Linzer Pferdefestival: Nationenpreis-Sieg für die Ukraine

Der 20. Nationenpreis in Linz hat einen würdigen Sieger: Die Ukraine siegt souverän mit 6 Strafpunkten vor Brasilien (12 Gesamtstrafpunkte) und Kanada (16 Gesamtstrafpunkte). Die Ukrainische Mannschaft um Heinrich-Wilhelm Johansmann konnte in beiden Runden insgesamt vier fehlerfreie Ritte verbuchen, gleich zwei Reiter erritten eine Doppelnull, blieben also fehlerfrei in beiden Runden.

 

Die siegreiche Mannschaft der Ukraine © Linzerpferdefestival

Nicht so glücklich lief es bei der österreichischen Mannschaft. Insgesamt 24 Strafpunkte verhinderten den Einzug in den zweiten Umlauf und lieferten somit das schlechteste Ergebnis in der Geschichte des Nationenpreises in Linz. Dabei zeigte vor allem die erst 20jährige Stefanie Bistan (S) starke Nerven: auf Juvina überwand sie den Parcours mit nur einem Abwurf und erzielte mit 4Fehlerpunkten somit das beste Ergebnis der Mannschaftsreiter. Iris Murray kassierte mit Night Flight 12 Strafpunkte, Matthias Raisch auf Cliquot 8 Strafpunkte und Christian Schranz auf Quartz van de Niewmolen. „Ganz zufrieden können wir nicht sein, vor allem, weil sich Steffi nach dem tollen ersten Umlauf eine zweite Runde verdient hätte. Am Tag X braucht man aber auch das Quäntchen Glück, das hatten wir aber heute nicht“, so Springreferent Thomas Istinger.

 

Stefanie Bistan und Juvina – beste Österreichische Reiterin im Nationenpreis © Linzerfperdefestival