MOL meets Namibia Tag 10: Ein paar Schleifen für Germany - Auch Gold dabei!

 

Ein Tag voller Arbeit! Heute ging es richtig ans Eingemachte. Zwölf Springwettbewerbe standen zur Auswahl. Insgesamt waren es mehr als 150 Starts. Da hatten nicht nur die Richter viel zu tun, sondern auch die Reiter. Man soll es nicht glauben! Die erste Glocke bimmelte afrikanisch pünktlich um achte. Da war es noch frisch und man konnte sich bei einem lauen Lüftchen im Parcours entspannen.

 

Die ersten Wettbewerbe waren aus der Kategorie „Take your own line“. Man durfte sich den Weg selbst aussuchen. Die meisten Sprünge können von beiden Seiten gesprungen werden; manche nur von der vorgeschriebenen Seite. Stechen gibt es nicht.

Kategorie „Precision & Speed“ ist zweigeteilt. Im ersten Teil werden die Fehler angerechnet und im zweiten die Abwürfe in jeweils 3 Sekunden umgerechnet. Am Platzrand standen Zuschauer, Pferdebesitzer und Reiter, die amtlich was aufs Auge bekamen.

 

Ebenfalls recht erfreut war der hohe Besuch, der sich einfand. Bürgermeister Juuso Kambueshe kam mit Tochter. Zusammen mit Vereinschef Reiner Piepmeyer wurde ein wenig geschnackt. Pläne wurden geschmiedet und Neuigkeiten ausgetauscht. Es könnte schon sein, dass beim nächsten Mal die ganze Sache live und im www zu sehen sein wird. Was man hierzulande vielleicht nicht unbedingt für möglich hält: Es gibt hier ein funktionierendes LTE. Davon träumt so manche Gemeinde in Brandenburg noch.

But so what. Heute am Abend wurden die Mannschaften für den Team Event ausgelost. Gestartet wird mit einem Team für Namibia, einem für Deutschland und einem Mixed Team.

Die Mannschaften sind:
Namibia (allesamt in Münchehofe beim Nationenpreis am Start gewesen)

Kaylee Zandberg

Daniela Kolb

Svenja Späth

Kira Rohloff

Deutschland

Kerstin Grosser

Kenisha Pohl

Antje Leonhardt

Lisa Hoffmann

Mixed Team

Ingrid Kotze

Stella Kehlenbrink

Janiz Zandberg

Kira Mier

 

Die deutschen Damen kämpften tapfer und sogar erfolgreich. Im Welcome Stakes auf 1,00m erreichte Kerstin Grosser auf Claratal Sherpa nicht nur das Stechen. Sie blieb fehlerfrei und landete auf Platz drei. Lisa Hoffmann und Bastos Twahil hatten einen um und mussten den Rest ins Stechen ziehen lassen.

 

In den Welcome Stakes 1,10m/1,20m/1,30m landete Torsten Zellmer von Knobelsdorf mit Adcon Camelot auf Platz drei. Sein Pferd hatte einmal keine Lust und es kamen noch drei Zeitfehler hinzu.

 

Im Precision & Speed 80cm siegte die Barfußläuferin von Münchehofe Svenja Späth auf Royal. Eine starke und furchtlose Kenisha Pohl holte sich Rang zwei mit dem braven Jason.

 

Antje Leonhardt und ihr „Wüsti – King oft the desert“ Wüstenkönig ritten auf die vier.

 

Das beste deutsche Ergebnis des heutigen Tages ging auf das Konto von Lisa Hoffmann. Im Speed Competition auf 90cm war sie eine souveräne Siegerin. Sie wurde von Tavira mit der notwendigen Geschwindigkeit und Sicherheit durch den Parcours getragen. Eine Goldene Schleife gab es auch noch und den Beifall des Publikums.

 

In der Speed Competition über 1,00m belegte Lisa Hoffmann Platz drei. Kerstin Grosser und Claratal Sherpa hatten einen um.

Die Sieger vom Freitag 57. Januarturnier Swakopmund 2014:

Take Your Own Line Competition 70cm

Anike Maritz – Midnight Rain

Take Your Own Line Competition 80cm

Kira Rohloff – Frischgewaagd Saltano

Take Your Own Line Competition 90cm

Salom Nghinamito – Bagheera

Welcome Stakes 1,00m

Michelle Künzle – M&A’S Caskari

Welcome Stakes 1,10m, 1,20m, 1,30m

Michelle Künzle – Metzger Drilling Zambesi

Precision & Speed 40cm

Pia Gebhardt – Paint

Precision & Speed 60cm

Teagan van der Poll – Home Seal Spiced Gold

Precision & Speed 70cm

Werner Bartsch – Sphinxblick Aragon

Precision & Speed 80cm

Svenja Späth – Royal

Speed Competition 90cm

Lisa Hoffmann – Frischgewaagd Tavira

Kira Mier – Mahati – 8F

Speed Competition 1,00m

Michelle Künzle – M&A’S Caskari

Speed Competition 1,10m, 1,20m, 1,30m

Michelle Künzle – Metzger Drilling Zambesi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos von Jan-Pierre Habicht ©