MOL meets Namibia Tag 7: Dressurderby und Wüstenpanne

 

Heute legten die Reiter eine kleine Verschnaufpause ein. Auf dem Programm standen lediglich drei Wettbewerbe: Children/Junior Dressage Derby, Adult Dressage Derby sowie Reiterbar. In der Reiterbar treffen sich die Turnierteilnehmer, um ihre selbstverständlich völlig zu Unrecht erhaltenen nicht ganz so guten Noten zu besprechen. Der Vorstand vom RV Swakopmund traf sich zur Sitzung und die deutschen Flieger brachten sich in Stellung. Aber davon später mehr.

Der Morgen begann mit dem Dressurderby für den Nachwuchs. Nun ja, der Morgen fing auch erst um 10.00 Uhr an. Dafür gab es einen kleinen organisatorischen Leckerbissen. Im Dressurderby wird nach dem „Round-Robin“-System gearbeitet. Das heißt, dass jeder Reiter mit dem eigenen und mit allen anderen Pferden des Wettbewerbes die gleiche Dressuraufgabe reiten muss. Da sich für diesen Wettbewerb gottlob nur drei Paare gemeldet hatten, war es auch für die Hottchen erträglich. Bei den Youngstern gingen an den Start: Maike Schommarz und Romy, Sabine Peters mit Fireflight sowie Nadine Flemming auf Ginger. Es blieb bis zum Schluss spannend und alles lag relativ dicht beieinander.

 

Beste Reiterin des Derbys wurde Sabine Peters.

 

Bestes Pferd des Wettbewerbs wurde Ginger.

Und auch die Großen durften sich im Alle-gegen-alle-Derby austoben. An den Start ritten Beate Voigts auf Salvano, Silvia Kleyenstüber mit Baron von Sphinxblick sowie Ingrid „Inky“ Kotze und Claratal Sherpa.

 

Beste Reiterin wurde Inky Kotze. Inky startete in diesem Jahr das erste Mal in der Klasse für die Erwachsenen, denn sie ist endlich volljährig.

 

Bestes Pferd wurde der ganze Stolz von Silvia Kleyenstüber. Baron von Sphinxblick überzeugte die Richter und hatte einen guten Tag erwischt. Er hielt sich auf konstant hohem Niveau.

 

Die ostbrandenburgischen Hupfdohlen hingegen hatten mit diesen Wettbewerben nichts zu tun. Man enterte auf den Land Rover und begab sich unter fachkundiger Anleitung in die Wüste. Dort wurden Schlangen gestreichelt, Spinnen gekugelt und Chamäleons zur Weißglut gebracht.

 

Leider blieb der Land Rover in der Wüste liegen und aus dem Touri-Spaß wurde vorübergehend bitterer Ernst. Aber alle sind heil wieder auf dem Turniergelände gelandet.

 

Da wurde kräftig aufgesattelt. Man nahm auf seinen Pferden Platz und begab sich zum obersten Springtrainer Torsten Zellmer vK. Da gab es nochmal ordentlich was zu erleben. Es wurden die abschließenden Entscheidungen getroffen, wer in welcher Klasse starten soll. Morgen ist das Faulenzen und touristische Gehabe endgültig vorbei. Es wird gekämpft! Der Dressurplatz ist nun Geschichte. Die Helfer bauten das ganze Gerödel ab. Pünktlich am Nachmittag kam Fallensteller Heiko Wahlers an. Der Niedersachse baute gleich den ersten Parcours auf. Die Springwettbewerbe können beginnen.

 

Übrigens: Auch heute war wieder ein großer Bericht über unsere Reiterinnen in der Allgemeinen Zeitung und sogar im Radio wird davon gesprochen. Der Erfolgsdruck ist gigantisch. Mal sehen, wie die Mädels das auf die Reihe kriegen. Zur Stärkung ging es am Abend ins Brauhaus. Dort gab es noch mal viel Energie aus dem Meer und von der Farm. Endlich ist die Betriebstemperatur über der Außentemperatur. Erste Starterin am Morgen ist Lisa Hoffmann von der Zesche-Gang. Wollen mal sehen, ob das harte Hille-Training auch was genützt hat…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos von Jan-Pierre Habicht © - Wüstenfotos von Familie Pohl – Danke!