Olympia Rio de Janeiro 2016: Deutsches Dressur- und Vielseitigkeitsteam vollständig

Foto von FEI/Dirk Caremans: Michael Jung auf dem Podium in London zusammen mit Sara Algottsson Ostholt (SWE) und Sandra Auffarth (Bronze)

Vorbereitungen auf Vielseitigkeitsprüfungen sind in vollem Gange

Rio de Janeiro/BRA (fn-press). Die Vorbereitungen für die ersten Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen in Rio laufen auf Hochtouren. Nach dem Vielseitigkeitsteam sind nun auch die Dressurpferde und -reiter wohlbehalten und vollzählig in Brasilien eingetroffen.

Während die Dressurmannschaft noch dabei ist, sich im Pferdesportzentrum in Deodoro häuslich einzurichten, bereiten sich Vielseitigkeitsreiter und -pferde schon auf ihren Einsatz vor. Am Samstag und Sonntag steht für sie die Dressur als erste von drei Teilprüfungen auf dem Programm. „Heute haben wir noch einmal die Dressuraufgaben geritten, morgen wollen wir mit den Pferden galoppieren oder Cavaletti-Training machen“, berichtet Bundestrainer Hans Melzer. „Alles ist hier sehr entspannt, da die Anlage sehr großzügig ist und es genügend Reitplätze gibt.“

Einen Ausflug zum Wahrzeichen von Rio, der monumentalen Christusstatue auf dem Berg Corcovado, haben die Vielseitigkeitsreiter ebenfalls schon gemacht. Der mit Spannung erwartete erste Gang durch die Geländestrecke, dem Herzstück der olympischen Vielseitigkeitsprüfung, steht allerdings noch bevor. „Erst ab Donnerstag dürfen wie die Strecke besichtigen“, sagt Hans Melzer. Im Vorbeifahren konnte er aber schon einen Blick erhaschen. „Was man da aus weiter Ferne an Hindernissen erkennen kann, ist hoch, weit und schwer. Eben genau so, wie wir es von Parcourschef Pierre Michelet kennen und erwartet haben.“ Erfreulich allerdings: „Wie wir gehört haben, soll das Geläuf ausgezeichnet und die Trasse sehr gepflegt sein“, sagt Melzer.