MOL meets Namibia 2015: Tag 1 – Beschnuppern war angesagt

 

So schnell ist ein Jahr vergangen und schon wieder wird es wild in der namibischen Wüste. Das liegt zum einen am 58. Januar-Turnier des Reitervereins Swakopmund; zum anderen ebenso am Besuch des deutschen Teams aus dem Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Die vier jungen Damen Maren Kardel, Antje Leonhardt, Ina Heinze und Antonia Handrack machten sich auf, ihr Können im Südwesten Afrikas unter Beweis zu stellen. Das Quartett landete am 01. Januar in Windhoek und fuhr einen Tag später mit dem Shuttle die 400 km zur Küste.

 

Der Begrüßungsabend fiel nach der langen Reise etwas kürzer aus. Alle weiteren Aktivitäten wurden auf den Samstag verschoben. Der gehörte zuerst der Kontaktaufnahme mit den Daheimgebliebenen. Beim Frühstück im Hotel Schweizerhaus der Sponsorin des Turniers Heidi Snyman liefen die Handys heiß. Das dortige W-LAN musste zwei Stunden schwer schuften. Den Blick auf die Palmen am Ufer des Atlantiks gab es gratis obendrauf. Danach wurde die Stadt im Touri-Style unsicher gemacht. Ein wenig unreitsportliche Bewegung darf natürlich nicht fehlen.

 

Am Nachmittag wurde es dann so langsam spannend. Auf dem Gelände des Reitervereins Swakopmund war Rush Hour. Alle sind bereits so kurz vor Turnierbeginn etwas aufgeregt. Das ist nicht anders als in Deutschland. Da ist es umso freundlicher, wenn man sich gleichzeitig noch Zeit für die Gäste aus MOL nimmt. Die bekamen ihre Pferde – eines schicker als das andere – und durften sich zusammen mit Trainerin Silvia Kleyenstüber aufmachen zu den Reitplätzen.

 

Dort war viel Betrieb, denn nicht nur die deutschen Damen waren anwesend, sondern selbstverständlich auch die Pferdebesitzer, die ihre Vierbeiner den Gästen freundlicherweise zur Verfügung stellen. Vielleicht ging es noch etwas zaghaft zu. Aber Pferdeleute haben ja so grundsätzlich kein Problem mit der Kommunikation.

Wie das beim ersten Beschnuppern so ist, braucht man schon eine Weile, bis man sich halbwegs aneinander gewöhnt hat. Aber welches Pferd ist eigentlich nicht „S-P-E-Z-I-E-L-L“? Am Samstag jedenfalls ließ man es noch relaxt angehen auf dem Wüstensand. Abends gab es dann von Rosi Schommarz die Aufgaben für die Dressurprüfungen. Konnte man sich gleich wieder an die Turniersprache Englisch gewöhnen. Aber „Ten Meters Diameter“ versteht man wahrscheinlich auch so, wenn man in seinem Leben schon mal eine LPO in der Hand hatte…

Am Sonntag geht es am Vormittag mit dem Touristenprogramm weiter. Holger Kleyenstüber wird mit den Mädels einen Ausflug in die Wüste machen. Auch wenn der Tag an der Atlantikküste meist etwas bedeckt anfängt, so wird es doch spätestens zur Mittagszeit verdammt heiß. Ab 16.00 Uhr geht es wieder in den Sattel. Noch zwei Tage sind es bis zum Turnierbeginn in Swakopmund. Dann wird abgerechnet…

Hier sind die Mitglieder des MOL-Teams und die großzügigen Besitzer, die ihre Pferde den Gästen zur Verfügung stellen. Dafür gebührt ihnen ein megafetter Dank!

Maren Kardel – Manna From Heaven – Besitzerin Daniela Kolb sowie Baron von Sphinxblick – Besitzerin Doris Kleemann

 

Antje Leonhardt – Ginger – Besitzerin Nadine Flemming sowie Midnight Rain – Besitzerin Aniké Maritz

 

Ina Heinze – Rathmor Sapphire – Besitzer Holger Kleyenstüber sowie Golden Fox – Besitzerin Angelique Mack

 

Antonia Handrack – Sphinxblick Romy – Besitzerin Maike Schommarz

Jetzt muss man nicht denken, dass die Gastgeber nur zugeguckt haben. Nein! Sie waren selber ebenfalls fleißig. Hier ist Karin Schommarz über dem Sprung zu sehen:

 

Fotos von Jan-Pierre Habicht © - Die Übersendung von Bilddateien und die Nutzung des Textes bzw. von Auszügen aus dem Text für die Berichterstattung in den Medien sind auf Anfrage möglich. Bitte Mail an info(at)pferdefreunde.co

Informationen zum Reiterverein Swakopmund unter www.reiterverein-swakopmund.horse