MOL meets Namibia Tag 2: Es geht in den Sattel!

 

Gemeinsames Frühstück ist eine gute Grundlage, um einen namibischen Donnerstag heil zu überstehen. Der Vormittag gehörte der Befriedigung touristischer Begierden. Die überwiegende Zahl der MOLer ging durch die Stadt an den Strand. Sonne tanken war angesagt. Es war recht kühl – also mehr als 28°C waren es auf keinen Fall…

 

In Swakopmund traf sich alles, was eine Einreiseerlaubnis hatte und nach Namibia wollte. Es ist die Hauptreisezeit und dementsprechend hektisch geht es im Zentrum zu. Etwas außerhalb, so um das Turniergelände herum, war es wieder entspannend ruhig – gerade die richtige Atmosphäre, um sich dem eigentlichen Thema der Reise zu widmen.

Um 15.00 Uhr traf man sich in einer geballten Frauenrunde. Schon vorher wurden Pferde aus den entlegensten Teilen des Landes Pferde herbeigeschafft, damit die Reiterdamen aus Deutschland ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können. Das war nicht nur unglaublich nett von den Gastgebern, sondern hatte auch noch einen großen Vorteil: Es dauerte gar nicht lange und schon war klar, wermitwemwarumundwie reitet. Am Ende wurde noch eine kleine Änderung vorgenommen. Jetzt müsste alles passen! Das Thema morgen wird dann sein, in welchen Klassen die jungen Damen an den Start gehen. Turnierbeginn ist ja bereits am 04. Januar.

 

Aber zurück zum Donnerstag: Nachdem die Hottchen alle fertig waren, ging es zum Turniergelände. Pferdebesitzer, Pferde, Reiter, Familienangehörige, Hunde und Helfer machten sich gemeinsam auf den Weg.

 

Wenn man allerdings dachte, es kann gleich mit dem Training losgehen, hatte man sich gewaltig getäuscht. Es ging nicht zum Springplatz, sondern erst einmal ein Stückchen daran vorbei. Fototermin war angesagt. Ein Journalist der größten deutschsprachigen Zeitung in Namibia (Allgemeine Zeitung - AZ) brauchte einige Aufnahmen für die morgige Ausgabe. Bereits heute war der Besuch aus Deutschland Thema in der AZ – morgen geht es weiter.

 

Am Rande des Springplatzes machten es sich die Pferdebesitzer bequem. Man wollte schon sehen, was da so abging. Es gab noch den einen oder anderen Tipp von den Besitzern für die deutschen Damen, damit der Einstieg ins Geschäft leichter fällt.

 

Eric Pohl bekam als alter Parcourshase seinen ersten Auftritt und machte sich sofort an den Stangen nützlich. Da fühlte er sich wohl und konnte sich schon mal einschießen, denn beim Turnier wird er in Swakopmund die rechte Hand von Parcourschef Heiko Wahlers.

 

Torsten Zellmer indes war etwas lauter und präsenter. Er nordete die Reiterdamen auf ihren Pferden ein. Könnte durchaus sein, dass er nun ein wenig traurig ist, weil er seine Reitsachen daheim lassen musste. Aber es ist ja ein Jugendaustausch – und da ist er ein wenig zu – ähm – anders. Als Trainer machte er sich auf jeden Fall recht gut und die erste Übungseinheit ging erfolgreich über die Bühne. Für die besorgten Eltern: Alle blieben unverletzt und sind bester Laune. Und wenn hier schon Reitsportgeschichte geschrieben wird, dann aber richtig! Es folgen die Namen der deutschen Damen, der Leihpferde und der dazugehörigen Besitzer:

 

Lisa Hoffmann – Calli – Janiz Zandberg

 

Kerstin Grosser – Sherpa – Ingrid Kotze

 

Kenisha Pohl – Jason – Ruth Davis

 

Kira Mier – Mahati – Nadine Esselmann

 

Antje Leonhardt – Wüstenkönig – Anike Maritz

 

Stella Kehlenbrink – Kalua – Kira Rohloff

Und an dieser Stelle auch gleich mal einen Dank an die Besitzer, die ihre kostbaren Stücke zur Verfügung gestellt haben!

Dieses war der zweite Streich…

Fotos von Jan-Pierre Habicht ©Fotos werden nach Absprache den Medien für die redaktionelle Berichterstattung zur Verfügung gestellt