Olympia – Gold - Reiter kommen vom 15.-18. September 2016 nach Donaueschingen

Michael Jung

Isabell Wert und El Santo

„Die Mannschafts- und Einzelolympiasieger aus Rio de Janeiro kündigen ihr Kommen im Fürstlich Fürstenbergischen Schlosspark Donaueschingens an“, so Turnierorganisator Dr. Kaspar Funke, der extra zur Meisterfeier in den  Südwesten Baden-Württembergs nach Horb am Necker reiste, um Olympiasieger Michael Jung persönlich zu seinem Erfolg zu gratulieren. Als einer der ganz wenigen schaffte es Michi seinen Olympiasieg von London 2012 mit demselben Pferd, dem sensationellen Sam, zu wiederholen. Dies gelang vor ihm nur dem Niederländer Charles Mortangues Parout (1928,1932) und dem Neuseeländer Mark Todd (1984, 1988).

Bei jedem Championat, das Michi und Sam gemeinsam bestritten, standen sie ganz oben auf dem Treppchen. Dass Michi nicht nur ein begnadeter Vielseitigkeitsreiter ist, sondern auch bei den Spezialisten erfolgreich „mitmischen“ kann, hat er bereits mehrfach unter Beweis gestellt. In Donaueschingen wird der Weltmeister von 2010, Europameister von 2011, Doppelolympiasieger von London 2012 und Olympiasieger 2016 sowohl im Springen in der Großen Tour, als auch im Dressursattel an den Start gehen. Im nächsten Jahr wird das Donaueschinger Publikum Michi auch in seiner Paradedisziplin begrüßen dürfen. Denn 2017 wird das CHI Donaueschingen durch eine weitere Disziplin bereichert – es soll ein Derby-Gelände im Fürstlich Fürstenbergischen Schlosspark entstehen.

Neben „Gold-Michi“ haben ebenfalls die Mannschaftsolympiasiegerinnen in der Dressur Isabell Werth und Dorothee Schneider ihre Teilnahme in Donaueschingen angekündigt. Mit dem Sieg in Rio de Janeiro und der damit sechsten olympischen Goldmedaille, ritt sich Isabell Werth zur besten Olympiareiterin aller Zeiten und überholte die Dressurlegende Dr. Reiner Klimke. Isabell Werth sattelte in Rio ihre Ersatzstute „Weihegold OLD“, da ihre eigentlichen Championatspferde „Don Johnson“ und „Bella Rose“ nach kleinen Verletzungen noch nicht wieder zurück im Sport sind. Für die meisten Reiter hätte dies das Aus in der Olympia-Qualifikation bedeutet - nicht aber für Isabell Werth. Die 47-jährige Rheinländerin bewies erneut ihre reiterliche Stärke und ging mit dem 10-jährigen westfälischen Wallach „Emilio“, sowie der Stute „Weihegold OLD“ in die Olympiavorbereitung.  „Weihegold OLD“ macht ihrem Namen alle Ehre und zeigte in diesem Jahr bereits mit ihrem Sieg in Wiesbaden, dass Sie zur absoluten Weltspitze gehört. Durch Ergebnisse über der 80-Prozent-Marke bei den Olympischen Spielen bewies die 11-jährige Oldenburger Stute von Don Schufro x Sandro Hit, dass es die richtige Entscheidung war, sie mit nach Rio zu nehmen.

Neben Isabell Werth wird auch Mannschaftskollegin Dorothee Schneider, die Deutsche Meisterin in der Kür, in Donaueschingen ins Viereck reiten. Die Pferdewirtschaftsmeisterin ist für die Ausbildung junger Pferde bekannt und kann in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum auf dem Bundeschampionat in Warendorf feiern, wo sie bereits um die 50 Pferde erfolgreich vorstellen konnte. Dies spricht für eine feine, zielorientierte und fachgerechte Ausbildung. Dorothees Olympiapferd, der 10-jährige Hannoveraner Wallach „Showtime FRH“ von Sandro Hit x Rotsporn, ist eines der jüngsten Pferde im olympischen Starterfeld. Dass sein Name Programm ist, bewies „Showtime FRH“ 2016 unter anderem bereits in Dortmund, München und Aachen, wo er sich  jedes Mal in der TOP 3 platzierte.

Die Zuschauer dürfen sich beim 60. Jubiläum des CHI Donaueschingen auf ein hochkarätiges Starterfeld mit frischgekürten Olympiasiegern freuen – ein Ereignis, dass sich kein Pferdeliebhaber entgehen lassen sollte!

Foto von sportfotos-lafrentz.de: Isabell Werth und El Santo

Foto von Dr. Kaspar Funke: Michael Jung beim Empfang in Horb