Nationenpreis Springen in La Baule: Platz vier für Deutschland

Die Niederlande gewannen die Station des Furusiyya FEI Nations Cup™ Jumping 2016 Europe Division 1 leg in La Baule (FRA) - v.l. Chef d’Equipe Rob Ehrens, Wout-Jan van der Schans, Leopold van Asten, Jur Vrieling und Willem Greve zusammen mit seiner Hoheit Prinz Turkey Bin Khaled Al Saoud, Verteidigungsattaché der Botschaft von Saudi-Arabien in Paris und Bern - Foto von FEI/Jean-Philippe Martini

Niederländer gewinnen vor den USA und Frankreich

La Baule (fn-press). Ein emotionales Auf und Ab kennzeichnete den Nationenpreis der Springreiter im französischen La Baule. Das deutsche Team mit Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Christian Ahlmann (Marl) und Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) startete durchwachsen und konnte sich am Ende noch auf Platz vier vorarbeiten.

Die niederländischen Springreiter schlugen gleich zum Auftakt der Furusiyya Nations Cup-Saison die Pflöcke ein. In der Division I, in der die starken europäischen Reitsportnationen auf Punktejagd fürs Finale in Barcelona gehen, ließen sie mit nur einem Strafpunkt im Nationenpreis von La Baule die Konkurrenz hinter sich. Die in einer anderen Liga gewerteten US-Amerikaner platzierten sich an zweiter Stelle mit vier Punkten vor den Franzosen, die die Prüfung über zwei Umläufe mit fünf Strafpunkten beendeten.

Für die deutsche Mannschaft begann der Nationenpreis unglücklich. Zwar meisterten Daniel Deußer mit First Class von Eeckelghem sowie Christian Ahlmann mit Epleaser van T’Heike den ersten Umlauf ohne Abwurf, aber Meredith Michaels-Beerbaums Wallach Fibonacci kassierte gleich acht Fehlerpunkte, die zählen sollten. Das Streichergebnis lieferte Ludger Beerbaum mit seiner eigentlich zuverlässigen Chiara, die sich diesmal zwölf Fehlerpunkte erlaubte. Das Team rangierte in der ersten Runde an sechster Stelle.

Im zweiten Umlauf war die Holsteinerin Chiara, 13-jährige Tochter des Contender, nicht wieder zu erkennen. In perfekter Manier nahm die Schimmelstute die Hindernisse – Nullrunde. Die gelang auch Daniel Deußer, der damit als einziger deutscher Reiter den Nationenpreis mit „Doppelnull“ beendete. Auch Michaels-Beerbaums schwedischer Wallach Fibonacci präsentierte sich im zweiten Umlauf besser und galoppierte ebenfalls ohne Fehler über die Ziellinie. Am Ende blieben jedoch nach Abzug der Streichergebnisse acht Fehlerpunkte übrig, die einen gemeinsamen vierten Platz mit der französischen Mannschaft bedeuteten.