Pferdesport – News mit Dressurreiten, Pferderennen, Olympia, Totilas und Pferdesteuer

 

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Dressurfestival Werder:

Gutman plant Deutsche Meisterschaften

Nach dem überwältigenden Erfolg des Dressurfestivals in Werder hat Besitzerin Rebecca Gutman gegenüber der Märkischen Allgemeinen angekündigt, dass sie auch weiterhin auf eine Mischung aus Dressurfestival, Fohlenschau, Turnieren und Lehrgängen setzen will. Außerdem kündigte sie ein neues Projekt an. Im Jahre 2015 sollen dann auf dem Gestüt Bon Homme nahe Werder bei Potsdam die Deutschen Meisterschaften in Dressur und Springen für Junioren und Junge Reiter stattfinden, so Frau Gutmann gegenüber der MA weiter.

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Pferderennen in Ascot:

Black Caviar mit 22. Sieg

Die australische Galopper -  Ausnahmestute Black Caviar feierte jüngst den 22. Sieg. Das beste Rennpferd auf den Kurzstrecken schlug in Ascot beim Royal-Ascot-Meeting ein neues Kapitel der Pferde-Rennsportgeschichte auf. Black Caviar holte sich in den Diamond Jubilee Stakes unter Jockey Luke Nolen beim 22. Start den 22. Sieg. Die Gesamtsiegprämie betrug eine halbe Million Pfund. Auf der Dreiviertelmeile kam Moonlight Cloud unter dem Sattel von Thierry Janet auf Rang zwei.

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Pferderennen in Paris:

Danedream wird Letzte

Jockey Andrasch Starke und die Galopper-Stute Danedream haben noch viel vor in diesem Jahr und holten zu Beginn der grünen Saison noch nicht alles aus sich heraus. In Paris beim mit 400.000 Euro dotierten Grand Prix de Saint Cloud wurde das Paar auf Platz vier letzter. Es siegte nach 2.400 m der Hengst Meandre unter Maxime Guyon.

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Anky van Grunsven:

Schon jetzt Olympia-Rekord

Die holländische Dressurreiterin Anky van Grunsven nimmt in ein paar Wochen an den Olympischen Spielen in London teil und wird damit zur Rekordhalterin im Nachbarkönigreich, denn es werden ihre siebten Spiele sein. Nominiert wurde sie von ihrem Ehemann und Nationaltrainer Sjef Janssen. Van Grunsven holte dreimal olympisches Einzelgold mit Salinero. Zur NL-Olympiamannschaft im Dressurreiten gehören außerdem Edward Gal mit Undercover und Europameisterin Adelinde Cornelissen mit Parzifal. Adelinde Cornelissen wird aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls nominiert.

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Olympia-Absage:

Dalma Rushdi Malhas nicht dabei

Wie die FEI bestätigte, wird die saudi-arabische Springreiterin Dalma Rushdi Malhas nicht in London an den Start gehen. Die 20-jährige Frau hat nach einer Verletzung ihres 12-jährigen Schwedischen Warmblutes Caramell KS die Qualifikationsvoraussetzungen wegen einer Verletzung zum Stichtag 17. Juni 2012 nicht erreicht. Caramell KS erwarb Dalma Rushdi Malhas Ende 2011 von dem schwedischen Reiter Svante Johansson. Das Pferd plagen seit geraumer Zeit wegen der Verletzung Rückenprobleme.

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Totilas und Reiterwechsel?

Ausgeschlossen!

Nach der Aachen - Absage von Totilas-Reiter Matthias-Alexander Rath kamen Gerüchte auf, es könnte sich ein anderer Reiter oder eine andere Reiterin für Totilas finden. Das schließen Totilas-Mitbesitzer Paul Schockemöhle und Bundestrainer Jonny Hilberath kategorisch aus. Im Gespräch war u. a. kurzzeitig auch Isabell Werth. So bleibt allen Fans und den Verantwortlichen nur, dass Rath möglichst schnell wieder gesund wird, um mit Totilas doch noch die geforderte Qualifikation zu erreichen.

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Olympia-Kader:

Beerbaum und Nagel fraglich

Der Mannschafts-Welt- und Europameister Carsten-Otto hat ein großes Problem. Und das heißt Corradina. Sein bestes Pefrd im Stall ist noch immer nicht fit und zeigt somit auch keine guten Leistungen. Die Olympia-Chancen für Carsten-Otto Nagel sind somit bereits auf ein Minimum gesunken. Für Aachen wurde er nicht nominiert. Ludger Beerbaum ergeht es zur Zeit nicht besser. Nach seinem Sturz mit Gotha bei den Deutschen Meisterschaften in Balve hatte Beerbaum mehrmals öffentlich in Zweifel gezogen, dass er in London dabei sein kann.

Für den Nationenpreis in Aachen berief Bundestrainer Otto Becker Christian Ahlmann (Marl), Marcus Ehning (Borken), Marco Kutscher (Riesenbeck), Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) und Philipp Weishaupt (Riesenbeck).

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Pferdesteuer:

Lauterbach wehrte sich

Bereits gestern Abend gingen im osthessischen Lauterbach etwa 300 Pferdebesitzer und Unterstützer auf die Straße. Sie protestierten unter dem Motto „Pferdesteuer? Nein danke!“. Ziel waren die Ohren der tagenden Stadtverordneten. Auf ihre Forderungen machten die Demonstranten mit Transparenten und Trillerpfeifen aufmerksam. Auch in Lauterbach sind die Kassen leer und die Schulden hoch. Die Stadtverordneten sehen in der Pferdesteuer eine Möglichkeit, die defizitäre Haushaltslage zu entschärfen.

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