Magna Racino Spring Tour Beat Mändlis Olympiapferd Louis IV operiert -

Gott sei Dank wieder am Weg der Besserung

Den Ausflug zur österreichischen Magna Racino Spring Tour hat sich der Schweizer Spitzenreiter Beat Mändli ganz klar anders vorgestellt. Noch bei der Auftaktpressekonferenz erklärte er auf die Fragen der Journalisten nach seinem Spitzenpferd Louis IV, dass der zwölfjährige Oldenburgerwallach hier nach seiner verdienten Pause nun in Ruhe auf die Freilandsaison vorbereitet wird und er natürlich auch die Olympischen Spiele im Visier hat.

"Die ersten Runden waren gut, aber am Sonntag hat er leicht zu koliken begonnen. Gott sei Dank gibt es hier im Pferdesportpark Magna Racino eine Klinik und so bekamen wir von Beginn an professionelle Hilfe. Man entschied schlussendlich, dass wir um eine OP leider nicht herumkommen würden. Weiter zuzuwarten hätte ein zu großes Risiko bedeutet", so der fünffache Grand Prix-Sieger von Wien über den Gesundheitszustand des 12-jährigen Lord Pezi-Sohnes der im Besitz des Schweizers Paul Bücheler steht.

"Wir hatten riesengroßes Glück, man musste keinen Darmanteil entfernen, Gott sei Dank! Jetzt müssen wir die üblichen vier bis fünf Tage nach der OP (Sonntagabend) abwarten, dass die Darmtätigkeit wieder optimal läuft." Ob er nun die Olympischen Spiele abgeschrieben hat, fragen wir, doch der Schweizer meint: "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Sicher müsste alles extrem optimal verlaufen, aber möglich ist es und abgeschrieben ist sie für mich noch nicht." Erzwingen wolle er aber auch nichts, weil es ihm um sein Pferd geht, der ihm in so vielen Parcours dieser Welt erfolgreicher Partner war. „Mein Dank gilt jedenfalls Dr. Hagen Zappe und seinem Team“, meint er noch, bevor er zum Treffen mit Besitzer Paul Bücheler geht, der auch in den Pferdesportpark Magna Racino gereist ist.

Bild: Beat Mändli (SUI) und sein Louis IV bei der ersten Runde im Magna
Racino (AUT) © Hervé Bonnaud