MOL meets Namibia Tag 6: Dressuren auf Sand am Meer…

 

Der dritte Tag beim 57. Januar-Turnier in Swakopmund war noch immer ein reiner Dressurtag. In drei Vierecken wurde um Schleifen gekämpft. Gestartet wurde mehr als einhundert Mal in 13 verschiedenen Klassen. Die Luft war nicht ganz so heiß wie gestern, denn der Atlantik schickte eine semisteife Brise Richtung Küste. Trotzdem gab es eine ordentliche Ladung Wasser auf die Plätze. Die Feuchtigkeit hielt sich bis in den Nachmittag hinein.

 

Und während sich die einen schon auf einen Ausflug im Katamaran zu Flamingos und Delphinen (frei im Wasser lebend!) freuten, hatte Kira Mier vom RV TZ Neuenhagen noch eine kleine Nebenbeschäftigung. Sie ritt auf Royal in der Junior Novice Dressage. Die Richter gaben ihr 63,75%. Das war am Ende ein respektabler 5. Platz. Den Beifall des Publikums gab es trotzdem bzw. obendrauf.

 

Der Rest des sonst reitenden Weibervolks machte sich auf nach Walvis Bay (40km weiter südlich) und heuerte auf einem Katamaran an. Man machte ein wenig auf Natur und ließ sich von Robben knutschen und Delphinen begleiten. Am Ufer hausten die Flamingos zu Tausenden. Der Trip war eine kleine Überraschung für Geburtstagskind Daniela Kolb, die die Einladung gerne annahm und mit den Gästen in See stach.

 

Am Nachmittag warfen sich einige ganz fleißige Damen nochmal auf ihre allradgetriebenen Fellnasen, damit es am Mittwoch zum Springen auch klappt. Bleibt zu hoffen, dass sich der Ehrgeiz lohnt. Bis jetzt jedenfalls ist das Echo auf die sportlichen Leistungen durchweg positiv. Die Damen geben eine saubere Leistung ab und vertreten ihren Landkreis würdig.

Wenn nach der Preisverleihung am Nachmittag Bar und Coffeeshop schließen, beginnt im Vereinsheim nebenan täglich der entscheidende Teil des Abends. Für die Turnierteilnehmer und ihre Gäste wird lekker (lecker) gekocht. Eine Umstellung auf besonders exotische Speisen und Getränke musste von Anfang nicht vorgenommen werden, obwohl zum Beispiel das Beef vom Braai (Grill) der absolute Hammer ist (bitte nicht weitersagen!). Der Abend ist bis zum Freitag noch keine Party. Erst wenn die Springreiters an den Start gehen, werden die Korken knallen.

 

Morgen ist der letzte Tag in der Kategorie D. Es stehen die beiden Dressurderbys an. Da geht es dann mit Pferdewechsel und a bisserl Spaß wieder um Schleifen. Gestartet wird in den Klassen Children/Junior Dressage Derby sowie Adult Dressage Derby – das alles aber ohne deutsche Beteiligung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos von Jan-Pierre Habicht © - Foto Katamaran Familie Pohl – Danke!