Pferderennen: Der große Sprint von Hamburg

Acht Rennen stehen am Dienstag ab 17.00 Uhr auf dem Programm (Foto: Frank Sorge)

Preis der Sparkasse Holstein für die Kurzstrecken-Asse

Rund 70 Sekunden, dann steht der Sieger fest: Kurz ist der Weg zum Ruhm am Dienstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Am dritten Tag der Derby-Woche stehen die Kurzstrecken-Pferde im Mittelpunkt – die Top-Sprinter steuern den Preis der Sparkasse Holstein – Hamburger Flieger-Trophy (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.200 m) an.

Vor einem Jahr sorgte hier der im Besitz des Gestüts Höny-Hof von Manfred Hellwig stehende Donnerschlag (nun mit Marc Lerner) für eine Überraschung, als er nach einem Top-Ritt von Filip Minarik Start-Ziel immer wieder neue Reserven entwickelte und die Gegner nie an sich herankommen ließ. Da ist das Ziel nur logisch – die erfolgreiche Titelverteidigung!

Zuletzt in der Silbernen Peitsche in Baden-Baden zeigte sich der Schützling von Jean-Pierre Carvalho schon von sehr guter Seite, musste als Dritter allerdings u.a. den Auenqueller-Hengst Daring Match (Alexander Pietsch) noch vor sich dulden, der seinen sechsten Rang aus 2015 deutlich steigern sollte.

Mit Making Trouble (Filip Minarik) für Neutrainerin Melanie Sauer und Birthday Prince (Eduardo Pedroza) sind auch der Dritte bzw. Fünfte der Vorjahres-Entscheidung im zwölfköpfigen Aufgebot wieder am Start dieses Top-Sprints, der Ausdruck der Sportförderung der Sparkasse Holstein ist.

Zudem misst sich ein starker Dreijähriger mit den Spezialisten –der von Pavel Vovcenko in Bremen trainierte Mailänder Listensieger mit dem „kölschen“ Namen Schäng (Federico Bossa), und es kommen etliche Gäste aus dem hohen Norden, wie der starke Easy Road (N. De Sousa).

Aus dem Rahmenprogramm - acht PMU-Rennen ab 17 Uhr - ragt ein großes Zuschauer-Spektakel heraus – im Alpine Motorenöl-Seejagdrennen über 3.600 Meter laufen die Pferde durch den See. Falconettei (C. Chan) könnte im sensationellen 13er-Feld am Ende der Schnellste sein. Zweimal gibt es wieder die Viererwette mit Garantie-Auszahlungen von jeweils 10.000 Euro.