Pferderennen: Derby-Meeting Hamburg 2016 mit Vorfreude auf eine tolle Woche

Stehen beide für das Derby: Albert Darboven, Vize-Präsident des Hamburger Renn-Clubs und Sponsor des IDEE 147. Deutschen Derbys und Top-Jockey Andrasch Starke, siebenmaliger Derbysieger in Hamburg (Foto: Comtainment GmbH/Julia Billmann)

(Hamburg)  Es ist die Rennsportwoche schlechthin in Deutschland - groß, schön, „hamburgisch“, weltoffen: kurz und gut, ein Ereignis, dass nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und darüber hinaus für Aufmerksamkeit bei Freunden des Galopp-Sport sorgt. Das Derby-Meeting vom 2. - 10. Juli 2016 mit dem absoluten Höhepunkt, dem IDEE 147. Deutschen Derby am 10. Juli erzeugt Vorfreude in Hamburg und andernorts, denn es ist ein großer Treffpunkt im Juli.

Spannung pur schon zum Auftakt

Das beginnt schon mit dem ersten Renntag am 2. Juli, der ganz klassisch mit dem Franz-Günther von Gaertner-Gedächtnisrennen ein echtes Highlight bietet. Für das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 1.600 Meter liegen 27 Nennungen aktuell vor. Nur 24 Stunden später, am 3. Juli, ist der pferdewetten.de - Grosser Hansa-Preis ein Glanzlicht des zweiten Renntages und mit 70.000 Euro dotiert. Über die 2.400-Meter-Distanz wurden 18 Pferde aktuell gemeldet - darunter z.B. auch Fair Mountain, der inzwischen vier Jahre alte Hengst aus dem Besitz der Hamburgerin Margit Wetzel, der 2015 im IDEE Deutschen Derby zur überschäumenden Freude seiner Besitzerin auf Rang drei lief und nun an die Stätte seines Erfolges zurückkehrt. Im gleichen Rennen wurde Meergörl gemeldet: Die Stute aus dem Gestüt Görlsdorf landete am vergangenen Wochenende in Berlin-Hoppegarten den Sieg im Diana-Trial.

After Work: Auf zur Rennbahn

Das Derby-Meeting bietet am Dienstag, Mittwoch und Freitag spannende Rennen ab dem späten Nachmittag, am Mittwoch und Freitag erstmals sogar Lunch-Races, das sind Trabrennen zur Mittagszeit. Wer also spannenden Sport in der Mittagspause genießen möchte, kann das auf der Rennbahn Hamburg-Horn, ab 11.00 Uhr öffnet die Bahn ihre Tore, ab 11.30 Uhr beginnt die „heiße Phase“ für die Lunch-Races.

Mit dem Sparkasse Holstein-Cup, der Hamburger Flieger-Trophy, birgt der dritte Renntag ein mit 55.000 Euro dotiertes Rennen der Gruppe III und das zählt aktuell 22 Pferde im Aufgebot, darunter der von Andreas Wöhler trainierte Shining Emerald, Sieger der 145. Goldenen Peitsche und ein ausgesprochener Sprinter - fünf Siege lief der Hengst über Distanzen zwischen 1200 und 1400 Meter ein. Und der Sparkasse Holstein-Cup geht über genau 1200 Meter Distanz in Hamburg. Wie im Vorjahr engagiert sich die Sparkasse Holstein auch 2016 wieder als Sponsor beim Derby-Meeting und hat das Patronat für eines der prestigeträchtigen Rennen in Hamburg übernommen. Der Preis der Sparkasse Holstein ist der klassische Hamburger Flieger-Preis, ein Klasse III-Rennen für Sprinter. Die Sportförderung ist ein Kennzeichen des ausgeprägten gesellschaftlichen Engagements der Sparkasse Holstein und ihrer insgesamt 17 Stiftungen.

Beim Derby-Meeting präsentiert sich das Kreditinstitut gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus der Region: der Landesgartenschau Eutin, der Tourismusagentur Lübecker Bucht, dem Hansa-Park und den Eutiner Festspielen. So bringt die Sparkasse ein Stückchen Holstein auf die Horner Rennbahn und macht das Derby-Meeting gleichzeitig bis in den nördlichen Winkel der Metropolregion Hamburg bekannt. Abgerundet wird der Auftritt durch attraktive Gewinnspiele, bei denen die Sparkasse Holstein und ihre Partner „Holsteiner Preise“, wie etwa Eintrittskarten für den Hansa-Park oder die Landesgartenschau, verlosen. Auch das Kinderprogramm erfährt durch das Kreditinstitut wieder eine Aufwertung.

Ein Fest, nicht nur für Fotografen, ist am Dienstag zudem das Alpine-Moterenöl-Seejagdrennen - das meistfotografierte Rennen Deutschlands, das mitten durch den See auf dem Rennbahngelände führt.

Langer Hamburger - „Lunch im Trab“ –

Großer Preis von Lotto Hamburg

Am Mittwoch und Freitag bietet sich für Neugierige und Trabrennfans erstmals die Gelegenheit, die Mittagspause mit dem Blick in den Sport zu verbinden. Dann starten jeweils zur Mittagszeit die Lunch-Races - schnelle, spektakuläre Trabrennen. Und selbstverständlich kann auch auf die gewettet werden….

Das längste Rennen des gesamten Derby-Meetings findet am Mittwoch, 6. Juli, statt. Dann geht es im „Langen Hamburger“ über 3.200 Meter und um 25.000 Euro Preisgeld. Die Aufgabe für echte Ausdauerpferde haben z.B. zwei Pferde von Trainer Markus Klug auf dem Plan: Bebe Cherie (Frankreich) und Damour aus dem Gestüt Röttgen sind gleich zwei Pferde mit „langem Atem“ für dieses Listenrennen.

Ein Höhepunkt des Freitags ist der Große Preis von LOTTO Hamburg (Hamburg-Trophy), das Gruppe III-Rennen über 2000 Meter und dotiert mit 55.000 Euro. Insgesamt 24 Starter wurden dafür gemeldet - mit dabei zwei Pferde, die 2015  und 2014 zu den Derbyfavoriten gerechnet wurden: Der 2015 favorisierte Fährhofer Quasillo und der Derbyzweite 2014,  Stall Winterhauchs Lucky Lion. Außerdem in der Liste auch Palang, der im März 2016 nach Verletzungspause sein Comeback gab.

Der Countdown -  Samstag und Sonntag auf die Bahn

Am Schlusswochenende des Derby-Meetings 2016 geraten nicht nur die Fussballfans in helle Aufregung - sonntags ist EM-Finale - dann steigt auch der Adrenalinspiegel mit Blick auf das IDEE 147. Deutsche Derby. Ab 11 Uhr öffnet die legendäre Rennbahn Hamburg-Horn ihre Pforten für Besucher und die Wettschalter zählen zu den meistfrequentierten Zielen auf dem Gelände.

Bereits samstags wird mit dem Hanshin- Cup und dem Hamburger Stuten-Preis großer Rennsport geboten: der Hamburger Stuten-Cup führt über 2.200 Meter und ist mit 55.000 Euro dotiert. Gleich 24 Stuten wurden für diese Herausforderung angemeldet - alle sind genau drei Jahre alt. Dort liegen auch Nennungen für die an erster bis dritter Stelle platzierten Stuten des Hoppegartner Diana-Trials vor: Meergörl - Pagella - Kasalla….

Das absolute Glanzlicht des Rennsportwochenende ist am Sonntag das IDEE 147. Deutsche Derby mit aktuell 29 gemeldeten Pferden, darunter die Favoriten Boscaccio aus dem Hamburger Umland und Wai Kay Star (Stall Salzburg), der sich bereits weit in den Blickpunkt schob. Die nächste große Herausforderung im Vorfeld des IDEE 147. Deutschen Derbys steht übrigens am 19. Juni mit dem Oppenheim-Unio-Rennen in Köln auf dem Programm, eine der Top-Vorprüfungen vor dem „Rennen der Rennen“ in Hamburg. Danach folgt am 26. Juni das Derby-Trial in Bremen.