Oldenburger Hengst-Tage 2012: Siegerhengst erzielt Spitzenpreis

Die Oldenburger Hengst-Tage fanden ihren Höhepunkt in einer erfolgreichen Auktion. Zur Preisspitze wurde der gefeierte Siegerhengst von Fürstenball-Donnerschwee-Alabaster gekürt. Für 400.000 Euro wurde dieser Bewegungsmeister in die Schweiz zugeschlagen. Künftig wird der Spitzenhengst den Züchtern im Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen zur Verfügung stehen.

Als zweite Preisspitze mit 280.000 Euro wurde der Reservesieger von Sir Donnerhall II-Don Schufro-Sevillano xx in einen Dressurstall nach Nordrhein-Westfalen zugeschlagen. Zur dritten Preisspitze avancierte ein Sohn von Gribali/Trak.-De Niro-Sion mit einem Zuschlagspreis von 150.000 Euro. Dieser Hengst wird künftig im Niedersächsischen Landgestüt Celle wirken.

Eine sehr erfreuliche Marktsituation präsentierte sich auch beim Sprinpferdezuchtverband Oldenburg-International (OS). Der OS-Siegerhengst, ein Sohn von Cornet's Stern-Chacco Blue-Contendro I, wurde für 130.000 Euro nach Dänemark zugeschlagen. Als zweite Preisspitze des OS-Verbandes wechselte ein Hengst von Diamant de Semilly-Clinton-Contender nach Nordrhein-Westfalen. Ein vermögender Sohn von Monte Bellini-Cornet Obolensky-Laurentianer war Kunden aus den Niederlanden 55.000 Euro wert.

Insgesamt erzielte die Hengstkollektion des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes einen Umsatz von 1.774.000 Euro. Der Durchschnittspreis der gekörten Hengste pendelte sich bei 75.682 Euro ein. Acht Hengste wechselten ins Ausland und werden künftig in der Schweiz, Belgien, Schweden, Russland, Niederlande und Belgien wirken.

Für den Springpferdezuchtverband Oldenburg-International wurden insgesamt 608.500 Euro umgesetzt. Durchschnittlich erzielten die Hengste hier 47.773 Euro. Acht sprunggewaltige Hengste werden in Zukunft Oldenburger Freunden in Italien, Belgien, Dänemark, Österreich, Niederlande, Belgien, Indonesien und Ungarn Freude bereiten.

Oldenburgs Zuchtleiter resümierte in der anschließenden Pressekonferenz: "Wir sind hochzufrieden mit den Oldenburger Körtagen. Wir hatten vor allem bei den Dressurhengsten einen überragenden Jahrgang. Eine derartige Vielzahl an bewegungsstarken Hengsten haben wir noch nie gesehen. Erfreulich ebenfalls ist die präsentierte Blutvielfalt."