Orientierungsreiten – TREC: WM-Aspiranten trafen sich zur ersten Sichtung

Brachfeld (fn-press). Zur ersten Sichtung für die Weltmeisterschaften im Orientierungsreiten/TREC, die vom 7. bis 9. September 2012 in Mafra/Portugal ausgetragen werden, trafen sich die deutschen Orientierungsreiter Mitte Mai im baden-württembergischen Brachfeld.

In der Altersklasse der Junioren/Junge Reiter gewann Caroline Kindel (Simmern/Rheinland-Pfalz) mit Montana vor Jenny Stemke (Oberndorf/Baden-Württemberg) mit Klara und Lea Gröber (Thiergarten/Rheinland-Pfalz) mit Bjalka. Die Sichtung der Senioren konnte Bettina Klingmüller (Ofterdingen/Baden-Württemberg) mit Barlo für sich entscheiden, gefolgt von Caroline Mahlke (Schramberg/Baden-Württemberg) mit Captain Zwaart und Beatrix von Enzberg-Mahlke (Schramberg/Baden-Württemberg) mit Cris. Zudem fand in Brachfeld eine Europacup-Wertung statt. Hier gingen die Plätze eins und zwei nach Österreich: an Fritz Kriechbaumer mit Nadir und Wolfgang Sabaini mit Stella 27. Beste deutsche Reiterin war Bettina Klingmüller mit Barlo auf Rang drei.

Sehr zufrieden mit der ersten Sichtung als Saisonauftakt zeigte sich Diana Koch, die bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) als Mitarbeiterin in der Abteilung Umwelt und Pferdehaltung unter anderem diesen Wettbewerb betreut. Fast schon gewohnt anspruchsvoll hatte der Veranstalter die TREC-Teilprüfungen Orientierungsritt, Rittigkeitsprüfung und Geländeritt gestaltet. Mit Teilnehmern aus Belgien, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz konnten über Ländergrenzen hinweg Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte geknüpft werden.

TREC-Wettbewerbe sind kombinierte Prüfungen, in denen es um die Techniken im Wanderreiten geht. Der Reiter muss sich mit Karte und Kompass im Gelände orientieren und mit seinem Pferd geländebezogene Aufgaben für Rittigkeit, Geschicklichkeit und Gehorsam absolvieren. Diese Wettbewerbsform ist vor über 30 Jahren in Frankreich im Bereich des Pferdesport-Tourismus mit dem Ziel entstanden, professionelle Wanderreit-Führer auszubilden und zu qualifizieren. Daher kommt auch die Abkürzung TREC, die für Techniques de Randonnée Equestre de Compétition steht. Besonders beliebt sind TREC-Wettbewerbe in den romanischen Ländern. Neben Frankreich sind das vor allem Italien und Spanien.

Nächste wichtige Termine für die deutschen Orientierungsreiter sind die beiden folgenden Sichtungen vom 22. bis 24. Juni in Bad Hersfeld/Hessen und vom 20. bis 22. Juli in Hasselbach/Rheinland-Pfalz. Es wird jeweils auch ein Wertungsritt für den Europacup angeboten.

Ein internationaler Wettbewerb im Orientierungsfahren findet erstmalig in Deutschland vom 10. bis 12. August in Laichingen/Baden-Württemberg statt (www.rossnatur.de).

Weitere Informationen: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Abteilung Umwelt und Pferdehaltung, Diana Koch, Telefon 02581/6362-534, E-Mail dkoch@fn-dokr.de, www.pferd-aktuell.de.