MOL meets Namibia Tag 3: Da war noch was – ach ja, Dressur!

 

Aufstehen um sieben und Abfahrt um acht. Ziel war das Café Anton im Hotel Schweizer Haus. Dort gab es bei Silvia Kleyenstüber und Mama Heidi Snyman ein amtliches Frühstück und für jeden die Ausgaben der Allgemeinen Zeitung ( www.az.com.na )von gestern und heute. Die Girls aus Märkisch-Oderland haben es oben auf die Titelseite geschafft! Nun weiß hier wohl auch jeder, was los ist.

 

Frisch gestärkt und voller Elan ging es ins Museum, um ein wenig Geschichte zu atmen. Das ist gut für die Bildung – für die Verdauung sowieso. Im Büro des Hotels blieben in der Zwischenzeit Daniela Kolb plus Natalie Visagie zurück. Die beiden kämpften gegen den Drucker, die Zeit, die Wärme und ein paar tausend Blatt Papier, um Programme, Protokolle und sonstigen Papierkram herzustellen. Bürokratie gibt es auch im namibischen Reitsport. Woher das wohl kommt… Aber immerhin stieß am Nachmittag noch Ramona Hälbich dazu. Da waren schon drei an der Front. Und die hatten es drauf! Allein das Programmheft hat mit allen Startern, Wettbewerben und vor allem Sponsoren 95 (!) Seiten.

 

Das MOL-Sextett bereitete sich mit Shopping oder Relaxen auf den Nachmittag vor. Es sollte ja nicht nur fleißig gesprungen werden, sondern auch noch geritten werden – also richtig…

Es wurde wieder neu geplant und gebastelt. Einige neue Pferde kamen dazu. Dressurtraining stand auf dem Plan. Die Freunde des sandigen Vierecks mussten etwas an den Rand der Anlage ausweichen, denn auf dem großen Turnierplatz waren kräftige Vorbereitungen im Gange. Das große Viereck wurde mit einem Vermessungsgerät eingerichtet, ein riesiges Zelt für die Zuschauer aufgebaut und jede Menge Sponsorenfahnen aufgestellt – das volle Programm.

Torsten Zellmer vK kümmerte sich unterdessen um den Dressurnachwuchs. Klappte nicht alles auf Anhieb, aber im Laufe des Trainings lief es immer besser. Es gibt Hoffnungen auf Schleifen und Ehren. Aber die Konkurrenz der Gastgeber ist stark. Schon in Münchehofe gab es in der Kategorie D einiges zu sehen. Man darf gespannt sein.

Und der Vollständigkeit halber werden hier wieder die Namen der Reiter, der Pferde und der Besitzer genannt, die sicher gemeinsam an den Erfolgen arbeiten werden:

 

Lisa Hoffmann – Calli – Janiz Zandberg

Kerstin Grosser – Golden Fox – Familie Gebhardt

Kenisha Pohl – Jason – Ruth Davis

Kira Mier – Mahati – Nadine Esselmann

Antje Leonhardt – Wüstenkönig – Anike Maritz

Stella Kehlenbrink – Barbarossa – Familie Gebhardt

Bis jetzt war alles Kinderkram. Ab morgen geht das 57. Januarturnier des RV Swakopmund los. Die Außentemperaturen steigen parallel zur Betriebstemperatur der vier- und zweibeinigen Sportler. Ab morgen ist jeden Tag Judgement Day – für die Gastgeber aus Namibia und die Gäste aus Brandenburg. Heute endete alles mit einem herrlichen Grillen. Der Dank geht an die Sponsoren Familie Kolb und Mathias! es hat lekker (richtig geschrieben!!!) geschmeckt! Und Danke an die Mama von Svenja Späth, die den deutschen Damen die Dressuren übersetzt hat und an all die anderen, die helfen, unterstützen oder einfach nur tierisch nett sind!

Fotos von Jan-Pierre Habicht © Bilder und Texte können für die redaktionelle Berichterstattung nach Absprache kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.