Neue Richtlinien für Reiten und Fahren: FN präsentiert grundlegende Änderungen

Warendorf (fn-press). Ende Oktober erscheint im FNverlag die deutlich überarbeitete „Grundausbildung von Reiter und Pferd“, so der Titel von Band 1 der „Richtlinien für Reiten und Fahren“. In einem ganztägigen Kongress präsentiert die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) am 23. November in Warendorf, was in dem Standardwerk für die klassische Reitausbildung alles neu oder anders ist.

Wird nach den vielen öffentlichen Diskussionen die Reitlehre neu definiert? Gilt trotz einer Modifikation immer noch die Skala der Ausbildung? Kann richtiges, pferdegerechtes Reiten jetzt besser vermittelt und erklärt werden? Diese und andere Fragen will die FN bei dem Kongress „Schritt für Schritt zum richtigen Reiten“ Ausbildern, Reitern, Richtern und allen an der Ausbildung von Reitern und Pferden interessierten Menschen im Bundesleistungzentrum beantworten.

Als Einführung beschäftigt sich Prof. Dr. Harald Lange von der Universität Würzburg mit der Frage „Welche Bedeutung haben die Richtlinien für den Lernprozess des Reiters aus sportwissenschaftlicher Sicht?“. Reitmeister Martin Plewa, Leiter der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster, referiert, was neu ist in der Darstellung der Natur des Pferdes und den daraus folgenden Konsequenzen für den Umgang mit dem Pferd und für das Reiten.

„Welche Neuentwicklungen gibt es für die Ausbildung des Reiters – speziell zum Sitz, zur Hilfengebung und Einwirkung des Reiters?“ ist das Thema von Thies Kaspareit. Der Leiter der Abteilung Ausbildung und Wissenschaft der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ist als Autor maßgeblich verantwortlich für die Überarbeitung und die Neuerungen des Werkes, in dem die Grundlagen der klassischen Reitausbildung definiert sind. Die Neuerungen für die Ausbildung des Pferdes und zur Darstellung der Skala der Ausbildung erläutert Christoph Hess, Leiter des FN-Bereichs Persönliche Mitglieder.

Nach den theoretischen Ausführungen werden die Inhalte praktisch verdeutlicht. Dressur-Mannschafts-Silbermedaillengewinnerin Helen Langehanenberg zeigt, wie man einen losgelassenen Sitz erreicht und wie eine feine Einwirkung funktioniert. „Die Neuentwicklungen in der Grundausbildung für das Reiten über Hindernisse – Gundprinzipien des Anreitens und Springausbildung mit System“ ist das Praxisthema von Peter Teeuwen, Bundestrainer der Pony-Springreiter.

Der Kongress beginnt um 10 Uhr und endet gegen 16.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 60 Euro pro Person, Persönliche Mitglieder zahlen 50 Euro. In der Tagungsgebühr sind Getränke, Mittagessen und Nachmittagskaffee enthalten. Anmeldungen (online) und weitere Informationen: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Abteilung Ausbildung und Wissenschaft, Freiherr-von-Langen-Str. 13, 48231 Warendorf, Claudia Gehlich, Telefon 02581-6362-179, Telefax 02581-6362-208, E-Mail: cgehlich@fn-dokr.de, www.pferd-aktuell.de.         Bo