MOL meets Namibia 2015: Tag 9 – Schon der letzte Tag

 

 

Wechselhaftes Wetter und abwechslungsreiche Prüfungen bestimmten den letzten Tag des 58. Januar-Turniers in Swakopmund. Der Vormittag gehörte den Reiterwettbewerben (Equitation). In der Junior /Adult Welcome Equitation 80cm fand Salom Nghinamito mit Bagheera den besten Einstieg. Gesche Gilchrist war auf Midgard Starwalker für Silber erfolgreich. Svenja Späth hatte Davetsaub Sans Souci unter dem Leder und ritt ganz in Weiß aus dem Parcours.

Die PR Novice Equitation (70cm) ging an Pia Gebhardt und Bastos Twahil. Besser war keiner. Tamsin Louw konnte sich auf Jason zu Silber kämpfen.

Laura Pflippen und Büllsport Da Capo vergoldeten ihren Ritt in der Junior/Adult Novice Equitation bis 90cm Hindernishöhe. Den zweiten Rang teilten sich die Paare Nadine Flemming/Seeis Shelton sowie Salom Nghinamito/Bastos In Kognito.

Salom Nghnamito hatte viel vor an diesem Sonntag. Mit Bagheera kam die nächste Schleife dazu: Gold in der Junior/Adult Intermediate 1,00m-Klasse. Annette Künzle und Rolling Thunder platzierten sich dahinter.

In der Children’s Open Equitation 90cm machte Ariane Wieland alles klar. Sie steuerte Mahida erfolgreich über die Sprünge und erreichte das beste Ergebnis.

Nach einem leckeren Mittagessen an der Kaffeebude konnten sich die vielen Zuschauer auf die Hauptspringen des Nachmittags freuen. Fünf Wettbewerbe wurden durch die Glocke im Richterturm gestartet. Die Happy Pets Competition 70cm war hart umkämpft. Aus dem großen Starterfeld ragte eine Dame hervor, die tags zuvor noch ihren 13. Geburtstag gefeiert hatte. Im Stechen war der Zeitunterschied gerade einmal 0,4 Sekunden klein. Tamsin Louw machte sich auf Jason nachträglich ein Geburtstagsgeschenk. Sie konnte ihre Geburtstagstorte mit einer Goldenen Schleife schmücken. Den Sieg knapp verpasst hatte leider Sheena Dürr. Sie war auf Bandito unterwegs und hielt Detlef Fischer mit Davetsaub Miranda auf Distanz. Platz vier hatte Pia Gebhardt nicht verdient, denn mit Bastos Twahil hatte sie eine Zeit, die zehn Sekunden schneller war, als die der Siegerin. Leider fiel ein Stange und der Traum vom nächsten Gold war geplatzt. Annuschka Sagner und Chicago belegten den fünften Platz.

Die FNB Competition 80cm folgte im Programm. Kerstin Garbade und Frischgewaagd Saltano ließen sich Gold nicht entgehen. Chrizel van Wyk ritt mit Safari Projects Swift in Silber aus der Arena. Dritte wurden Chrizel van Wyk/Safari Projects Kerry Connection vor dem Gast aus Deutschland Ina Heinze auf Sphinxblick Brutus. Es tritt also eine weitere Schleife den Rückweg in den kalten Norden an.

Der Sonntag bot noch mehr. M& Z Championship 90cm hieß die Prüfung. Nadine Flemming war die Siegerin. Ihr Sportpartner war diesmal Seeis Shelton. Karin Schommarz hatte mit Manna From Heaven einen guten Ritt abgeliefert. Silber war die Folge. Anja Becker konnte sich mit Losberg Mahashi Ivan auf drei platzieren.

 

Es ging ans Eingemachte. Zwei Prüfungen standen noch aus. Der Novel Ford Championship 1,00m-Wettbewerb war der große Auftritt von Detlef „Cool Fisch“ Fischer. Drei Pferde gingen ins Stechen. Es war einmal mehr die Gnade des letzten Startplatzes. Detlef Fischer hatte sich mit Diana die Konkurrenz von der Bande aus betrachtet und seine Schlüsse gezogen. Drei Fehlerpunkte für Zeitüberschreitung hätten es für den Sieg höchstens sein dürfen. Dazu muss man natürlich geboren sein. Eiskalt und abgezockt steuerte der erfahrene Reiter aus Okahandja sein Pferd mit Ruhe und Konzentration über die Hindernisse. Erfahrung, Können und ein gutes Pferd bescherten ihm den Sieg in dieser Klasse. Das Nachsehen hatten Nicole Nederlof/Frischgewaagd Happy Pets Trabant (Platz 2) und Laura Pflippen/Büllsport Da Capo (Platz 3).

 

Blieb noch das Springen in der 1,10m und 1,20m-Kombi. Höhepunkt und sportlicher Abschluss zugleich, wurde in Swakopmund noch einmal richtig Gas gegeben. Die M & Z Championship ging verdient an Salom Nghinamito mit Bastos In Kognito. Annette Künzle und Rolling Thunder platzierten sich dahinter.

Ganz vorbei war es allerdings doch noch nicht in Swakopmund, denn der Tag endete mit der großen Abschlussparade. Alle Reiter zogen auf ihren Pferden an den Zuschauern, Richtern, Sponsoren und Helfern vorbei. Zwanzig Pokale wurden an die besten Sportler überreicht. Stellvertretend für alle seien hier die beste, bisher erfolglose Anfängerin Emma Tromp, die Reiterin mit dem größten Sportsgeist Sheena Dürr sowie Xanthé Snyman genannt, die als jüngste Teilnehmerin des Turniers geehrt wurde. Die Organisatoren bedankten sich bei den Unterstützern, Helfern, Reitern, den Gästen aus Deutschland und beim Publikum, das wie immer zahlreich erschienen war. Nun wird es ruhiger auf dem Swakopmunder Turnierplatz. Die Kaffeebude ist geschlossen und die Kühlschränke in der Bar sind ausgeschaltet. Die neuen Autos der Sponsoren werden wieder herausgefahren, Werbeflaggen abgehangen und bereits schon wieder Pläne für die Zukunft geschmiedet. In Swakopmund will man sich von Jahr zu Jahr verbessern und arbeitet schon heute an den Turnieren von übermorgen. Die Zukunft des Reitsports ist in der Region gesichert.

 

Alle Pokale und Ehrungen 58. Januar-Turnier Swakopmund 2015:

Bester Reitstil Kinder: Karin Schommarz

Bester Reitstil Junioren: Nadine Flemming

Bester Reitstil Erwachsene: Silvia Kleyenstüber

Bester bisher erfolgloser Anfänger: Emma Tromp

Erfolgreichster Kinderreiter Dressur und Springen: Karin Schommarz

Erfolgreichster Juniorenreiter Dressur und Springen: Caitlin Calitz

Erfolgreichster erwachsener Reiter Dressur und Springen: Salom Nghinamito

Reiter, der sein Pferd am besten auf dem Turnier gepflegt hat: Maike Schommarz

Reiter mit dem größten Sportsgeist: Sheena Dürr

Erfolgreichster Kinderreiter Springen: Karin Schommarz und Manna From Heaven

Erfolgreichster erwachsener Reiter Springen: Lara Knickel

Erfolgreichster Kinderreiter Dressur: Tanja Sibold und Oscar

Erfolgreichster Juniorenreiter Dressur: Nadine Flemming und Ginger

Erfolgreichster erwachsener Reiter Dressur: Franziska Leinberger und Merlot

Braune-Trophy für den jüngsten Turnierteilnehmer: Xanthé Snyman

Holger & Silvia Wanderpokal für das beste 1,20m-Pferd: Bonhomie von Lara Knickel

Timber Ex Springderby Wanderpokal 1,00m: Nicole Nederlof

Novel Ford Derby Wanderpokal: Karin Schommarz und Manna From Heaven

Gewinner Dressage Derby Erwachsene: Silvia Kleyenstüber

Gewinner Dressage Derby Junioren: Nadine Flemming

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