MOL meets Namibia 2015: Tag 5 – Mittwoch ist Dressurtag

 

Pünktlich, wie es sich gehört, klingelte um 08.00 Uhr die Glocke zum ersten Start in der Dressur. Die Freunde der fliegenden Stangen hatten heute Pause. Parcourschef Heiko Wahlers machte einen Ausflug mit dem Katamaran und unterhielt sich lieber mit Pelikanen und Robben in Walvis Bay. Zwölf Prüfungen auf drei Plätzen mussten die Richter Sumari Piepmeyer, Irene Schier, Bri Davidow, Kathrin Schaefer-Stiege, Marc Esselmann, Dieter Voigts (alle Namibia) sowie Sue Horne (Südafrika) abnehmen. Es waren insgesamt mehr als 120 Starter, die mit ihren Pferden vor den Augen der Jury bestehen mussten. Dabei fing der Morgen alles andere als erwartet an. Es hatte nämlich in der Nacht geregnet. Auf den Straßen hatten sich tatsächlich einige Pfützen angesammelt. Böse ist darüber hierzulande niemand.

Der Nachwuchs musste früh aufstehen, um in der PR Preliminary 1, 2010 zu reiten. Die Siegerin hieß Pia Gebhardt auf Bastos Twahil. Sie ritt für das Walvis Bay Equestrian Center. Mit der Silbernen Schleife wurde Maxine Berker auf Okakambe Fury belohnt.

Die Anforderungen wurden ein wenig gesteigert. Es ging in die PR Preliminary 3, 2010. Hier tauschten die beiden Platzierten der ersten Prüfung. Nach dem Grundsatz der ausgleichenden Gerechtigkeit siegte nun Maxine Berker auf Okakambe Fury vor Pia Gebhardt mit Bastos Twahil.

Die Großen mussten in der Adult Pre Dressage ran. Mehr als zwanzig Paare kämpften um die Schleifen. Das Heimspiel gewannen Alexandra Knupp und Fighting Fund vom Reiterverein Swakopmund. Eine Überraschung gelang Antonia Handrack vom Reit- und Fahrverein Alt Zeschdorf im Landkreis Märkisch-Oderland; Deutschland. Sie belegte auf Baron von Sphinxblick einen respektablen zweiten Rang mit 66,70%. Der Start ins Turnier ist für das deutsche Team somit nicht schlecht. Zur Weißen Schleife ritten Laura Pflippen und ihr Pferd Diana. Ina Heinze, ebenfalls Gast aus Deutschland, erzielte mit dem sechsten Platz auf Brutus einen weiteren Erfolg. Die beiden deutschen Reiterinnen sind ja im heimischen Stall eher mit dem Springen beschäftigt. Hoffentlich werden sie daheim wieder mit offenen Armen empfangen…

Nächste Prüfung: Junior Preliminary 4 Dressage. Der Reiterverein Swakopmund durfte sich über vier weitere Schleifen freuen. Gold holte sich Maike Schommarz auf Max vor Caitlin Calitz, die mit Seeis Sheracoure und Silber aus dem Viereck kam. Maike Schommarz hatte aber noch nicht genug. Mit Angelo wurde es ein dritter Platz; für Svenja Späth und Davetsaub Sans Souci Rang vier.

Junior Elementary 1: Der Doppelsieg war Nadine Flemming nicht zu nehmen. In der Endabrechnung hieß das Sieg und Rang zwei mit ihren Pferden Seeis Eymet sowie Seeis Shelton.

In der Adult EM1 war es ein hartes Duell zwischen Stephanie Rexrodt mit Quintessa und Silvia Kleyenstüber auf Baron von Sphinxblick. Steffi freute sich über Gold und Silvia über Silber. So stand es im Richterprotokoll.

Und wer sollte wohl die Adult Medium 1 gewonnen haben? Da oben thront nach wie vor Franziska Leinberger mit Camelot (Auas View Equestrian Center). Das ist einsame Spitze.

Ein volles Starterfeld hatte die Adult Preliminary 3. Das machte Petra Pflippen zusammen mit Diana aber nicht bange. Die Goldene Schleife geht zum Reitclub Okahandja. Janine Hopking und HCS Mulato (Walvis Bay Equestrian Center) nahmen Silber mit nach Hause. Vereinskameradin Silvia Maritz und Isaak machten Platz drei klar. Hier waren die deutschen Gäste knapp an einer Platzierung vorbeigerutscht. Ina Heinze/Golden Fox (Platz 7) sowie Antonia Handrack/Sphinxblick Romy (Platz 8) schlugen sich wacker.

Dann gab es wieder jede Menge Schleifen für den Gastgeber. Das Duo Caitlin Calitz/Seeis Sheracoure ritt zum Sieg vor Svenja Späth, die mit Davetsaub Lagan und Davetsaub Sans Souci die Plätze zwei und drei erreichte.

Der Dressurtag beim 58. Januar-Turnier in Swakopmund endete mit der Adult Elementary 1-Prüfung. Die letzte Goldene Schleife zum D-Day wurde Merlot angeheftet. Er wurde von Franziska Leinberger geritten. Laura Pflippen und Da Capo glänzten in der namibischen Sonne in Silber. Sumari Piepmeyer reihte sich dahinter mit Precious Gift ein.

Der Rest des GER-Teams hatte noch frei. Maren Kardel und Antje Leonhardt hatten es sich auf dem Katamaran zusammen mit Heiko Wahlers gemütlich gemacht. Ihr erster Einsatz steht kurz bevor.

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