MEVISTO AMADEUS HORSE INDOORS 2015: Doppelter Kampf um Weltcup - Punkte in Salzburg

Hans Peter Minderhoud

Simone Jäiser

Thomas Frühmann und The Sixth Sense

Zweimal wird im Rahmen der Mevisto Amadeus Horse Indoors (3.-6.12.2015) im Messezentrum Salzburg um Weltcuppunkte gekämpft. Die besten Voltigierer der Welt treffen sich hier bereits zum sechsten Mal, in der Dressur wird dank der Unterstützung von Familie Gaston und Kathrin Glock erstmals in Österreich um einen Weltcup-Etappensieg geritten. Das Starterfeld ist in beiden Weltcup-Disziplinen hochkarätig und auch im Vier-Sterne-Parcours werden Weltstars erwartet.

Welt- gegen Europameister im Dressurviereck

So kommt der Sieger der letzten Weltcupetappe in Stockholm (SWE), GLOCK Rider Hans Peter Minderhoud (NED), erstmals nach Salzburg. Der amtierende Teameuropameister und vielfache Medaillengewinner sattelt den 15-jährigen Oldenburger Hengst GLOCK's Romanov. Konkurrenz bekommt Minderhoud vom zweiten niederländischen GLOCK Rider Edward Gal. Der entschied die erste Etappe vom Dressurweltcup in Odense (DEN) mit GLOCK's Voice für sich und nennt insgesamt 13 Medaillen in Gold, Silber und Bronze sein Eigen. Darüber hinaus gewann er das Weltcupfinale im Jahr 2010, in der Saison 2014/15 wurde Gal Zweiter.

Die Schweizerin Marcela Krinke Susmelj gehört in Salzburg zu den Stammgästen, liegt in der Weltcupserie momentan auf dem zweiten Platz und vertrat ihr Land bei Welt- und Europameisterschaften. Ihren letzten Sieg in Salzburg feierte sie im Jahr 2013. Isabell Werth (GER) reitet im Weltcup seit Jahren beständig an der Spitze mit, gewann das Finale zuletzt 2007 und gilt mit insgesamt 27 Championatsmedaillen als eine der erfolgreichsten Dressurreiterinnen unserer Zeit. Ebenso wie Jessica von Bredow-Werndl (GER) gehörte sie 2015 zur deutschen EM Bronzemedaillenequipe. Österreichs 13-fache Staatsmeisterin, Sechste der Weltmeisterschaften 2014 und Olympiateilnehmerin Victoria Max-Theurer (OÖ) wird gemeinsam mit EM Teilnehmerin Astrid Neumayer (OÖ) die rot-weiß-roten Farben im Weltcup hochhalten. Weitere bekannte Namen: Nathalie zu Sayn-Wittgenstein (DEN), Valentina Truppa (ITA), Lisa Müller (GER).

PS-starke Akrobatik

Im Voltigierzirkel werden die Sieger und Platzierten der ersten Weltcupetappen aus Madrid (ESP) und Paris (FRA) erwartet. Den Auftakt der Damen in Madrid entschied Europameisterin Simone Jäiser (SUI) für sich, bei den Herren verwies Daniel Kaiser (GER) Lukas Heppler (SUI) und Francesco Bortoletto (ITA) auf die Plätze. In Paris stand bei den Damen die amtierende Vize-Weltmeisterin und mehrfache Weltcupsiegerin Anna Cavallaro (ITA) auf dem Siegerpodest, die Amerikanerinnen Cassidy und Kimberly Palmer holten Platz eins im Pas de Deux. Weiters werden die in Madrid zweit- und viertplatzierten Österreicherinnen Isabel Fiala und Daniela Fritz, Herren-Europameister Jannis Drewell (GER) und der zweifache Junioren Europameister Ramin Rahimi (AUT) erwartet.

Spannung im Parcours

Für die CSI4* Bewerbe im Springparcours haben die amtierenden Teamwelt- und Europameister sowie Silbermedaillisten der Olympischen Spiele Jur Vrieling und GLOCK Rider Gerco Schröder (NED), Vize-Europameisterin und vielfache Medaillensiegerin Meredith Michaels-Beerbaum (GER), EM Bronzemedaillen Gewinner und Weltcup-Etappensieger Romain Duguet (SUI), Salzburg Grand Prix Sieger und ebenfalls EM Bronzemedaillist Paul Estermann (SUI) oder der amtierende Olympiasieger, Welt- und Doppeleuropameister der Vielseitigkeit Michael Jung (GER) zugesagt. Österreich wird von der aktuellen Nummer eins Max Kühner (T), Evergreen Thomas Frühmann (W), EM Teilnehmer und Mevisto Reiter Roland Englbrecht (OÖ) oder Salzburgs Stefan Eder vertreten.

Bilder:

Hans Peter Minderhoud (NED) gewann gerade erst den Weltcup von Stockholm, am Wochenende feiert er sein Salzburg-Debüt. © Arnd Bronkhorst

Im Voltigieren zählt die amtierende Europameisterin und Weltcup-Auftaktsiegerin Simone Jäiser (SUI) zu den Favoriten. © Nini Schäbel

Thomas Frühmann (AUT) und sein The Sixth Sense zählen zu den ältesten und gleichzeitig den gefürchtetsten Teilnehmern im Vier-Sterne-Parcours. © Nini Schäbel