Medaillengewinner beim Deutschen Dressur-Derby Hamburg 2014

 

Hamburg – Das wird chic – beim Deutschen Dressur-Derby vom 29. Mai bis 1. Juni dürfen sich die Fans von Piaffen, Passagen und Pirouetten auf 31 Teilnehmer aus 13 Nationen freuen. Die erobern mit 46 Pferden das Vier-Sterne-CDI in Hamburg.

Immerhin steht einer der großen Klassiker im Programm mit dem Deutschen Dressur-Derby im Pferdewechsel und das ist allein mit 20.000 Euro dotiert und im dritten Jahr international. Sowohl die große Tour mit den schweren Championatsprüfungen und dem Deutschen Dressur-Derby, als auch die kleine Tour mit den beiden Intermediaire-Versionen wurden international ausgeschrieben und bergen ein Preisgeld von rund 55.000 Euro.

Darauf nehmen nun etliche Reiterinnen und Reiter Kurs, die bei EM, WM und Olympia glänzen konnten. Zum Beispiel die für Dänemark startende Prinzessin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein. „Ich komme mit zwei Stuten, Fabienne und Whitley,“ sagt die Weltcup-Zweite des Jahres 2011 aus Bad Berleburg. „Fabienne ist aus eigener Zucht und Whitley haben wir als Fohlen gekauft.“ Beide sollen in die Fußstapfen von Spitzenpferd Digby treten und beide „sind nicht immer ganz einfach“ wie ihre Reiterin schmunzelnd verrät. Soll heißen – es kommen zwei Temperamentsbolzen mit nach Hamburg. Dort trat die Nichte der dänischen Königin bereits 2005 im Deutschen Dressur-Derby an und gewann prompt den Grand Prix Special.

In Hamburg trifft die Reiterin, die in Hongkong Olympia-Bronze mit der Equipe gewann, auf Landsmann Lars Petersen, zweimaliger Bronzemedaillengewinner bei Europameisterschaften für Dänemark.

Die Schwedin Minna Telde vertrat ihr Land 2012 und 2004 bei den Olympischen Spielen und belegte jeweils Platz 5 und 6 mit der Equipe. Die fröhliche Norwegerin Lillann Jebsen, EM-Teilnehmerin 2013, ist seit dem ersten Derby-Start fasziniert vom Pferdewechsel und will es auch 2014 „wieder wissen“ und das gilt auch für den Niederländer Aat van Essen, der 2012 Zweiter im Deutschen Dressur-Derby hinter Hubertus Schmidt wurde.

Aus Deutschland haben sich mit Karin Rehbein (Trittau) eine fünfmalige Derbysiegerin und mit Kathleen Keller (Salzhausen) die jüngste Derbysiegerin aller Zeiten (2011) angekündigt. Außerdem auch zwei versierte Finalistinnen: Alexandra Bimschas aus Schenefeld und die mehrmalige Deutsche Berufsreiter-Championess Bianca Kasselmann aus Hagen a.T.W. – also ein hochprofessionelles Feld. Kurz und gut: Es kann richtig spannend werden beim 56. Deutschen Dressur-Derby vom 29. Mai bis zum 1. Juni.

Foto von Thomas Hellmann: Großer Andrang am Stadion beim Deutschen Dressur-Derby