MOL meets Namibia Tag 2: Viele Pferde und die Planung für die Starts in Münchehofe

 

Die Nacht war kurz nach dem ersten Kennenlernen in Münchehofe im Reitrevier. Nur einige Stunden später hieß es „Aufstehen“ und ab zum Pferd. Der Dienstag war angedacht als Tag des ersten Trainings, nachdem man sich auf die Verteilung der Pferde geeinigt hatte. Das ging alles so schnell und reibungslos von der Hand – schon zur Mittagszeit stand der komplette Plan für alle Starts des namibischen Nachwuchses auf dem Turnier am kommenden Wochenende.

 

„Das klappte auf Anhieb alles ohne Probleme und die Jugendlichen waren im Parcours sicher unterwegs“, berichtet Trainer Wolfgang Piehl. Zusammen mit Ehefrau Gabriela und den Betreuern wurde dann vor dem Landhaus Remonte der eigentliche Plan geschmiedet. Acht Jugendliche wollten schließlich in möglichst vielen Prüfungen an den Start gehen und so wird es auch kommen.

 

Nach einem ordentlichen Mittag stand das Haupt- und Landgestüt auf dem Programm. Eine Fahrt durch besten schottischen Landregen endete vor dem Kutschenmuseum. Auch ein kleiner Blick in die Lindenau-Halle war möglich. Dort laufen bereits die Vorbereitungen für die Jumping-Trophy vom 25.Oktober bis zum 3. November.

 

Alle wirklich interessanten Sachen kamen erst danach. Denn es ging um – Pferde! Von denen gibt es in Neustadt ja reichlich; vom Schulpferd bis zum Top-Vererber. Alles konnte bestaunt und gestreichelt werden. Selbst ein kleiner Blick in die Halle war möglich, wo die 70-Tage-Hengstleistungsprüfung in vollem Gange war.

 

Die zweistündige Führung mit der vollen Packung Pferde endete in Kampehl. Dort ging es zwar ausnahmsweise einmal nicht um Pferde, aber so ein Blick auf den schlanken und ranken Ritter Kalebuz war auch nicht zu verachten. Ob die Mumie allerdings für schlaflose Nächte gesorgt hat, kann erst heute in Erfahrung gebracht werden.

 

Der Mittwoch beginnt wie immer mit einem Training im Sattel unter der Leitung von Wolfgang Piehl und Gabi Lyck-Piehl vom Reitsportzentrum Waldesruh. Nach dem Lunch im Landgasthaus Remonte geht es ab in die Stadt. Ein offizieller Besuch beim Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg ist angesagt. Danach geht es endlich, endlich in das erste Reitsportgeschäft nach Berlin. Sightseeing ist erst morgen – Reitsachen shoppen ist wichtiger.

Fotos von Jan-Pierre Habicht ©

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