NRHA Futurity: Grischa Ludwig auf Platz zwei, Markus Gebert (AUT) siegt in Manerbio

Bitz (HPV). Erneut überzeugte der baden-württembergische Westernreiter Grischa Ludwig auf der internationalen Bühne. Auf der NRHA-Futurity im italienischen Manerbio belegte der 39-Jährige im Sattel von Wimpys Little Boo (Besitzerin: Veronique Parisé) mit 219,5 Punkten den zweiten Platz. Nicht zu schlagen war auf diesem Turnier in der Lombardei der Österreicher Markus Gebert mit Charly Step N Cool, der für seinen Lauf mit einer 227,5 von den Juroren belohnt wurde. Auf dem dritten Rang platzierte sich Cody Sapergia (Kanada, 218,5), der This Wimps so Fly aufgezäumt hatte.

Grischa Ludwig war mit seiner Leistung „sehr zufrieden“. Zudem war sich der Bitzer bereits im Vorfeld fast sicher, dass der Sieg nur über die Reiter-Pferd-Kombination Gebert / Charly Step N Cool gehen würde. Denn die Stute hat in ihren Zucht-Papieren mit Wimpys Little Step x Charlys Cool Running x As Smart As Charley Vatertiere der Güteklasse 1a stehen. Dazu sei angemerkt, dass Ludwig mit dem letztgenannten Vererber in der Lawson-Trophy-Open auf der Americana 2001 in Augsburg triumphierte.

„Das waren hier alles dreijährige Pferde – und die haben alles gegeben, was sie können, und das sollten wir nie vergessen“, erklärte Grischa Ludwig, der eigentlich Wimpys Little Boo auf diesem Turnier nicht vorstellen wollte. „Aber“, so Ludwig weiter, „seine Besitzer beharrten darauf – zu Recht”. Für den Wettbewerb hatten sich insgesamt 86 Teilnehmer für den Vorlauf in die Starterliste eingetragen. 39 Paare davon qualifizierten sich für das Open-Finale. Das Preisgeld war auch nicht von Pappe, denn allein in Level 4 wurden satte 101.400,00 US-Dollar (added) ausgeschüttet.

Grischa Ludwig auf Wimpys Little Boo – Foto von Art & Light