Nationenpreis Springen in Odense: Rang 7 für Deutschland

Die Sieger vom Team Ukraine mit (v.l.n.r.) Rene Tebbel, Ferenc Szentirmai, Najib Chami (Chef d’Equipe), Ulrich Kirchhoff und Cassio Rivetti – Foto von FEI/Ridehesten.com/Annette Boe Østergaard

Junge Reiter beendeten ihren Nationenpreis auf dem zweiten Platz

Odense (fn-press). Manchmal läuft es eben gar nicht – soeben geschehen im dänischen Odense. Beim Nationenpreis der Europa-Division II musste sich das deutsche Team mit einem bescheidenen Platz sieben zufrieden geben (37 Fehlerpunkte). Die Teamprüfung gewann die Ukraine (12).

Deutschland wird in der ersten Europa-Division der starken Springsportnationen geführt. Deshalb hat das Ergebnis in der zweiten Europa-Liga, zu der auch der Nationenpreis im dänischen Odense gehört, keine Bedeutung für das Finale des Furusiyya Nation Cups, das im Herbst in Barcelona ausgetragen wird. Das deutsche Team blieb in Dänemark deutlich hinter seinen Möglichkeiten. Bestes Mitglied war Evi Bengtsson, die deutsche Ehefrau des schwedischen Spitzenreiters Rolf-Göran Bengtsson. Im Sattel ihrer zwölfjährigen Holsteinerin Pasion de Caballo Ulika v. Coolman steuerte die amtierende Deutsche Meisterin in der ersten Runde die einzige deutsche Nullrunde bei und blieb auch im zweiten Umlauf mit fünf Fehlerpunkten die Beste des Teams.

Die übrigen Mannschaftsreiter kassierten zu viele Fehler. Derby-Sieger Nisse Lüneburg und der 13-jährige Cornet Obolensky-Sohn Cadensky lieferten in der ersten Runde mit 12 Fehlerpunkten das Streichergebnis, Hans-Thorben Rüder (Greven) mit den Oldenburger Compagnon in der zweiten (17 Fehlerpunkte). Und auch Jan Wernke (Holdorf) konnte mit der Holsteinerin Queen Mary nicht an die gute Form der ersten Runde anknüpfen, die er mit nur einem Abwurf beendet hatte. Hinter den siegreichen Ukrainern mit zwölf Fehlerpunkten behaupteten sich die Niederländer (17), Spanier (19) sowie punktgleich Belgien und Dänemark (25), gefolgt von Finnland (36) und den Deutschen (37). 

Deutlich erfreulicher schnitten die Jungen Reiter in Dänemark ab: Seinen Nationenpreis beendete das deutsche Quartett mit dem zweiten Platz hinter der belgischen Equipe. Bester Reiter war Philip Koch aus Tasdorf, der mit dem 15-jährigen Holsteiner Caretino-Sohn Cracker Jack in den beiden Umläufen nur einen Zeitfehler kassierte. Zum Team gehörten ferner Johanna Huesmann (Hohwacht) mit Coco Chambato, Jesse Luther (Wittmoldt) mit Tibro und Frederike Staak (Lasbek) mit Coolman H. Mit insgesamt 16 Fehlerpinkten reihte sich die deutsche Mannschaft hinter den Belgiern (14) und vor der schwedischen Equipe (18) ein. Vierte und Fünfte wurden die Jungen Reiter aus Norwegen und Dänemark.