelände werden die Besucher durch Stewarts auf die korrekte Kleidung hingewiesen. In Einzelfällen wurden Schals und Hüte nachgereicht um größere Modeverbrechen zu verstecken.

+++