MEVISTO AMADEUS HORSE INDOORS Salzburg 2015: Österreichs Beste gegen den Rest der Welt

Jur Vrieling

Meredith Michaels-Beerbaum

Paul Estermann und Castlefield Eclipse

Max Kühner

Thomas Frühmann und The Sixth Sense

Zum zehnten Mal geht es bei der Mevisto Amadeus Horse Indoors vom 3. bis 6. Dezember um Siege und Platzierungen im internationalen Springparcours. Seit der Erstauflage im Jahr 2006 hat sich so einiges getan: die Bewerbe wurden von Zwei- auf Vier-Sterne-Kategorie angehoben, das Preisgeld hat sich vervielfacht und auf den Startlisten findet man mittlerweile Reiter aus mehr als 20 Nationen. Neugierig wer bei der Jubiläumsausgabe alles dabei ist?

Die amtierenden Welt- und Europameister sind da

Die Niederlande sind momentan wohl eindeutig die stärkste Nation in der Springreitwelt. Bei Welt- und Europameisterschaften waren sie in den letzten Jahren unschlagbar, daher ist es besonders erfreulich, dass man in Salzburg gleich mehrere der starken Oranjes bewundern darf.

So kommt beispielsweise GLOCK Rider Gerco Schröder am Nikolowochenende nach Salzburg. Er hat zwei Silbermedaillen bei Olympischen Spielen, zwei Goldene von World Equestrian Games sowie fünf Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille von Europameisterschaften in seinem Trophäenschrank. Der amtierende Teamwelt- und Europameister reist gemeinsam mit seinen Landsmännern Jur Vrieling, Gert-Jan Bruggink und der Amazone Suzanne Tepper nach Salzburg.

Konkurrenz bekommen die Holländer unter anderem von den stark besetzten Deutschen. Allen voran von der achtfachen Medaillengewinnerin bei Welt- und Europameisterschaften, dreifachen Weltcupsiegerin, vierfachen deutschen Meisterin und amtierenden Vize-Europameisterin Meredith-Michaels Beerbaum. Sie schaffte es als erste Frau der Geschichte, die Spitze der Weltrangliste zu erklimmen und lehrt ihren männlichen Konkurrenten im Parcours regelmäßig das Fürchten. Ihr Ehemann Markus Beerbaum, Hans-Dieter Dreher, Felix Hassmann, Michael Jung, David Will oder Mächtigkeitsspezialist Maximilian Schmid lassen jedoch garantiert nichts unversucht, um den ein oder anderen Sieg zu erreiten.

Aus Brasilien ist Yuri Mansur Guerios mit seinem unverkennbaren gelben Sakko dabei, Irlands Farben werden vom Mercedes-Benz Championat of Vienna-Sieger, WM und EM Teilnehmer Denis Lynch vertreten. Die Schweizer schicken Weltcupetappensieger und EM-Bronzemedaillist Romain Duguet und den Salzburg Grand Prix Sieger aus dem Jahr 2012, Paul Estermann, ins Rennen. Für die Türkei greift Omer Karaevli ins Geschehen ein und Katharina Offel reitet eines ihrer letzten Turniere unter der ukrainischen Flagge, bevor sie 2016 wieder für Deutschland am Start sein wird.

Lokalmatadore und Evergreens

Den internationalen Stars die Stirn bieten wollen natürlich unsere Österreicher. Allen voran die aktuelle Nummer eins, Max Kühner (T), der in der laufenden Saison bereits mehrfach im Weltcup punkten konnte und 2013 das Gaston Glock’s Championat Salzburg gewann. Mevisto Reiter und EM Teilnehmer Roland Englbrecht (OÖ) mischt ebenso mit wie die Salzburger Lokalmatadore Stefan Eder und Jürgen Krackow, der seine Pferde allesamt mit der gebisslosen Zäumung Bosal reitet. Evergreen Thomas Frühmann will mit seinem einzigartigen The Sixth Sense an seine Erfolge der laufenden Saison anknüpfen – zuletzt wurde das kongeniale Duo ja Zweiter beim CSI5* Gaston Glock’s Vienna Masters Prix.

Die Highlights im Vier-Sterne-Parcours sind das Pappas Masters am Freitag, das s.Oliver Championat of Salzburg am Samstag und der Gaston Glock’s Grand Prix Salzburg am Sonntag.

Bilder:

Die ‚Oranjes‘ werden in Salzburg mit dabei sein – unter ihnen auch Jur Vrieling. © Fotoagentur Dill

Meredith Michaels-Beerbaum (GER) steht ihren männlichen Konkurrenten in nichts nach. © Salzburg CityGuide

Paul Estermann und Castlefield Eclipse gewannen 2013 den Grand Prix – schaffen sie es auch 2015? © Nini Schäbel

Max Kühner gewann 2013 unter deutscher Flagge das Gaston Glock’s Championat – seit heuer reitet er für rot-weiß-rot. © Nini Schäbel

Werden sie es in Salzburg in die Top-Platzierungen schaffen? Thomas Frühmann und The Sixth Sense haben es in jedem Fall drauf! © Nini Schäbel