Olympia Rio de Janeiro 2016: Alle Dopingproben im Reitsport negativ

Weltreiterverband vermeldet saubere Spiele

Lausanne (FEI/fn-press). Der Weltreiterverband FEI hat gemeldet, dass alle bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro genommenen Dopingproben von Reitern und Pferden negativ getestet worden sind.

"Unseren Sport sauber zu halten ist ein zentraler Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Nacheinander sowohl in London als auch in Rio saubere Spiele zu haben ist etwas, worauf jede Sportart stolz sein kann. Besonders auch deshalb, weil wir diesmal auf mehr Substanzen getestet haben als je zuvor“, sagte FEI-Präsident Ingmar De Vos. „Noch dazu haben wir in Rio absolut brillanten Pferdesport gesehen. Wir haben also wirklich Grund zum Feiern.“

Insgesamt seien während der Spiele 60 Proben von Pferden genommen worden, das sind 30 Prozent aller vierbeinigen Athleten, die in Rio am Start waren. Die Proben seien im Zentrallabor der FEI in Newmarket (GBR) getestet und die Ergebnisse in der vergangenen Woche an den Weltreiterverband zurück geschickt worden. Getestet wurden alle Pferde der Einzelmedaillengewinner sowie alle viertplatzierten Pferde. Zusätzlich wurde mindestens ein Pferd der vier besten Teams der Mannschaftswettbewerbe getestet. Außerdem wurden Proben von Pferden genommen, die nach einem computerbasierten System zufällig ausgewählt worden waren. Laut FEI seien auch gezielte Tests vorgenommen worden.

Auch die Ergebnisse der Proben von Reitern, die vom Internationalen Olympischen Komitee durchgeführt wurden, seien zu 100 Prozent negativ gewesen. Getestet wurden jeweils die vier besten Athleten der Wettbewerbe sowie zusätzlich zwei zufällig ausgewählte Sportler.