Mannschafts-Europameisterin Charlott-Maria Schürmann: „Ich wünsche mir, dass es diese Serie noch lange gibt!“

Der NÜRNBERGER BURG-POKAL wird in diesem Jahr zum 25. Mal ausgetragen. Dieses Silberjubiläum nehmen wir zum Anlass, Interviews mit allen bisherigen Finalsiegern zu führen. Charlott-Maria Schürmann, die 2012 im Sattel von Burlington das Jahresfinale gewann, war unsere erste Gesprächspartnerin:

Frage: Sie waren bisher die jüngste Siegerin im NÜRNBERGER BURG-POKAL. Welche Erinnerung haben sie an ihren Erfolg?

Charlott-Maria Schürmann: Diesen Sieg werde ich wohl mein ganzes Leben nicht vergessen. Wenn ich daran denke, bin ich immer noch überwältigt und sehr gerührt. Wenn ich in Frankfurt beim Festhallen Reitturnier bin und mich auf der Siegerliste entdecke, muss ich schon mal inne halten und bin immer noch sprachlos, dort zwischen den großen Namen zu stehen.

Frage: Die Serie feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen. Was macht den NÜRNBERGER BURG-POKAL so besonders?

Charlott-Maria Schürmann: Dieser Wettbewerb ist einzigartig. Wenn man bedenkt, wie viele Championatspferde aus dieser Tour gekommen sind, weiß man um die Bedeutung und das hohe Niveau. Die ganze Saison über verfolgt man die einzelnen Qualifikationen und diskutiert über die Sieger und deren Chancen.

Frage: Wie hat sich ihr Siegerpferd Burlington nach dem Finalsieg entwickelt und was hat sich bei Ihnen in den vergangenen Jahren getan?

Charlott-Maria Schürmann: Wir haben uns im Grand Prix deutlich verbessert und fest etabliert. Ich bin mit Burlington in den B- Kader berufen worden und Mitglied im Team der Deutschen Bank Reitsportakademie. Burlington hat sich super weiter entwickelt und ich hoffe, dass unsere Reise noch nicht zu Ende ist; vor allem aber, dass er gesund bleibt.

Frage: Was wünschen sie dem NÜRNBERGER BURG-POKAL für die Zukunft?

Charlott-Maria Schürmann: Ich wünsche mir einfach nur, dass es diese Serie noch lange gibt.

Frage: Was macht Charlott-Maria Schürmann, wenn sie nicht im Sattel sitzt?

Charlott-Maria Schürmann: Vor kurzem habe ich mein Studium beendet und werde zum Wintersemester mit dem Masterstudiengang beginnen. Wenn ich nicht reite, arbeite ich im Unternehmen meiner Mutter mit, die Bekleidung für behinderte Menschen herstellt.

Frage: Was sind ihre Ziele für die Saison 2016?

Charlott-Maria Schürmann: Diese Saison lass ich mal auf mich zukommen. In Dortmund haben wir schon ganz gut angefangen und ich hoffe, dass es so weitergeht. Mit meinen Trainern Klaus Balkenhol und Oliver Oelrich werde ich eine neue Kür erarbeiten und darüber hinaus meine jungen Pferde weiter ausbilden.